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Dt.-frz. Kurzfilm-Rendezvous
Rendez-vous Franco-Allemand du Film Court


ARTE Kurzfilmabend
Do, 11. Juli, 20.30 Uhr

Übersicht (alphabetische Reihenfolge):
1.  "Au premier dimanche d'août (Erster Sonntag im August)"
2.  "Einspruch II"
3.   "Shine (Präsentation einer Website gegen Diskriminierung)"
4.  "Afta (Tag für Tag)"
5.  "Gegen rechte Gewalt - für Zivilcourage" (3 Social Spots)
6.  "R. Mertonensis"
7.  "Kehrwoche"
8.  "Salzfische"
9.  "Une rue dans sa longueur (Eine Straße lang)"

Laufzeit: 109 Min., Format: Beta SP Video

»Au premier dimanche d'août (Erster Sonntag im August)«
11 Min., Animationsfilm, ARTE F, Frankreich 2000
Regie/Animation: Florence Miailhe; Schnitt: Natalie Perrey, Lionel Hayet; Musik: Denis Colin; Produktion: Les Films de l'Arlequin
Es ist der erste Sonntag im August und die Leute aus dem Dorf feiern ihren jährlichen Ball. Dort treffen sich die Generationen.
Florence Miailhe zeichnet das Porträt eines Dorfes und seiner Einwohner während des jährlichen Sommerballs. Dieser eindrucksvolle Animationsfilm überzeugt sowohl durch die impressionistisch gezeichneten Bilder von Florence Miailhe als auch durch die Musik von Denis Colin.
Für "Erster Sonntag im August" erhielt Florence Miailhe bei den diesjährigen Césars die begehrte Auszeichnung für den besten Kurzfilm (César du meilleur court-métrage).


»Einspruch II«
7 Min., Spielfilm, Schweiz 2000, russ. OmU
Regie und Buch: Rolando Colla; Kamera: Peter Indergard; Schnitt: Rainer Trinkler; Produktion: Peacock Film
Mit: Waléra Kanischtscheff, Sara Capretti
Ein Asylsuchender erhält ein Einschreiben. Aber er öffnet es nicht. Am nächsten Tag geht er in die Stadt und kauft Brennspiritus. Dann liest er den Brief. Darin steht ein Ausreisedatum. Der Mann hat die Schweiz bis zu verlassen. Er kehrt mit dem Brennspiritus in die Stadt zurück, fest entschlossen, auf seine eigene Art zu verschwinden...
Rolando Colla wurde 1957 in Schaffhausen geboren. In den späten 70er Jahren arbeitete er als Drehbuchautor und Schauspieler in Zürich. Bereits im Jahre 1984 gründete er die Produktionsfirma Peacock Film. Ein Jahr zuvor begann er mit eigenen Filmarbeiten, darunter die Filme "Jagdzeit" (1994), "Le monde à l'envers" (1998) und der Vorläufer zum heutigen Kurzfilm "Einspruch" (1999).


»Afta (Tag für Tag)«
25 Min., Spielfilm, Ungarn 2000
Regie und Buch: Kornél Mundruczó, Viktória Petrányi; Kamera: Balazs Révész; Schnitt: Reka Lemhényi; Ton: P. István; Produktion: Academy of Film and Drama, Hungary Duna Mûhely, Pioneer Productions
Mit: Tamás Polgár, Robert Hegyi, Kata Wéber
Eine Kleinstadt. Ein ganz normaler Tag im Leben eines Jungen. Ein unglaublich heißer Tag. Hier ist alles einmalig. Eine Gang. Ein Spiel. Ein Feld. Ein Mädchen. Wie kann sich das Leben dieses Jungen an genau diesem Tag für immer verändern?
Eine realistische Sozialstudie im Milieu heranwachsender Jugendlicher, die sich zwischen Spiel und Ernsthaftigkeit befinden, ihre ersten sexuellen Erfahrungen machen und sich mit Gewalt auseinandersetzen.
Kornél Mundruczó und Viktória Petrányi können schon einige Filme vorweisen. Beide sind Studenten der Universität für Film und Drama in Budapest, er spezialisiert auf den Bereich Regie, sie spezialisiert im Bereich Produktion.
"Tag für Tag" wurde 2001 auf dem Kurzfilmfestival in Clermont Ferrand, 32. Nationalen ungarischen Filmfestival in Budapest vorgeführt, wo ihm der Preis des besten ungarischen Kurzfilmes des Jahres 2001 verliehen wurde. Arte-Preis für einen europäischen Kurzfilm (Internationale Kurzfilmtage Oberhausen 2001)


»Gegen rechte Gewalt - für Zivilcourage«
11 Min.
Association contre l'extrême droite
3 Social Spots
Reportage aus: Court-Circuit - Das Kurzfilm-Magazin #60 (Redaktion: Jutta Krug, ARTE/WDR)


