Studiokino der AG Stadtkino e.V. im Schönborner Hof (Institut français)

CineMayence Logo

Spielplan

Sprung zum Datum 1 2 3  4 5 6  7 8 9  10 11 12  13 14 15  16 17 18  19 20 21  22 23 24  25  26 27  28 29 30 31
Folgemonat
Download: Programmflyer Mai (PDF)
Link: Online-Reservierung

April/Mai

Die Unsichtbare Do, 26.04. – Mi, 02.05., 20:30 h
Neues Deutsches Kino / Frauengeschichten / Theater
Die Unsichtbare
Regie: Christian Schwochow, D 2011, 35mm Scope, 113 Min.
Darsteller: Stine Fischer Christensen, Ulrich Noethen, Ronald Zehrfeld, Anna Maria Mühe u.a.

Inhalt
Fine leidet darunter nicht gesehen zu werden, aber sie tut alles dafür, um nicht aufzufallen. Und das, obwohl sie Schauspielstudentin ist. Nachts, wenn ihre geistig behinderte Schwester Jule nicht schlafen kann und ihren Kopf stereotyp gegen die Wand knallt, dann macht Fine den Rekorder an und bereitet Jule ein Feuerwerk an Gesang, Spiel und Tanz. In der Schauspielschule aber fehlt ihr das Selbstvertrauen, um ungeniert die Bühnenbretter zu erstürmen. Nachdem der bekannte Regisseur Kaspar Friedmann Fine zum Vorsprechen eingeladen hat, überzeugt sie ihn in ihrem Spiel. Aber er sieht in Fine auch ein verletztes Wesen, das seiner Vision von Camille entspricht, der Hauptrolle in seinem nächsten Stück. Fine bekommt ihre erste große Rolle, die sie auf keinen Fall verspielen will. Sie schlüpft in eine andere Identität. Als Camille erwacht sie zur Frau. Aber mit Camille verliert Fine auch ihre eigene Stärke, die sie im Umgang mit ihrer Schwester Jule immer wieder an den Tag legt. Denn Camille ist nicht nur selbstbewusst und sexuell aktiv, sondern auch psychisch labil und selbstzerstörerisch. Fine begibt sich in die Hände ihres Regisseurs, der sie durch die Hölle gehen lässt, ohne sie psychisch aufzufangen. Ein gefährliches Spiel, bei dem sie sich selbst zur Feindin wird.

Die Unsichtbare Kritik
»Auch der zweite Film von Christian Schwochow nach ›Novemberkind‹ ist nicht frei von einer gewissen ›Überdramatisierung‹, etwas das die Amerikaner ›overplotting› nennen. Dank sehr guter Darsteller vor allem Stine Fischer Christensen in der Hauptrolle und einem sehr gut aufgelegten Ulrich Noethen als ebenso zwiespältigen, abgefuckten und selbstzerstörerischen ›Künstler‹, kann aber ›Die Unsichtbare" vor allem emotional überzeugen. Der Film packt trotz gewisser Künstlerklischees den Zuschauer. In Rotterdam beim Filmfestival wurde der Film übrigens nach ›Monsieur Lazhar‹ und ›Hugo Cabret‹ Dritter in der Publikumsgunst.«
»Starkes Schauspielerkino zeigte Christian Schwochow mit seinem neuen Film ›Die Unsichtbare‹ – eine dramatische Psychostudie über modernes Regietheater und seine Exerzitien. Der Film wurde schon nach der Premiere schnell mit dem Etikett ›Black Swan auf Deutsch‹ belegt, dabei ist er besser, nicht nur weil er psychologisch ausdifferenzierter ist.« (Thomas Neuhäuser, ARTE)

Filmseite des Verleihs: http://www.falcom.ch/rw_e6v/main.asp?
Pop-up-Fenster: Trailer


Medianeras Do, 03.05. – Mi, 09.05., 20:30 h
Neues argentinisches Kino
Medianeras
Regie: Gustavo Taretto, ARG 2011, digital, 95 Min., spanOmU
Darsteller: Pilar López de Ayala, Javier Drolas u.a.

