Liebe BesucherInnen!

Aktualisierung vom 28. Mai:
Vor einigen Tagen hat die Landesregierung bekanntgegeben, dass u.a. Kinos ab dem 28. Mai unter bestimmten Auflagen wieder öffnen dürfen. Diese Auflagen wurden Anfang diese Woche veröffentlicht.

Wir prüfen nun die Auflagen und erkundigen uns bei den zuständigen Behörden über noch offene Details. Dies wird einige Zeit beanspruchen. Erst dann können wir beurteilen, ob und wie wir den Auflagen entsprechen können. Anschließend wägen wir ab, ob und wann es ggf. sinnvoll ist, den Spielbetrieb wieder aufzunehmen.
Sobald es Neuigkeiten gibt, informieren wir an dieser Stelle darüber. Alternativ können Sie unseren Newsletter abonnieren.


Stand: 3. April
Wir hatten bis Ende Februar noch Veranstaltungen bis in den Sommer hinein geplant. Da zur Kulturpraxis Kino – im Unterschied zu anderen Medien – essentiell die Begegnung von Menschen, der direkte persönliche Austausch und das gemeinsame Erleben gehören, sind aus bekannten Gründen alle Planungen ab Mitte März hinfällig geworden.

Wir veröffentlichen dennoch, was wir vorhatten. Manche der Filme und die eine oder andere Veranstaltung werden zu einem anderen Zeitpunkt nachgeholt werden. Prognosen für die nächsten Wochen und Monate wollen und können wir jedoch nicht stellen.

Sobald es Neuigkeiten gibt, informieren wir Sie per E-Mail-Newsletter und auf dieser Seite.

Alles Gute!
Ihr CinéMayence-Team

ps.
Unser Newsletter kann via Newsletter-Anmeldeformular angefordert werden – wem das zu umständlich ist oder wegen minimal 'invasiver' Programmierung ohne Server-Einbindung, nicht gelingt, gerne auch informell – per Mail, unter Angabe von Name und Adresskoordinaten, an: kino (at) cinemayence.de




Alle nachfolgenden Veranstaltung waren geplant und finden nicht zu den angekündigten Terminen statt




Bild Jordanien Mi, 18. März 20:30 Uhr
Migration / Film und Diskussion
Jordanien - Land der Geflüchteten
Dokumentarfilm von Olivia Samnick und Philipp Lippert, D 2019, 67 Min.
anschließend Diskussion mit Till Küster (Projektkoordinator für den Nahen Osten bei Medico International) und Save Me Mainz
In Jordanien kam etwa ein Drittel der Bevölkerung als Geflüchtete ins Land. Einige davon leben seit Jahren in Städten, andere in riesigen Flüchtlingscamps. Diese Crowdfunding-Doku macht die Situation in Jordanien zum Thema. Sie begleitet Geflüchtete dabei, wie sie sich in die Gemeinschaft, in der sie jetzt leben, einbringen - nicht als Hilfesuchende, sondern selbst als Helfende.

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Bild paris Do, 19. – Mo, 23. und Mi, 25. März 20:30 Uhr
Künstlerinnen / Frankophilie
Paris Calligrammes
Essay von Ulrike Ottinger, D/F 2019, 129 Min.
„Ich war 20 Jahre jung und mit dem festen Ziel nach Paris gekommen, eine große Künstlerin zu werden“, so setzt die Erinnerung Ottingers ein. In ihrem filmischen Kalligramm ('Figurengedicht') stellt sie sich der Herausforderung, einen Film zu machen „aus der Perspektive einer sehr jungen Künstlerin, an die ich mich erinnere, mit der Erfahrung einer älteren Künstlerin, die ich heute bin“.

In einem dichten Strom aus akustischem und visuellem Archivmaterial, verknüpft mit eigenen künstlerischen und filmischen Arbeiten, lässt Ottinger Saint-Germain-des-Prés und Quartier Latin mit ihren Literatencafés und Jazzkellern, die Begegnung mit Vertretern des jüdischen Exils, das Zusammenleben mit ihren Künstlerfreunden, die Gedankenwelt der Pariser Ethnologen und Philosophen, die politischen Umwälzungen des Algerienkrieges und des Mai 68 und das Erbe der kolonialen Zeit wieder aufleben. „Ich folgte den Spuren meiner Heldinnen und Helden“, erzählt Ottinger, „und wo immer ich sie fand, werden sie in diesem Film erscheinen.“

Auf der Suche nach dem Fremden wird Ulrike Ottinger später nach China, in die Mongolei und nach Alaska reisen, doch seinen Anfang nimmt ihr Weg zur Weltensammlerin auf den Straßen und in den Cafés von Paris.