»R. Mertonensis«
5 Min., Spielfilm, Frankreich 2000
Mit: Mathieu Joly, Pierre Lefebvre
Verloren in einer gigantischen Maschinerie aus stampfendem Eisen, glühenden Drähten und zischenden Flüssigkeiten rackert sich ein kleiner Fließbandarbeiter fast zu Tode, um das komplexe System aus Getrieben und Gewinden zum Laufen zu kriegen. Dieses mechanische Monster pumpt, vermischt und destilliert, um letztendlich einen Tropfen purer Essenz zu gewinnen, der die einzigartige und wunderschönste aller Blumen, die Rosa Mertonensis, erblühen lässt...
Mit seinem zweiten Kurzfilm gelang dem Autodidakten Nicolas Salis ein kinematografischer Cocktail aus futuristischen und Retro-Elementen, aus reellen und poetischen Bildern.
"R. Mertonensis" wurde auf zahlreichen Festivals aufgeführt und gewann unter anderem den Publikumspreis des Festivals von Capalbio.



 

»Kehrwoche«
10 Min, Spielfilm, Deutschland 2000
Regie: Kerstin Ahlrichs; Buch: Kerstin Ahlrichs, Heidi Kull; Kamera: Janucz Nikolai Reichenbach; Schnitt: Kerstin Kanne, Bettina Böhler; Musik: Kosi; Produktion: Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin & Kerstin Ahlrichs Mit: Karin Baal, Armin Dillenberger, Julia Lindig u. a.
Eigentlich ist alles wie immer: Das marode Mietshaus, der Schmutz, Lärm und die Ignoranz der Nachbarn. Frau Färber hat Kehrwoche. Sie putzt gegen den Dreck und gegen die kleinen Demütigungen der Hausbewohner an. Aber auch Kleinigkeiten summieren sich mit den Jahren. Bis irgendwann das Maß des Erträglichen erreicht ist. Und das ist heute.
Die studierte Kulturpädagogin war bereits als freiberufliche Kamerafrau tätig, noch bevor sie mit einem Studium an der DFFB ihrer Leidenschaft folgte. Ihr fünfter Film "Kehrwoche" lief erfolgreich auf zahlreichen Festivals.


»Salzfische«
30 Min., Spielfilm, Deutschland 2001, s/w
Regie und Buch: Till Endemann; Kamera: Ingo Westmeier; Musik: Viktor Erich; Schnitt: Aram Coen; Produzent: Nina Klingen
Mit: Yevgeniy Maximenko (Max), Inna Dietz (Julia), Kostja Schmidt (Kostja), Paul Herzen (Paul), u. a.
Der junge Russlanddeutsche Max hat sich in seiner neuen Heimat, einer deutschen Kleinstadt, leidlich eingelebt und ist mit einer Clique ebenfalls aus dem Osten stammender Jugendlicher befreundet. An das Land, in dem er seine Kindheit verbracht hat, erinnern ihn vor allem die getrockneten und geräucherten Salzfische, die er regelmäßig in einem russischen Spezialitätenladen ersteht, um sich zumindest einen Hauch von russischem Geschmack zu erhalten.
Als Max jedoch erfährt, dass er und seine Eltern erneut umziehen werden, brechen die Wunden der Aussiedlung wieder in ihm auf. Es bleibt ihm nur noch eine letzte Nacht, um sich von seinen Freunden zu verabschieden, und um Julia endlich zu gestehen, was er für sie empfindet.
Dem Filmstudenten Till Endemann, der bereits über Erfahrung als Synchronsprecher, Drehbuchautor und Regisseur mehrerer Kurzfilme verfügt, ist ein eindringlicher Film gelungen, der mit dem Großen Preis der Jury beim Filmfestival Münster 2001 ausgezeichnet wurde.


»Une rue dans sa longueur (Eine Straße lang)«
30 Min., Spielfilm, Deutschland 2001, s/w
9 Min., Spielfilm, Frankreich 2000, Original mit Untertiteln Regie und Buch: Thomas Salvador; Kamera: Emmanuelle Le Fur; Ton: Benoît Hardonnière; Schnitt: Renée Hainaut; Produzent: Nicolas Brévière; Produktion: Local Films
Mit: Thomas Salvador, Emile Salvador, Jacques Boudet, Jean-Christophe Bouvet
Ein junger Mann trifft auf drei Menschen, bei verschiedenen Gelegenheiten. Drei Stationen eines Weges, drei Momente eines Lernprozesses. "Eine Straße lang" wurde bereits auf mehrere Festivals gezeigt und erhielt in Belfort den renommierten Grand Prix der Jury.


Tagesprogramm als RTF-Datei zum Download

  • 020711arte.rtf

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