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Filmkompetenz – Medienkompetenz

   
1. Material zum aktuellen Programm
2. Ankündigung Cinéfête
3. Sonderveranstaltungen für Schulklassen unten
4. Sonderveranstaltungen für alle Gruppen weiter unten
5. Link-Tipps für LehrerInnen weiter unten


Dieses Angebot richtet sich insbesondere an Lehrer, die eine Behandlung des Unterrichtstoffs durch Anschauung ergänzen möchten. Natürlich zeigen wir auch Literaturverfilmungen und interessante Filme, die jenseits der behandelten Inhalte medienpädagogisch und künstlerisch für den Unterricht geeignet sind.


Empfehlungen, Tipps und Material zu Filmen im aktuellen Programm


ab 9. Klasse / ab 14 J.
Unterrichtsfächer: Sozialkunde/Gemeinschaftskunde, Geschichte, Religion, Ethik, Erdkunde/Geografie
Herz des Himmels - Herz der Erde Do 9. – Mi 15. Feb.
Dokumentarfilm / Mythen der Maya
Herz des Himmels, Herz der Erde
Regie: Frauke Sandig & Eric Black, D 2011, 35mm, 98 Min., OmU
Protagonisten: Maya in Chiapas und Guatemala

HERZ DES HIMMELS, HERZ DER ERDE reist ins mexikanische Chiapas und nach Guatemala, die Heimat der etwa neun Millionen heutigen Maya. Sechs junge Maya lassen uns teilhaben an ihrem Leben, ihrem Alltag, ihren Zeremonien und ihrem Widerstand gegen die Bedrohung ihrer Kultur und Umwelt. Dem westlichen Objektdenken, das Globalisierung, genmanipulierte Nahrung und Umweltzerstörung als Normalität hinnimmt, begegnen sie mit einer Kosmovision, die das Andere, Mensch, Tier, Natur, nicht als losgelöstes Gegenüber, sondern als Teil des eigenen Seins begreift.

Der Film verknüpft die politische und soziale Gegenwart der Protagonisten in musikalischen und traumartigen Sequenzen mit Bildern der Natur und der mythologischen Vergangenheit. Der Film schlägt den Bogen vom Popol Vuh, dem Schöpfungsmythos der Maya, zu den Herausforderungen von heute; von den majestätischen Ruinen der klassischen Periode zu den lebendigen Zeremonien und Traditionen der heutigen Maya, zu ihrer Spiritualität und ihrem Widerstandsgeist.

Am vielbeschworenen Ende des mehr als 5000jährigen Maya-Kalenders steht 2012 die Möglichkeit eines Neuanfangs: „Die Zeit ist wie ein Kreis“.

Besprechung im Online-Portal für Filmbildung: http://www.kinofenster.de/filme/neuimkino/archiv_neuimkino/herz-des-himmels-herz-der-erde-film/
Offizielle Filmseite
Trailer


ab 8. Klasse / ab 13 J.
Unterrichtsfächer: Musik, Geschichte, Sozialkunde/Politik, Ethik
Do, 29.03. – So, 01.04., 20:30 h
Dokumentarfilm / Hommage an Miriam Makeba
Mama Africa
Regie: Mika Kaurismäki, D/Südafrika/Finnland 2011, digital, 91 Min., OmU
Protagonisten: Miram Makeba u.a.