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Bild Brot Di, 24. März 20:30 Uhr
Do, 26. März – Mi, 1. April 20:30 Uhr
Kulturgeschichte / Nachhaltige Ernährung
Brot
Dokumentarfilm von Harald Friedl, A/D 2020, 94 Min.
am 24.3. Preview mit dem Regisseur Harald Friedl und Volker Schmidt-Sköries von BioKaiser
Kein anderes Lebensmittel besitzt in unserer Kultur einen so fundamentalen Stellenwert wie Brot. Doch wissen wir eigentlich, was wir täglich essen?

Aus dem scheinbar einfachen Grundnahrungsmittel Brot ist ein Genussmittel mit Kult-Potential geworden. Neue Bio-Bäcker erobern das Land – dennoch kaufen die meisten ihr tägliches Brot und Gebäck immer noch im Supermarkt, wo maschinell produzierte Aufbackware die Regel ist. Und die wenigsten von uns wissen, was in unserem Brot steckt – und wie es eigentlich schmecken kann.

Harald Friedls neuer Dokumentarfilm BROT erzählt von der traditionellen Kunst des Brotbackens, die von engagierten HandwerksbäckerInnen mit neuem Leben erfuüllt wird, und von großen Konzernen, die mit modernster Technologie ihrem Industriebrot zu Aroma und Geschmack verhelfen. Vor allem aber zeigt er, was Brot ausmacht und wie sich die sozialen, gesundheitlichen und oükologischen Bedingungen in Brot verkoürpern.

BROT ist ein Film, der Appetit macht.

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Bild La Palma Do, 2. – Mi, 8. April 20:30 Uhr
Neues deutsche Kino / im Urlaub
La Palma
Spielfilm von Erec Brehmer, D/ES 2019, 88 Min., dtOF
D: Marleen Lohse, Daniel Sträßer u.a.
Nach der Vorstellung am Freitag, den 3. April, Gespräch mit dem Regisseur!
Endlich wieder ein gemeinsamer Urlaub: Las Palmas de Gran Canaria. Doch auf der Suche nach ihrem Hotel müssen Markus und Sanne entsetzt feststellen: Sie befinden sich auf der falschen Insel! Markus hat versehentlich einen Flug nach La Palma, statt Las Palmas gebucht. Um den Beziehungsfrieden ansatzweise zu retten, wird Markus erfinderisch: Er steigt in ein leer stehendes Ferienhaus ein und behauptet, es wäre seines. Es beginnt ein Rollenspiel: Er wird zu Pablo, einem maskulinen und aufregenden Spanier, in den Sanne sich neu verlieben kann. Sanne schlüpft nach einigem Zögern in die Rolle der Alba, einer lasziv verführerischen Spanierin.
Zwischen skurrilen Situationen und Begegnungen beginnen beide sich neu kennenzulernen – bis sich langsam wieder die alten Beziehungsmuster einschleichen...

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CANADA NOW: Maple Movies Festival – 16. bis 28. April 2020
Im Jahr 2020 ist Kanada Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse. Aus diesem Anlass wird in Deutschland kanadische Kunst und Kultur in den Fokus gerückt. Wir freuen uns, in diesem Kontext nach dem indigenen Kurzfilmprogramm mit einer weiteren Auswahl der Maple Movies Festival Tour kanadisches Kino präsentieren zu können, und hoffen, dass es dazu anregt, die Vielfalt der kanadischen Kultur zu entdecken.
In Kooperation mit Bundesverband kommunale Filmarbeit e.V. in Zusammenarbeit mit Telefilm Canada mit Unterstützung von Canada Council for the Arts/Conseil des arts und der kanadischen Regierung.



Bild Les Rois Do, 16. – Mi, 18. April 20:30 Uhr
CANADA NOW Maple Movies Festival
Les Rois Mongols
Spielfilm von Luc Picard, Kanada 2018, 102 Min., frzOmU
Vor dem Hintergrund der Oktoberkrise im Jahr 1970, als Aktionen der separatistischen Untergrundorganisation Front de libération du Québec (FLQ) die politische Landschaft der frankophonen Provinz und ganz Kanadas erschütterten, schildert Les rois mongols gleichermaßen mitreißend und berührend den eigenen revolutionären Kampf der jungen Manon, die sich und ihren kleinen Bruder Mimi vor einer Zukunft im Waisenhaus bewahren will.
Während die Erwachsenen über den nationalen Ausnahmezustand streiten, verfasst Manon ihr persönliches Manifest für Kinderrechte und schreckt bei dessen Umsetzung selbst vor radikalen Maßnahmen wie einer Entführung nicht zurück. Manon gründet eine revolutionäre Zelle und entführt gemeinsam mit ihren Cousins eine ahnungslose Oma. Sie fordern selbstgebackenen Kuchen, Gutenachtgeschichten und vor allem, dass man sie so leben lässt, wie sie es wollen.

