Kino CinéMayence - Programm
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Folgemonat | Download: Programmflyer Juni/Juli 2017 (PDF) | Link: CinéMayence bei facebook
CinéMayence Live: Filmemacher zu Gast

+++ Das CinéMayence macht eine Sommerpause +++ In der Sommerpause gibt es einzelne Veranstaltungen, die wir hier veröffentlichten +++ Die Herbstsaison beginnt nach den Mainzer Feiern zum Tag der Einheit +++



Bild aus La Buena Vida Mi, 23. August, 19:00 Uhr
Entwicklungspolitik / Thema Rohstoffe
»La Buena Vida – Das gute Leben«
Dokumentarfilm von Jens Schanze, D/Kolumbien 2015, 98 Min
anschl. Diskussion mit Hartmut Heidenreich (Kampagne „Bergwerk Peru – Reichtum geht, Armut bleibt“) und Nico Beckert (Fachpromotor für Rohstoffe, Haus Wasserburg, Vallendar)
Eintritt: 3,50 € (2 € ermäßigt)
Thema:
Was hat unser Strom mit kleinen Dörfern und lokalen Gemeinschaften in Kolumbien zu tun? Eine ganze Menge! Der Film zeigt, dass der Strom in Deutschland (auch) aus dem Urwald Kolumbiens kommt.
Filminhalt:
Jairo Fuentes, der junge Anführer der indigenen Dorfgemeinschaft Tamaquito, lebt in den Wäldern im Norden Kolumbiens. Die Natur gibt den Menschen hier alles, was sie zum Leben brauchen. Doch ihre Lebensgrundlage wird durch den Kohleabbau in der Mine „El Cerrejón“ zerstört: Das gewaltige Loch, mit 700 km2 der größte Kohletagebau der Welt, frisst sich in die einst unberührte Landschaft. Mit der Kohle aus Kolumbien produzieren Kohlekraftwerke in Deutschland und weltweit Strom. Jairo Fuentes will die gewaltsame Vertreibung seiner Gemeinschaft verhindern und stimmt Verhandlungen mit den Betreibern der Mine zu. Die Konzerne versprechen den Wayúu-Indígenas die Segnungen des Fortschritts, doch diese legen keinen Wert auf moderne Häuser und ein so genanntes ‚besseres Leben’. Sie beginnen den Kampf um ihr Leben in den Wäldern...

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Di, 19. September 20:30 Uhr
Kurden / Türkei / Film und Diskussion
»Die Rebellen vom Tigris« (Dicle'nin Asileri)
Dokumentarfilm von Nedim Hazar, D/Türkei 2017, 92 Min., DF
Der Film ist die Geschichte des kurdischen Dorfes Schkefta in Südostanatolien, nahe des Tigris, deren Bewohner sich seit 1978 gegen den Bau des Ilisu-Staudamm wehren.

Jetzt soll der Stausee das Dorf fluten. Daneben spüren die Bewohner die Auswirkungen des Krieges im unmittelbar benachbarten Syrien. Zehntausende Flüchtlinge siedeln im Umland.

18 Monate lang hat Regisseur Nedim Hazar die Dörfler begleitet, entstanden ist ein Porträt von unerschütterlich lebensfrohen Menschen.
Anschließend Diskussion mit Regisseur Nedim Hazar – in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung RLP.
EINTRITT FREI!

Trailer: https://vimeo.com/104205205

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Vorschau
ab Do, 5. Oktober:
»EINMAL BITTE ALLES«
Spielfilm von Helena Hufnagel, D 2017



Rückblick: Kultursommer-Programm »Transitions – Wendepunkte«
1. Juni bis 4. Juli 2017

In Anlehnung an das Kultursommer-Motto Epochen und Episoden luden wir zu einem abwechslungsreichen Programm über epochale soziale und politische Veränderungen ein, die eine persönliche oder historische Neuorientierung erfordern. Für das kuratierte Programm wurden Filme ausgewählt, die inhaltlich oder in ihrer ästhetischen Form von Wendepunkten erzählen