Inhalt
Webdesigner Martín hat sich in seine Einzimmerwohnung zurückgezogen, nachdem er von seiner Freundin sitzengelassen wurde – mitsamt ihrem kleinen Terrier Susú, der ihm nun Gesellschaft leistet. Martín ist ein Phobiker auf dem Weg der Besserung. Nach und nach wagt er es, aus der Isolation seiner kleinen Wohnung und seiner virtuellen Welt herauszubrechen.
Mariana ist Architektin, aber sie verdient ihr Geld damit, Schaufenster zu dekorieren, in deren kunstvolle Gestaltung sie ihre ganzes Können legt. Gerade erst hat sie eine lange Beziehung beendet und teilt jetzt ihre Wohnung mit Schaufensterpuppen und 27 unausgepackten Umzugskartons.
Martín und Mariana leben in gegenüberliegenden Häusern in Buenos Aires. Immer wieder laufen sie sich über den Weg, aber sie nehmen sich nicht wahr, obwohl sie doch eigentlich wie füreinander geschaffen sind. Wie können sie sich in einer Stadt mit drei Millionen Einwohnern finden?

Mit einem zwinkernden Auge erzählt MEDIANERAS eine Liebesgeschichte mit Hindernissen und ist gleichzeitig eine Hommage an Buenos Aires und an das großartige Wimmelbilderbuch „Dónde está Wally“ ( Wo ist Walter?).

Medianeras Kritik/Pressestimmen
»MEDIANERAS besticht nicht allein durch seine tiefgründige und zugleich komödiantische Erzählweise, sondern auch durch seinen stilistischen Esprit. Der Film entwickelt durch seine kontrastreiche Montage einen spielerischen Bildwitz, wenn er die architektonischen Texturen der Stadt erkundet. Auch die Einbindung von Animationen in die photographischen Bilder ist eine ziemlich gelungene visuelle Innovation. Jene Verbindung aus einem durchdachten Drehbuch und vielen technischen Raffinessen macht diesen kleinen Film zu einer großen Entdeckung und – das ist keine Übertreibung – zur Messlatte für künftige filmische Untersuchungen von Urbanität im Zeitalter des Internets.« (Martin Gobbin, flm)

»Taretto gelingt, im Stil von Woody Allens New York-Porträts, ein witziger Blick auf die Hauptstadt der Neurosen. Besonders diejenigen, die Buenos Aires kennen, werden schmunzelnd einige treffende Charakterisierungen sowohl der Hauptstadt als auch ihrer BewohnerInnen wieder erkennen.«
(Olga Burkert, Lateinamerikanachrichten)

»Medianeras arranca presentando por separado a Martín (Javier Drolas), un diseñador web en un permanente intento de recuperarse de sus múltiples fobias y salir de su aislamiento, y a Mariana (López de Ayala), arquitecta que trabaja de decoradora de vidrieras y se refugia en su apartamento tras el fracaso de una relación de cuatro años.

Sin saberlo, y pese a cruzarse en varias ocasiones, los dos protagonistas siguen buscándose a ciegas, tropezando en encuentros fallidos con terceras personas, varados en un presente incierto e incapaces de afrontar un futuro sin muchas perspectivas.« (Otros Cines)

»Con ayuda de la narración en off, buenas dosis de humor, utilización de la ironía y un cierto escepticismo sonriente es capaz de tramar una sólida historia amorosa en base a fragmentos de sentimientos e ilusiones que Javier Drolas y Pilar López de Ayala desgranan con simpatía. Fotografía y arquitectura constituyen un universo propio y esencial. Calificación: Muy buena!« (Diario La Prensa)

Links
Deutsche Verleihseite: http://www.realfictionfilme.de/filme/medianeras/index.php
Offizielle Filmseite (span/engl): http://www.medianeras.com/
Videos: http://www.medianeras.com/videos.php


Copacabana Do, 10.05. – Do, 17.05., 20:30 h
Fr, 11.05., 18:00 h
(Programm 20:30 h - siehe unten)
Film français / Frauengeschichten
»Copacabana«
Spielfilm von Marc Fitoussi, F 2010, 35mm 1:1,85, 107 Min., frz. OmU
Darsteller: Isabelle Huppert, Lolita Chammah, Noémie Lvovsky