Archivaufnahmen der Oktoberkrise ergänzen die Erzählung, die die reale historische Auflehnung der Jugend im familiären Rahmen spiegelt.

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So, 19. – Di, 21. April 20:30 Uhr
CANADA NOW Maple Movies Festival
La Disparition des Lucioles
Spielfilm von Sébastian Pilote, Kanada 2018, 96 Min., frzOmU
Léo steht vor dem Schulabschluss, doch für rosige Zukunftsversprechen hat sie nur Sarkasmus übrig. Léos Vater musste auf der Suche nach neuer Arbeit die vom post-industriellen Umbruch gezeichnete Kleinstadt Saguenay verlassen, was auch das Ende der elterlichen Ehe bedeutete. Léos neuer Stiefvater ist ein rechtspopulistischer Radio-Moderator, und ihre Mutter erwartet von der Tochter, dass sie sich einen Job für den Sommer sucht. Zornig lässt sich Léo ziellos treiben, bis sie auf den Gitarrenlehrer Steve trifft. Trotz des Altersunterschieds entwickelt sich eine besondere Beziehung zwischen der wütenden Frau und dem stillen Mann, die das Gefühl der Einsamkeit teilen.

Das berückend schöne wie schonungslose Provinzporträt wurde 2018 beim Toronto International Film Festival als bester kanadischer Film ausgezeichnet.
Trailer (frzOmenglUT): vimeo.com/300590684
Trailer: www.youtube.com/watch?

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Mi, 22. – Fr, 24. April 20:30 Uhr
CANADA NOW Maple Movies Festival
Anthropocene: The Human Epoch
Spielfilm von Jennifer Baichwal, Nicholas de Pencier, Edward Burtynsky, Kanada 2018, 87 Min., verschiedene Sprachen OmU
Die globale Ausbeutung der Erde durch die Menschheit und die damit einhergehende, unumkehrbare Transformation des Planeten stehen im Zentrum von Anthropocene, Über einen Zeitraum von vier Jahren gedreht, findet die visuell beeindruckende Dokumentation derart gravierende Zeugnisse menschlicher Einflussnahme auf allen Kontinenten und in allen Lebenssphären, dass diese in ihrer monströsen Dimension oftmals surreal wirken. Dabei umrundet der Film einmal die Erde.

Der Film verfolgt die These vom Anthropozän als einem Zeitalter, in dem der Mensch dabei ist, sich die Erde in aller Konsequenz untertan zu machen – das Leben, die Geologie und sogar die Atmosphäre. Wie wünschenswert ist der Eintritt in diese möglicherweise längst eingeläutete Epoche?

Bildgewaltig und von geradezu hypnotischer Qualität, verdichtet er die tief-greifenden Spuren der menschlichen Umgestaltung des Planeten Erde zu einem ebenso kunstvollen wie beklemmenden Seherlebnis.

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Sa, 25. April 19:00 Uhr
Sneak Preview Event / Migration
SATOE – Gesegnete Heimat
Dokufiktion von Lara-Sophie Milagro und Tibor Locher, D 2021 (geplante Fertigstellung); Produktion: Label Noir
Sneak Preview Event der ersten 20 Minuten des Films in Anwesenheit der Filmemacher*innen und Protagonist*innen mit anschließendem Publikumsgespräch.
Eintritt frei.
Vor dem Hintergrund der aktuellen Migrations- und Zugehörigkeitsdebatten, erzählt „Satoe – Gesegnete Heimat“ die in- und miteinander verschlungenen Geschichten von 12 Menschen zwischen 3 und 83 Jahren, mit verschiedenen kulturellen, sprachlichen, religiösen und sozialen Hinter- und Vordergründen, die alle ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland haben. Heimat: in der öffentlichen Debatte oft vereinfacht, parteipolitisch instrumentalisiert oder stigmatisiert, wagt unser Film eine komplexe und gleichzeitig intime Auseinandersetzung mit diese ambivalenten und zutiefst menschlichen Sehnsuchtsort.
Hintergrund
Das Filmprojekt beruht auf einem Theaterprojekt mit Migranten, für das 2011 das Staatstheater Mainz den Anstoß gab. Das Theaterstück SATOE wurde in Mainz und in anderen Städten erfolgreich aufgeführt. Viele der ProtagonistInnen sowohl des Stücks als auch des Films wohnen in Mainz, wo auch gedreht wurde.