INHALT
Mika Kaurismäkis Dokumentarfilm über die weltbekannte südafrikanische Sängerin Miriam Makeba, die ein halbes Jahrhundert lang die Welt bereiste und ihre politische Botschaft gegen Rassismus, gegen Armut und für Gerechtigkeit und Frieden verbreitete, ist die Hommage an eine Frau, die wie keine andere die Hoffnung und die Stimme Afrikas verkörperte.
Miriam Makeba (1932-2008) hat Musiker überall auf der Welt inspiriert und ein internationales Publikum begeistert. Gleichwohl ist sie den südafrikanischen Wurzeln ihrer Musik immer treu geblieben. Ins Exil wurde sie schon 1959 getrieben, nachdem sie in dem Apartheid-kritischen Dokumentarfilm COME BACK, AFRICA mitgewirkt hatte. Harry Belafonte verhalf ihr in die USA, wo sie 1962 unter anderem bei einer Geburtstagsfeier John F. Kennedys auftrat und 1967 mit „Pata Pata“ ihren ersten Welthit hatte.
Als sie 1968 den Black-Panther-Aktivisten Stokely Carmichael heiratete und ins Fadenkeuz des FBI geriet, ließ sie sich in Guinea nieder und setzte ihr Engagement gegen das weiße Apartheid-Regime in ihrer Heimat von dort aus fort. Den Lebensweg dieser außergewöhnlichen Künstlerin, die mehr als 50 Jahre lang musikalisch für Furore sorgte, stellt der Film mit Hilfe von seltenen Dokumentaraufnahmen und zahlreichen Interviews dar. Freunde, Verwandte und Kollegen, die Miriam Makeba zum Teil schon seit deren Anfängen in den Dancehalls von Johannesburg kennen und schätzen, kommen dabei ebenso zu Wort wie junge Vertreterinnen der afrikanischen Musikwelt.

KRITIK
»Mit klugen Montagen und gut ausgewähltem Material gelingt es Mika Kaurismäki, das Leben von Miriam Makeba liebevoll zu rekonstruieren und zugleich dem Publikum viel von ihrer Musik zu Gehör zu bringen...« (FBW-Jurybegründung Prädikat besonders wertvoll)

»Kaurismäki zeichnet das Leben Makebas mithilfe von Archivmaterial nach. Er zeigt zum Teil seltene und private Bilder - und führt Interviews mit Menschen, die ihr nahe standen. Und natürlich sieht und hört man die Vielfalt Miriam Makebas Musik - von bekannten Songs wie "Pata Pata" bis hin zu spontanen Gesangseinlagen im kleinen Kreis. Der Film ist eine etwas konventionelle, aber ergreifende Hommage an "Mama Africa", an ihre Musik und an ihren gesellschaftlichen und politischen Einsatz. Die Zeitzeugen beschreiben unisono eine fantastische Frau und ihr beeindruckendes Lebenswerk. Am 9. November 2008 starb Miriam Makeba nach einem Solidaritätskonzert für den italienischen Schriftsteller Roberto Saviano in Italien.« (Jutta Heeß, 3sat Kulturzeit)

Besprechung und FilmTipp zum Herunterladen für den Unterricht: http://www.visionkino.de/WebObjects/VisionKino.woa/wa/CMSshow/1186912?_highlight=mama+africa+
Deutsche Filmseite: http://www.mamaafrica-film.de/
Website von Miriam Makeba: http://www.miriammakeba.co.za/
Filmdaten Berlinale: http://www.berlinale.de/de/archiv/jahresarchive/2011/02_programm_2011/02_Filmdatenblatt_2011_20113295.php
Bilder: http://outnow.ch/Movies/2011/MamaAfrica/Bilder/


Programmkontext/Hinweis:
Im Anschluss an „Mama Africa“ zeigen wir den schwedischen Dokumentarfilm „The Black Power Mixtape“ mit jahrzehntelang verschollenem Filmmaterial über die Black Power Bewegung – u.a. mit Miriam Makebas Ehemann Stokely Carmichael und anderen Weggefährten Makebas wie Harry Belafonte und Martin Luther King.

ab 9. Klasse / ab 14 J.
Unterrichtsfächer:Sozialkunde/Gemeinschaftskunde, Englisch, Geschichte, Politik
Mo, 2. bis Mi, 4. April
Natürlich Kultur Film-Bouquet / Natur als Lebensgundlage
»The Black Power Mixtape 1967-1975«
Dokumentarfilm von Göran Hugo Olsson, S/USA/D 2010, digital, 92 Min., OmU Mitwirkende: Stokely Carmichael (ps. Ehemann von Miriam Makeba), Eldridge Cleaver, Kathleen Cleaver, Bobby Seale, Huey P. Newton, Angela Davis u. a.

