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Folgemonat | Download: Programmflyer Mai 2022 (PDF) | Links zu: CinéMayence bei facebook | Instagram



Liebe BesucherInnen!

Im Juni können wir wieder beinahe ein Vollprogramm anbieten. Nur wenige Tage bleiben spielfrei! Besonders freuen wir uns über die Fortsetzung der beliebten Reihe "Psychoanalytiker stellen Filme vor", die wegen der Pandemie zwei Jahre unterbrochen war. Am 24. Juni stellt der Wiesbadener Psychoanalytiker Dr. Helmut Riedell-Heger Asghar Farhadi's Spielfilm DAS VERGANGENE vor. Bitte reservieren Sie für die Vorstellung ausschließlich per E-Mail direkt an uns).

Passend dazu zeigen wir das herausragende Porträt "SIGMUND FREUD – Freud über Freud" mit bisher unveröffentlichten Archivbildern und Brieftexten, die von namhaften SchauspielerInnen gesprochen werden.

Ein weiteres Highlight ist die Aufführung des angolesisch-kongolesischen Films SAMBIZANGA von Sarah Maldoror mit einer filmhistorischen Einführung. Der Film aus dem Jahr 1972, der in Deutschland noch nie im Kino zu sehen war, gilt als erster afrikanischer Spielfilm einer Frau.

Ihr CinéMayence-Team
p.s.
Damit Sie sich bei uns wohl und sicher fühlen, halten wir weiterhin Mindestabstände zwischen den Sitzen ein. Siehe auch unser Hygienekonzept.
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Hinweis: Die Fassade des Schönborner Hofs wird erneuert. Der Zugang Über unsere Haupteingang in der Schillerstrasse wurde bereits getunnelt und bleibt erhalten.





Filmbild Di 31. Mai – Mi 1. Juni 20.00 Uhr
Zusammenleben / Soziale Nähe & Distanz
Das Mädchen und die Spinne
Spielfilm von Ramon und Silvan Zürcher, CH 2021, 98 Min., dtOF
Darsteller: Henriette Confurius, Liliane Amuat, Ursina Lardi u.a.
Lisa zieht aus, Mara bleibt zurück. Während Kisten geschleppt, Wände gestrichen und Schränke aufgebaut werden, tun sich Abgründe auf, lassen Sehnsüchte den Raum anschwellen und ein Begehrenskarussell nimmt immer mehr Fahrt auf.
In ihrem zweiten Film einer Trilogie über menschliches Zusammensein komponieren die Schweizer Zwillingsbrüder Ramon und Silvan Zürcher ein poetisches Panoptikum menschlicher Beziehungsformen, das sich zwischen Alltagsstudie, Märchen und Psychogramm einer brüchig gewordenen Welt bewegt.
Den ersten Film der Trilogie, "Das merkwürdige Kätzchen", zeigten wir im Februar 2014. „Das Mädchen und die Spinne“ feierte seine Weltpremiere auf der Berlinale 2021 und wurde dort mit dem Encounters-Regiepreis und dem FIPRESCI-Award der Sektion ausgezeichnet.

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Filmbild Do 2. – Sa 4. 20.00 Uhr
und Di 7. – Mi 8. Juni 20.00 Uhr
Zusammenleben / Dorfläden
Alles, was man braucht
Dokumentarfilm von Antje Hubert, D 2021, 98 Min., dtOF
Was brauchen wir für ein gutes Leben? Nicht viel, meint ein Dorfladenbesitzer aus Dithmarschen. Etwas zum Essen, zum Trinken, und die Freiheit, sich Zeit zu nehmen für das, was man gerade tut.

Der Film ist eine Reise durch norddeutsche Dörfer und eine Hommage an ihre kleinen Läden: Eine ehemalige Verkaufsstellenleiterin rettet ihren alten Konsum durch die Zeit, ein weitgereister Koch wird Leiter eines kleinen Lebensmittelmarktes, eine Höfegemeinschaft mit Bioladen sucht auf einer alten LPG nach Lösungen für eine nachhaltige und gerechte Welt, ein Bürgermeister baut an einer vielbefahrenen Bundesstraße einen Verkaufsautomaten und ein Supermarktbesitzer übernimmt die aufwändige Versorgung der Halligleute im Wattenmeer. Selbst als die Corona-Pandemie das gewohnte Leben zum Erliegen bringt, schaffen sie es, das Wesentliche ihrer Arbeit zu erhalten: die Wertschätzung der Dinge und die gelebte Zuwendung zu anderen Menschen.