Inhalt
Babou (Isabelle Huppert) ist mit sich im Reinen: Ungebunden, optimistisch und etwas durchgeknallt lebt sie ihr leicht chaotisches Leben. Arbeiten, Heiraten oder Verantwortung sind nicht so ihr Ding. Viel lieber nimmt sie das Leben so, wie es gerade kommt und macht das Beste daraus.v Dass die Leute sie komisch anschauen und sich über sie lustig machen, scheint sie genauso wenig zu stören, wie die Tatsache, dass ihr Konto wieder einmal völlig in den Miesen ist. Doch dann gesteht ihre Tochter Esméralda (Lolita Chammah) ihr, dass sie demnächst heiraten wird, und bittet ihre Mutter gleichzeitig, der Hochzeitsfeier fernzubleiben, um Peinlichkeiten vorzubeugen. Tief getroffen beschließt Babou, sich ein stabileres Leben zu organisieren und einer ernsthaften Arbeit nachzugehen.
Überraschenderweise klappt es auf Anhieb bei einer Immobilienfirma, und Babou wird ins belgische Ostende beordert, wo sie Kunden für Ferienappartments anwerben soll. Kein leichtes Unterfangen angesichts der ungemütlich kalten Jahreszeit. Anfangs scheint die liebenswürdige Chaotin gut anzukommen - doch die Konkurrenz schläft nicht! Wird Babou den Sprung in ein seriöses Leben schaffen und dadurch das Verhältnis zur Tochter retten können? Und was wird dann aus ihrem Traum vom Leben in Brasilien an der sonnigen Copacabana?

Copacabana Kritik/Pressestimmen
COPACABANA ist eine charmante und temporeiche Komödie mit Tiefgang. Isabelle Huppert ist die Rolle der quirligen Babou wie auf den Leib geschrieben. Ihre überschäumende Energie und unbekümmerte Lebensfreude prägen den ganzen Film. Ein besonderer Coup ist Regisseur Marc Fitoussi gelungen, indem er die Rolle der Esméralda mit Isabelle Hupperts eigener Tochter Lolita Chammah besetzte. Die beiden Darstellerinnen überzeugen in diesem Mutter-Tochter-Konflikt, wie das vielleicht nur echte Mütter und Töchter schaffen können.

»Mit „Copacabana“ ist Marc Fitoussi eine hervorragende Zusammenführung von Familientragödie, Komödie und Gesellschaftskritik gelungen. Isabelle Huppert spielt mit so viel Spontaneität und Liebe zum Detail, dass sie dieser Rolle einen ganz persönlichen Touch verleiht. Der Zuschauer verlässt das Kino mit einem guten Gefühl und fragt sich, wie es sich anfühlen würde, wenn das eigene Leben ein bisschen mehr "Babou" wäre.« (Outnow)
»Einer der Hits dieses Sommers.« (Le Parisien)

Links
Verleihseite: http://www.kairosfilm.de/redirect.htm?/filme/copacabana/index.htm
Frz. Verleihseite: http://www.marsfilms.com/film/copacabanav


Das Fest Fr, 11.05.12, 20:30 h
Kino im Kopf – Psychoanalytiker stellen Filme vor
»Das Fest«
Spielfilm von Thomas Vinterberg, DK/S 1998 ,35mm, 101 Min, DF
Darsteller: Ulrich Thomsen, Henning Moritzen, Thomas Bo Larsen, Paprika Steen u.a.
Referentin: Dipl.-Psych. Steffi Keßeler-Scheler