The Black Power Mixtape 1967-1975 hebt einen wahren Schatz von jahrzehntelang in den Archiven verschollen gewesenem, einzigartigem 16mm-Filmmaterial; ausschließlich gefilmt von schwedischen Journalisten die Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre in die USA reisten. Sie waren auf der Suche nach den Hintergründen und Tatsachen zu den Berichten über US-Amerikanische Bürgeraufstands- und Revolutions-Bewegungen der farbigen Bevölkerungsgruppen. Schnell fanden diese interessierten Europäer Zugang zu den Anführern des damaligen Black Power Movement - unter anderem zu Stokely Carmichael, Bobby Seale, Angela Davis und Eldridge Cleaver. Und es gelang den Reportern, diese Ikonen des Aufstands in sehr intimen, privaten Momenten zu filmen, bemerkenswert offene und ehrliche Interviews mit ihnen zu führen. Dennoch verschwand das Material zeitnah in den Archiven.
Erst mehr als 30 Jahre später wurden die Filmrollen mit den beeindruckenden Inhalten in den Kellern des Schwedischen Fernsehens wieder entdeckt. Der schwedische Regisseur Göran Olsson hat daraufhin u.a. zusammen mit Danny Glover als Koproduzent das Material wieder den Augen der Welt zugänglich gemacht.
Entstanden ist The Black Power Mixtape 1967-1975, ein Mosaik von Bildern, brandneuer Musik und aktuellsten Erzählerstimmen. Eine Chronik der bis heute wichtigsten, einflussreichsten und bedeutendsten Bürgerbewegung aller westlichen Demokratien. Ein packendes, hoch emotionales zeitgeschichtliches Dokument der größten Stunde der US-Amerikanischen Bürgerrechte: Der Black Power Bewegung.

Besprechung auf dem Online-Portal für Filmbildung: http://www.kinofenster.de/filme/neuimkino/archiv_neuimkino/the-black-power-mixtape-film/
Filmseite: http://blackpowermixtape.de/



Cinéfête 12 - französisches Jugendfilmfestival
31. Mai - 6. Juni 2012

Der Spielplan und die Anmeldeunterlagen für Cinéfête 11 werden im Ende März auf unserer Infoseite bereitgestellt.
Anmeldeschluss ist der 21. Mai 2012.
Siehe unsere Cinéfête-Infoseite: www.cinemayence.de/cinefete.html
Cinéfête 11 im Internet: http://www.institut-francais.fr/cinefete/?lang=fr



Sondervorstellungen für Schulklassen

Wenn Sie mit Ihren Schülern einen Film sehen möchten, der bei uns im Programm ist, aber nicht in die Abendvorstellung kommen können, bieten wir Ihnen gerne tagsüber Sondervorstellungen an!
Voraussetzung ist lediglich eine Mindestteilnehmerzahl, die vom Eintrittspreis abhängt (Beispiel: beim normalen reduzierten Eintrittspreis von 3,50 Euro genügen 30 Teilnehmer).


Sonderarrangements für Schulklassen und Gruppen

Wenn Sie mit Ihren Schülern einen bestimmten Film oder einen Film zu einem bestimmten Thema sehen möchten, werden wir gerne versuchen dies möglich zu machen. Sprechen Sie uns einfach an!

Wir beraten und unterstützen Sie selbstverständlich auch gern bei der Auswahl und Beschaffung geeigneter Filme und anderer Medien für Ihre Zwecke und nach Ihren Wünschen.

Interessenten wenden sich bitte an: Reinhard W. Wolf
AG Stadtkino e.V.
Postfach 42 27
55032 Mainz
Fax: (06131) 236606


Link-Tipps rund um den Einsatz von Filmen und Medien im Unterricht

Medienkompetenz macht Schule: http://medienkompetenz.rlp.de/ (Informationsangebot des Landes Rheinland-Pfalz).

Netzwerk für Film und Medienkompetenz "Vision Kino": http://www.visionkino.de (bundesweite Initiative des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Filmförderungsanstalt, der Stiftung Deutsche Kinemathek und der "Kino macht Schule" GbR)

Informationen über Copyright und Medieneinsatz im Unterricht: http://www.respectcopyrights.de (Internetseite der Aktion "Zukunft Kino")

Informationen über Unterricht mit digitalen Medien: http://www.lehrer-online.de/ (Internet-Angebot der Firma lo-net GmbH)


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