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Filmbild Sa 4. 18.00 Uhr
Tag der Organspende / Mainzer Erstaufführung
Nach dem Happy End
Dokumentarfilm von Katharina Köster, D 2021, 90 Min., dtOF
Premiere: 5.5.2022, DOK.fest München
Keine Reservierungen. Eintritt frei!
Der Coming-Of-Age-Film handelt von Tobi, der nach einer Herztransplantation endlich ins Leben starten will. Dabei merkt er, dass ihm eines fehlt zum Glücklichsein: sein altes Herz.
Hintergrund
Die Filmemacher Katharina Köster und Tobias Tempel erzählen in ihrem Film NACH DEM HAPPY END Tobis Geschichte, der nach einer Herztransplantation endlich ins Leben starten will. Dabei merkt er, dass ihm eines fehlt zum Glücklichsein: sein altes Herz. Zehn Jahre haben die Filmemacher Tobi begleitet. Zu Beginn war er 15 Jahre alt und seine Transplantation erst frisch. Nun feiert er sein zehnjähriges Transplantations-Jubiläum. Die erfolgreiche Filmpremiere fand am Tag des herzkranken Kindes im Rahmen des Internationalen Dokumentarfilmfestivals DOK.fest München im Mai 2022 statt.


Tag der Organspende

Am 4. Juni findet in Mainz der bundesweite Tag der Organspende statt. Neben Aktionen an und auf dem Gutenbergplatz, beteiligen sich viele Geschäfte in Mainz mit Aktionen, um auf das wichtige Thema der Organspende aufmerksam zu machen. Ebenso wird das Thema durch „Tag der Organspende“-Räder in der ganzen Stadt präsent sein. Die Stadt Mainz ist Partner des Aktionstages.

Weitere Infos unter: www.tagderorganspende.de



Filmbild Do 9. – Di 14. Juni 20.00 Uhr
Biographie / Psychanalytiker
Sigmund Freud – Freud über Freud
Dokumentarfilm von David Teboul, F/A 2020, 97 Min., dtOF
Im Wien der Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert entwickelt ein visionärer und bahnbrechender Sigmund Freud die Psychoanalyse, bis er 1938 von den Nationalsozialisten ins Exil nach London gezwungen wird. Ein intimes Porträt, das auf Freuds Korrespondenzen und Texten basiert und auch aus der Perspektive seiner Tochter Anna erzählt.

Bisher unveröffentlichte Archivbilder vergegenwärtigen Freud nicht nur als genialen Denker, sondern auch als Privatmenschen in all seinen unterschiedlichen Facetten. Regisseur David Teboul lässt mittels Briefe nur direkte Zeitzeugen zu Wort kommen. An erster Stelle natürlich Sigmund Freud selbst, dessen Briefe und Texte von Johannes Silberschneider gesprochen werden, an zweiter Stelle seine Tochter Anna Freud (gesprochen von Birgit Minichmayr), die in die Fußstapfen ihres Vaters in Bezug auf die Psychoanalyse treten wird. Im Film gibt es zwei wichtige Außenperspektiven auf die Familie Freud in der Wiener Berggasse. Lou Andreas-Salomé entwickelt sich von einer Freud-Schülerin zur Freundin der Familie. Und Marie Bonaparte (gesprochen von Catherine Deneuve, untertitelt), die zunächst von Freud als Patientin abgelehnt wird, es dann aber schafft von der Patientin zu einer wichtigen Förderin der Psychoanalyse und Übersetzerin von Freuds Werk zu werden.

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Filmbild Mi 15. Juni 20.00 Uhr
Afrikanischer Filmklassiker
Sambizanga
Spielfilm von Sarah Maldoror, DR Kongo/Zaire 1972, 103 Min., OmU
mit einer Einführung von Ana Graça Wittkowski (BrasilNilê e.V.) und Betânia Ramos Schröder
In diesem Klassiker der (afrikanischen) Filmgeschichte erzählt Sarah Maldoror in freier Adaption einer Erzählung des angolanischen Schriftstellers Luandino Vieira die Geschichte der jungen Angolanerin Maria, die sich den Repressionen der portugiesischen Kolonialmacht ausgesetzt sieht, nachdem ihr Mann Domingos Xavier wegen seiner Aktivitäten in der Widerstandsbewegung verhaftet wurde. Der Film konzentriert sich vor allem auf Marias Alltag während des Kampfes und das allmähliche Erwachen ihres politischen Bewusstseins.