»Der Hotelier Helge Klingenfeldt lädt anlässlich seines 60. Geburtstags Freunde und Verwandte zu einem großen Fest in sein Landhotel ein, trotz der Tatsache, dass sich seine ältere Tochter Linda erst vor kurzem hier das Leben genommen hat. Anwesend sind die jüngere Tochter Helene mit ihrem afrikanischen Freund, Helges jüngerer Sohn Michael mit Frau und Kindern und der ältere Sohn Christian, Zwillingsbruder Lindas, der seit einiger Zeit in Frankreich lebt. Als ältester Sohn hält Christian eine Tischrede, die anfänglich erwartungsgemäß abrupt eine überraschende Wendung nimmt, als er nüchtern verkündet, Helge habe seine tote Schwester Linda und ihn selbst als Kinder jahrelang sexuell missbraucht. Thomas Vinterberg, Mitbegründer von Dogma-95, einer Gruppe von Regisseuren, die sich in ihrer Arbeit einem schonungslosen Realismus und filmerischem Purismus verschreiben, lässt seinen Film Das Fest wie ein zufälliges Dokument der dramatischen Eskalation einer harmlosen Familienfeier erscheinen.
Der Film beschreibt ohne jede Parteinahme die Psychodynamik einer Missbrauchfamilie, in der unauflösbar miteinander verstrickte Personen, Opfer und Täter, wie verschworen versuchen die Wahrheit zu verleugnen und zu vertuschen. Die Handlung, in die der Zuschauer durch die Besonderheiten von Regie und Filmproduktion als betroffener Zeuge quasi hineingezogen wird, deckt sukzessive einzelne Puzzleteile auf und stellt Zusammenhänge her, bis schließlich ein Verleugnen der Realität für alle Beteiligten nicht mehr möglich ist.
Im Mittelpunkt der filmischen Handlung stehen die drei Geschwister und ihre mögliche Entwicklung heraus aus der unbewussten familiären Verstrickung hin zu Ablösung, Trennung und Individuation. Die Zerstörung des Pseudo-Zusammenhaltes der Missbrauchsfamilie, Schuldanerkennung und wirkliche Reue als Vorraussetzungen für Versöhnung und individuelle Reifung werden als wesentliche Elemente eines Heilungsprozesses bebildert.« (Dipl.-Psych. Steffi Keßeler-Scheler)


Freitag, 18. Mai - Sonntag, 20. Mai 2012
Symposium: "Die neuen Wilden"
Re-Ethnisierung, Wiederaneignung von Tradition, Inszenierung von Indigenität

Veranstalter: Zentrum für Interkulturelle Studien, Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Kooperation mit CCNIS und SOCUM

Einleitung
In den zurück liegenden Dekaden beobachten wir nicht nur eine beschleunigende Globalisierung, sondern auch gegenläufig-reaktive Prozesse von Re-Ethnisierung, partikularem kulturellem Revival und der Inszenierung von Indigenität. Das Symposium erlaubt mit der Präsentation von Einzelstudien hierzu einen Vergleich der Vorgänge in unterschiedlichen Weltregionen. Es strebt die Entwicklung von Fragestellungen und Hypothesen an, die Ansätzen einer allgemeinen Theorie dieser Phänomene und dem Umriss eines entsprechenden Paradigmas der Indigenitätsforschung zu Grunde gelegt werden können.
ZIS: http://www.zis.uni-mainz.de/176.php

Öffentliche Abendveranstaltungen im CinéMayence:

L'Art du Desert Fr,18.05.12, 18:30 h
Symposium „Die neuen Wilden“
Nordafrika: „Tuareg“
»Das neue und alte Selbstbewusstsein amazighischer Ethnien«
Vorträge und Filme von Gerd Becker und Ariane Bethusy-Huc
– Touristische Inszenierung von Tuareg in Marokko (Gerd Becker/Ariane Bethusy-Huc)
– "L'Art du Désert". Film von Gerd Becker und Ariane Bethusy-Huc
– "Ali zeigt die Oase". Film von Gerd Becker
Anschließend Diskussion
(In Koop. mit dem Zentrum für Interkulturelle Studien / Eintritt frei)

Sa, 19.05., 18:30 h
Symposium „Die neuen Wilden“
Amerika: Native Americans, lateinamerikanischer Indigenismo«
Vorträge und Filmbeispiele von Gerd Becker und Andrew Tucker
– Re-Ethnisierung in der kolumbianischen Sierra Nevada de Santa Marta; Die Arbeit
des Filmethnologen Andrew Tucker bei den Kankuamo.
– Film von Andrew Tucker und Gerd Becker. Einführung Gerd Becker
– Mitos y Leyendas Kankuamas. Filmbeispiele von Andrew Tucker
– Palabras Mayores. Indigene Videoproduktion in der Sierra. Einführung Andrew Tucker
Anschließend Diskussion
(In Koop. mit dem Zentrum für Interkulturelle Studien / Eintritt frei)