Offizielle Filmseite: http://satoe.de/film.html
Projektinfo (News): http://satoe.de/



Bild Mouthpiece So, 26. – Di, 28. April 20:30 Uhr
CANADA NOW Maple Movies Festival
Mouthpiece
Spielfilm von Patricia Rozema, Kanada 2018, 91 Min., englOmU
Der neue Film von Patricia Rozema ("I’ve Heard the Mermaids Singing", "Mansfield Park") ist ein kraftvoller, lustiger und höchst origineller Blick in die konfliktreiche Psyche von Cassandra Haywood – einer wilden, unabhängigen Millenium-Frau. Cass ist eine alleinstehende Schriftstellerin, die nach ihren eigenen Regeln lebt. Sie ist auch ein bisschen eine Katastrophe.

Nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter hat Cass 48 Stunden Zeit das Begräbnis zu organisieren. Während sie eine Trauerrede vorbereitet und versucht, eine überwältigende Reihe von Beerdigungsvorbereitungen zu treffen, versucht ihre Familie sie davon abzuhalten. Sie besteht darauf, dass sie es sein muss. Aber was wird sie sagen? Unfähig, klar zu denken, tobt in Cassandras Kopf eine Debatte konkurrierender Stimmen.

"Mouthpiece" macht den unsichtbaren Konflikt in ihr – dargestellt von Amy Nostbakken und Norah Sadava – sichtbar.

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Bild German Mi, 29. April 20:30 Uhr
Film und Diskussion
You look so German!
Dokumentarfim von Nirit Ben-Joseph, D 2018, 55 Min., dt. OF
Anschließend Gespräch mit Nirit Ben-Joseph; Moderation: Horst Wenner
Eine Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz
Eine israelische Touristenführerin in Berlin assistiert ihren Gästen dabei, die Spuren des Holocausts in Berlin zu entdecken. Emotional geschützt vom Wissen, dass ihre Familie vom Holocaust unberührt blieb, verändert das Treffen mit einer weit verwandten Cousine alles. Als sie erfährt, dass ihre Verwandten Thekla und Kurt Feuerring vor dem Krieg in der Nähe Ihrer Wohnung lebten, beginnt eine Reise in die Geschichte ihrer Familie. Gepeinigt durch die Zerrissenheit, im Land der Täter zu leben, die auch einen Teil ihrer Familie ermordet haben, sucht sie nach allen auffindbaren Spuren der Feuerrings und bringt sie zu ihrer Familie in Israel, um mit sich selbst und der Vergangenheit Frieden zu schließen.

Hintergrund
Nirit Ben·Joseph *1961 in Hadera, Israel. Filmwissenschafts-Studium an der Tel· Aviv University (TAU) und der FU Berlin. Seit 1987 in Berlin, seit 1999 Touristenführerin für jüdische und deutsche Geschichte.
Seite der Regisseurin: https://www.nirit-berlin.de
Seite der Regisseurin: https://berlinführung.de



Bild Sunburned ab Do, 30. April 20:30 Uhr
Neues deutsche Kino / im Urlaub
Sunburned
Spielfilm von Carolina Hellsgård, D 2020, 94 Min., dtOF
D: Zita Gaier, Gedion Oduor Wekesa, Sabine Timoteo, Nicolais Borger
Die eigenwillige Claire (13) verbringt die Ferien mit ihrer älteren Schwester Zoe (15) und ihrer Mutter Sophie (40) in einem Hotel am Strand in Andalusien. Sophie verbringt ihre Tage am Pool und zeigt nur minimales Interesse an ihren Töchtern. Anfangs klammert sich Claire an ihre ältere Schwester Zoe. Doch als sich Zoe in Michael, einen Jungen ihres Alters, verliebt ist Claire auf sich allein gestellt. Am Strand lernt sie den jungen senegalesischen Strandverkäufer Amram kennen. Sie möchte ihm helfen, doch macht dadurch unabsichtlich seine verzweifelte Situation noch aussichtsloser.

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geplant:
19.06. "Le Passé", Spielfilm von Asghar Farhadi, Psychoanalytiker stellen Filme vor
N.N.