Sarah Maldoror sagte 1973 in einem Interview über Sambizanga: "Es ist ein Film, der die Anfänge der Widerstandsbewegung in Angola um 1960 zum Inhalt hat und sich an einer wahren Geschichte orientiert." Der Titel Sambizanga bezeichnet einen Vorort der angolanischen Hauptstadt Luanda, von dem aus am 4. Februar 1961 angolanische Kämpfer aufbrachen, um das Militärgefängnis der portugiesischen Kolonialmacht anzugreifen.

SAMBIZANGA gilt als erster langer afrikanischer Spielfilm einer Frau.
In Kooperation mit Kinothek Asta Nielsen e.V., Filmkollektiv Frankfurt e.V. und BrasilNilê e.V.

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Filmbild Do 16. – Mi 22. Juni 20.00 Uhr
Zusammenleben / Handwerk als Selbstermächtigung
Haute Couture – La Beauté du geste
Spielfilm von Sylvie Ohayon, F 2021, 101 Min, OmU
D: Nathalie Baye, Lyna Khoudri, Pascale Arbillot
Zwei soziale Welten und zwei ungleiche Frauen prallen in dem schillernden Universum der Pariser Haute Couture aufeinander.

Die erfahrene Direktrice Esther steht kurz vor dem Ruhestand und bereitet für Dior ihre letzte Haute Couture Kollektion vor. In der Metro wird sie bestohlen, doch die Diebin hat ein schlechtes Gewissen und möchte die erbeutete Handtasche zurückgeben. So lernen sich Esther und die rebellische junge Jade aus den Banlieue kennen. Trotz des Diebstahls möchte Esther dem Mädchen ein Chance bieten: eine Praktikumsstelle in dem Haute Couture-Atelier. Für Esther ist es die letzte Gelegenheit ihre Überzeugung an eine junge Frau weiterzugeben: Es muss Schönheit erschaffen werden, denn sie ist von größter Notwendigkeit in einer instabilen Welt. Doch auch hinter den Wänden des Ateliers brodelt es.

HAUTE COUTURE zeigt einen authentischen Blick hinter die Kulissen eines Haute Couture-Ateliers und blickt auf die aufwendigen, mit viele Liebe zum Detail gefertigten Handarbeiten, die hinter den atemberaubenden Entwürfen liegen. Gleichzeitig gelingt der Regisseurin ein sensibles Porträt zweier Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, dargestellt von der großartigen Nathalie Baye und Lyna Khoudri.

Für die Dreharbeiten holte sich die Regisseurin die erfahrene Kostümbildnerin Justine Vivien an Bord, die viele Jahre für Dior Héritage im Atelier gearbeitet hat und beratend zur Seite stand.

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VORSCHAU: Fr 24. Juni 20.00 Uhr
Psychoanalytiker stellen Filme vor
Das Vergangene (Le Passé)
Spielfilm von Asghar Farhadi, F/I 2013, 130 Min.
D: Bérénice Bejo, Ali Mosaffa, Tahar Rahim, Pauline Burlet
vorgestellt von Dr. Helmut Riedell-Heger, Wiesbaden
Eintritt: 6,50€ (ermäßigt 4,50€)
Für diese Veranstaltung gilt ein anderer Reservierungsmodus (keine Online-Reservierung). Bitte wenden Sie sich mit Ihren Kartenwünschen direkt an unsere E-Mail-Anschrift kino(at! (siehe ganz unten)
Falls es mehr als 35 Anmeldungen gibt, wird der Abstand zwischen den Sitzen von 1,5m auf einen freien Platz reduziert. Die Platzkapazität beträgt dann 45 Personen (alle sitzen einzeln ohne Nachbar). Bestätigungen oder Absagen erstellen wir manuell und persönlich. Die Plätze werden am Abend der Veranstaltung nach Kauf der reservierten Karte vergeben.





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Lesetipp: “Diener des Volkes” – wie eine Fernsehserie Selenskyj zum Präsidenten machte
Essay

Porträt: Ulrike Ottinger
FilmemacherInnen im CinéMayence
Eigener Textbeitrag (von Leoni Buchner)

Vorgestellt: Werbefilme von Roy Andersson
Essay / Filmgeschichte / Kultursommer Rheinland-Pfalz
Eigener Textbeitrag (von Reinhard Wolf) und Video

Vorgestellt: Baloji – Film, Musik, Poesie, Tanz aus Afrika
Essay
Eigener Textbeitrag (von Reinhard Wolf) und Video