Smoke Signals Sa, 19.05., 20:15 h
Symposium „Die neuen Wilden“
»Smoke Signals«
Spielfilm von Chris Eyre, USA 1998, DVD, 89 Min.
Victor Joseph und Thomas Builds-The-Fire sind zwei junge Indianer aus Idaho. Als Victors Vater, der vor langer Zeit die Familie verlassen hat, stirbt,machen sich die beiden Freunde auf den Weg nach Arizona, um die Asche des Vaters zu holen. Ihr Trip konfrontiert sie mit ihrer Identität zwischen zwei Kulturen, mit Vorurteilen sowie Traditionen und führt sie schließlich zu sich selbst.
SMOKE SIGNALS war der erste von Indianern produzierte Spielfilm in den USA. Der Regisseur des Films, Chris Eyre, ist ein Cheyenne/Arapaho. Drehort war das Coeur d'Alene Indian Reservation.
Infos zum Film (engl): http://www.fallsapart.com/smoke_signals_the_movie
(In Koop. mit dem Zentrum für Interkulturelle Studien)

Va Tupuia So, 20.05., 18:30 h
Symposium „Die neuen Wilden“
Ozeanien: Kulturelles Revival der Austronesier
Vorträge und Filmberichte von Gerd Becker, Michael Koch, Eliane Koller
– Die Neuerfindung der Tradition auf Nuku Hiva; Die Arbeit des Austronesisten Michael Koch beim Festival des Arts des Marquises. Film von Gerd Becker mit Einführung.
– Filmbericht über das Festival des Arts des Marquises 2011 von Aumiti Kimitete. Auswahl und Einführung Michael Koch
– Zur Geschichte einer Leidenschaft: Tanz auf Tahiti. Filmvortrag von Eliane Koller
Kurzfilme „Two Cars, One Night“ und „Va Tupuia (Sacred Spaces)“ (Samoa/NZ)
In Pop-up-Fenster: Info über die Kurzfilme
(In Koop. mit dem Zentrum für Interkulturelle Studien / Eintritt frei)


11. Mainzer Kurzfilmwoche Best-of-Festival „Shorts & Videos“
im CinéMayence vom 21. bis 24. Mai 2011

Kurzfilme sind aufregend, innovativ, unterhaltsam und immer wieder für eine Überraschung gut. Allein in Deutschland entstehen jährlich mehr als 1.000 Kurzfilme. Die wenigsten erreichen jedoch jemals eine Kinoleinwand. Um die besten von ihnen zu sehen, müsste man auf viele Festivals im In- und Ausland fahren. Das CinéMayence dreht dieses Verhältnis einfach um und holt die besten Filme der andernorts gezeigten Filme einfach nach Mainz. Das Publikum profitiert dabei von der mühseligen Vorarbeit unzähliger Jurys und Abstimmungen!

Dieses Jahr zeigen wir in vier aufeinander folgenden Programmen die Gewinner des Deutschen Kurzfilmpreises, eine Auswahl von den Internationalen Kurzfilmtagen in Oberhausen und als Special mit Länderbezug erstmals Kurzfilme aus Venezuela.

SONNTAG 2 Mo, 21.05., 20:30 h
Best-of-Festival – Shorts & Videos
Deutscher Kurzfilmpreis 1
5 Nominierungen und Filmpreise in Gold, digital, ca. 100 Min.
Details: www.cinemayence.de/best-of-festival/

  • DIE FRAU DES FOTOGRAFEN, Karsten Krause & Philip Widmann (Filmpreis in Gold in der Kategorie "Dokumentarfilme bis 30 Minuten";
  • I'M NOT THE ENEMY, Bjørn Melhus (Gold "Animations-/Experimentalfilme");
  • LEBEN LASSEN, Felix Charin (Nominierung "Spielfilme 7 bis 30 Minuten");
  • SONNTAG 2, Jochen Kuhn (Nominierung "Animations-/Experimentalfilme“);
  • VERONIKA von Mark Michel (Nominierung "Dokumentarfilme bis 30 Minuten").
    Regisseur Felix Charin ("Leben lassen") ist anwesend!


    Mit dem Auge eines Schweins Di, 22.05., 20:30 h
    Best-of-Festival – Shorts & Videos
    Best of Oberhausen
    7 Filme aus dem Programm der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen, 35mm und Video, OmU, ca. 100 Min.
    Details: www.cinemayence.de/best-of-festival/

  • ATROPHY von Palesa Shongwe (Tanzdoku, Südafrika 2009);
  • DIE LEIDEN DES HERRN KARPF: DIE GEHIRNERSCHÜTTERUNG von Lola Randl/ Egger (Komödie, D 2010;
  • EVERYBODY'S NUTS von Fabian Vasquez Euresti (Doku, USA 2010);
  • FALLING von Adriano Cirulli (Tanz/Exp, Gro/Ita 2011;
  • HANDEBOL von Anita Rocha da Silveira (Spielfilm, BR 2010);
  • MERCÚRIO von Sandro Aguilar (Spielfilm, P 2010);
  • WAKARANAI BUTA (Mit dem Auge eines Schweines) von Wada Atsushi (Zeichentrickfilm, Jap 2010).
    Aus dem Archiv der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen: http://www.kurzfilmtage.de/verleih/oberhausen-on-tour.html


    TITIRI-WE Mi, 23.05., 20:30 h
    Best-of-Festival – Shorts & Videos
    Best of Venezuela
    8 preisgekrönter Kurzfilme aus Venezuela, DVD, spanOmenglU, ca. 110 Min.
    Details: www.cinemayence.de/best-of-festival/

  • HISTORIAS DEL VIENTO, Javier Beltrán Ramos (Spielfilm, 2007);
  • TITIRI-WE: EL CANTO DE LA NOCHE, Viveca Baíz (Animation, 2008);
  • LA LIBRERÍA, Hernán Jabes (Spielfilm 2005);
  • PB (PLANTA BAJA), Pedro Blanco Uribe (Spielfilm 2007);
  • ZONA CERO, Joel Novoa Schneider (Spielfilm 2009);
  • LIBRE, Gustavo Rondón Córdova (Spielfilm, 2008),
  • TARDE PARA PERDONAR, Pedro Camacho, (Spielfilm 2008);
  • ADÁN Y EVA, Laura Muñoz (Spielfilm, 2007).
    In Kooperation mit dem Generalkonsulat der Bolivarischen Republik Venezuela
    Zum Programm lädt der Konsul der Bolivarischen Republik Venezuela, Jimmy Chediak, zu einem Umtrunk ein!


    Nun sehen Sie Folgendes Do, 24.05., 20:30 h
    Best-of-Festival – Shorts & Videos
    Deutscher Kurzfilmpreis 2
    4 Nominierungen und Filmpreise in Gold, digital, ca. 90 Min.
    Details: www.cinemayence.de/best-of-festival/

  • FLUSS von Michael Venus (Nominierung "Spielfilme 7 bis 30");
  • NUN SEHEN SIE FOLGENDES von Erik Schmitt und Stephan Müller (Filmpreis in Gold "Spielfilme bis 7 Minuten");
  • SYNKOPE von Nora Fingscheidt (Nominierung „Spielfilme von 7 bis 30 Minuten");
  • VON HUNDEN UND PFERDEN von Thomas Stuber (Gold "Spielfilme von 7 bis 30 Minuten").


    Lal Gece Fr, 25.05. – Mi, 30.05., 20:30 h
    Neues Kino aus der Türkei
    »Lal Gece (Stille Nacht)«
    Spielfilm von Reis Çelik, Türkei 2012, digital, 92 Min., türkçeOmU
    Darsteller: Ilyas Salman, Dilan Aksüt u.a.

    Inhalt
    Eine Autokolonne, geschmückte Reiter, der Klang von Trommeln und Schalmeien. Männer tanzen im Schein von Fackeln. Getrennt davon feiern die Frauen. Eine traditionelle Hochzeit in einer abgelegenen Gegend der Türkei. Eine arrangierte Hochzeit. Weder die Braut noch der Bräutigam hatte eine Wahl. Das ist schlimm für die Braut. Aber wie ergeht dabei es dem Bräutigam?
    Mit der Hochzeit soll die Blutfehde zwischen zwei Familien beendet werden. Die Braut ist noch ein Kind, der Bräutigam ein Mann, der sein halbes Leben wegen Ehrenmorde im Gefängnis verbracht hat. Das Gesicht der Kindsbraut ist das verborgene Gesicht der Gesellschaft. Der Bräutigam ist gezwungen, die Last der jahrtausendealten Tradition zu tragen.

    »Das eigentliche Thema des Filmes ist, dass ein Mann, der in dieser Situation ist, sich selbst in Frage stellt. Ein Film, der die ganze Welt und die männliche Sichtweise interessiert. Am Ende wird es zu einem Film, in dem der Mann in Frage steht.« (Reis Çelik, Berlinale 2012).

    Lal Gece Kritik
    »Die Kritik an arrangierten Ehen und Zwangsheiraten, zwei Schlüsselthemen bei der Bewertung der „condition humaine“ der Gesellschaft, gehört zum integralen Themenkanon des türkischen Films. Meist nehmen die Filmemacher dabei zu Recht die Perspektive der benachteiligten Frauen ein. Reis Çelik zeigt in seinem Drama, dass die Folgen zwanghaft vermittelter sozialer Konventionen dabei durchaus auch Männersache sind (...)

    Der Film gewann den Gläsernen Bären für den besten Film im Berlinale-Wettbewerb Generation 14plus und den Preis als „Bester Film“ (zusammen mit „Barbara“) und den Preis für die beste Hauptdarstellerin sowie den besten Hauptdarsteller beim Filmfestival Türkei/Deutschland in Nürnberg.

    Links
    Verleihseite (dt): http://www.af-media.eu/index.php/de/cinema/night-of-silence
    Offizielle türkische Seite: http://www.lalgecefilmi.com/
    Facebook (türkisch): http://de-de.facebook.com/pages/Lal-Gece/121866487936492?sk=wall&filter=12


    Moliere Do, 31.05. – Sa, 02.06., 20:30 h
    Cinéfête 12
    »Molière«
    Spielfilm von Laurent Tirard, F 2006, 35mm, OmU, 120 Min.
    Darsteller: Ilyas Salman, Dilan Aksüt u.a.

    1644 ist der später weltberühmte Komödienautor Molière jung, unbekannt und völlig verschuldet, da verschwindet er. Was passierte währenddessen? Der Film erzählt was passiert sein könnte: Ein reicher Kaufmann namens Jourdain kauft Molière von den Schulden frei, dafür soll ihm Molière die Kunst der Komödie beibringen, mit der der Kaufmann einer jungen Dame imponieren möchte. Zuerst will Molière, der sich als Priester verkleiden muss, nur fliehen bis er seine Zuneigung zu Jourdains Ehefrau entdeckt und ein verwirrendes Liebesabenteuer beginnt. Diese freie Phantasie über eine unbekannte Zeit in Molières Leben ist ebenso eine an Intrigen und Verwirrspielen reiche Romanze wie eine Komödie mit vielen Anspielungen auf Stücke des Dichters wie „Le bourgeois gentilhomme“.

    Links
    Filminfo Unifrance Films: http://www.unifrance.org/film/27342/moliere
    Produzentenseite: http://www.wildbunch.biz/films/moliere
    Info für Schulen: http://www.cinemayence.de/cinefete.html


    Juni

    Do, 31.05. – Sa, 02.06., 20:30 h
    Cinéfête 12
    »Molière«
    Spielfilm von Laurent Tirard, F 2006, 35mm, OmU, 120 Min.
    (siehe 31. Mai)


    HINWEIS:

  • Online-Reservierungs-Formular
  • Reservierung ist auch ohne Formal einfach per E-Mail an kino at cinemayence.de möglich
  • Online-Aufnahme in den Programmversand
  • Neuigkeiten und Programmverhaben veröffentlichen wir unter CinéMayence-Neuigkeiten.

    CinéMayence
    Grafik Schoenborner Hof Fassade Studiokino der AG Stadtkino e.V.
    im Schönborner Hof (Institut français)
    Schillerstraße 11
    55116 Mainz
    Kartenreservierungen: Tel. 06131/22 83 68 | E-Mail

    Film-Links: Kommunale Kinos | Kurzfilm-Magazin Shortfilm.de
    Zurück: CinéMayence-Startseite | Weiter zur: CinéMayence-Info-Seite | Zur: CinéMayence-News-Seite