Kino CinéMayence - Programm
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Folgemonat | Download: Programmflyer Oktober 2017 (PDF) | Link: CinéMayence bei facebook
CinéMayence Live: Filmemacher zu Gast



Bild aus Parasol Mo, 30. Okt. – Do 2. Nov., 20:30 Uhr
Lifestyle / Menschen im Urlaubsparadies
Parasol – Mallorca im Schatten
Spielfilm von Valéry Rosier, B 2017, 75 Min., engl/span/frzOmU
Nebensaison auf Mallorca. Die Hauptfiguren sind Einheimische: Alfie, Annie und Pere könnten unterschiedlicher nicht sein, doch alle drei zieht es auf die Sehnsuchtsinsel, um dort ihre Träume wahr werden zu lassen. Der schüchterne Alfie ist mit seinen dicken Eltern auf dem Campingplatz und sehnt sich nach einem Urlaubsflirt und coolen Partys. Annie ist zwar nicht mehr die Jüngste, aber einen potentiellen Liebhaber hat sie schon. Jetzt muss sie nur noch ihre Seniorenreisegruppe abwimmeln und ihn treffen. Und Pere würde einfach alles tun, damit seine kleine Tochter einen unvergesslichen Geburtstag hat – sogar die Touristenbimmelbahn entführen!

Parasol zeigt Mallorca, wie man es noch nicht gesehen hat. Abseits von Strand und Party ist die Urlaubsinsel Nummer 1 ein Sehnsuchtsort für Außenseiter, die endlich ihr Glück finden möchten.
Nach dem Vorbild Aki Kaurismäki und im Stil von Ulrich Seidl, aber ohne zynisch zu werden, zeigt der Film voll groteskem Humor und mit viel Liebe für seine skurrilen Figuren deren Willen, etwas in ihrem Leben zu verändern und sich durch nichts und niemanden davon abhalten zu lassen.

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Bild aus Shutter Island Fr 3. Nov, 20:00 Uhr
Psychoanalytiker stellen Filme vor
Shutter Island
Spielfilm von Martin Scorcese, USA 2010, 138 Min., DF
Referent: Prof. Ralf Zwiebel (Kassel)
Leonardo die Caprio spielt in diesem düsteren Psychothriller den US-Marshal Ted Daniels, der mit seinem Kollegen auf die Insel Shutter Island kommt, auf der eine streng bewachte Klinik für geistesgestörte Gewalttäter untergebracht ist. Sie suchen nach einer gefährlichen Patientin, die auf mysteriöse Weise verschwunden ist. Auf der Suche nach dieser Patientin, in den Gesprächen mit den behandelnden Psychiatern und den Patienten, gerät Daniels immer mehr in eine seelische Krise, in der er von pathogenen Erinnerungen, traumatischen Träumen und Halluzinationen bedrängt wird. Bald gerät der Zuschauer selbst in einen verwirrenden Zustand, der dem des Protagonisten gleichen mag.
Bis zum Ende bleibt die Geschichte rätselhaft, aber hoch spannend. Gerade durch Einbeziehung der Zuschauerreaktion stellt der Film zentrale Fragen nach der menschlichen Wahrnehmung und ihrer Grenzen. Der filmpsychoanalytische Kommentar wird einige dieser Fragen diskutieren.
In Koop. mit Mainzer Psychoanalytisches Institut
URL: www.mpi-mainz.de
Eintritt: 6,50 (normal), 4,50 (ermäßigt)




Filme aus Israel / Israel im Film 4. – 10. November 2017

Auch dieses Jahr veranstaltet das CinéMayence wieder die Reihe „Filme aus Israel – Israel im Film“ in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und der AG Israel an der JGU und dem Israelischen Generalkonsulat.
Die Eintrittspreise sind für alle Filme des Programms reduziert auf 5 € normal / 4 € ermäßigt


Bild aus Gaza Surf Club Sa 4. + So 5. Nov., 20:30 Uhr (Eröffnung 20:00 Uhr)
Filme aus Israel / Israel im Films
Gaza Surf Club
Dokumentarfilm von Philip Gnadt, Mickey Yamine, D 2016, OmU, 87 Min
Eine junge Generation, die in Gaza zwischen Israel und Ägypten gefangen ist und von der Hamas regiert wird, zieht es zu den Stränden. Sie hat genug von Besetzung, Krieg und religiösem Fanatismus und ihre ganz eigene Art des Protests gefunden: Surfen.

Der Gazastreifen ist ein schmaler Küstenstreifen zwischen Israel und Ägypten mit einem Hafen, in dem keine Schiffe mehr anlegen und einem Flughafen, der nicht mehr angeflogen wird. Kaum jemand kommt heraus, fast nichts und niemand kommt hinein. Mit ihren Surfbrettern schaffen sich die Surfer ein kleines Stück Freiheit, zwischen dem Strand und der von den Israelis kontrollierten Sechs-Meilen-Grenze. Freiheit, die ihnen keiner nehmen kann. Der Film zeigt die Träume und Hoffnungen der Jugendlichen dieser Grenzregion, in der die ältere Generation jegliche Hoffnung aufgegeben hat.




Bild aus Film Junction 48 Mo 6. Nov, 20:30 Uhr
Filme aus Israel / Israel im Films
Junction 48
Spielfilm von Udi Aloni, IL/D/USA 2016, OmU, 97 Min.
Kareem (Tamer Nafar), Ende 20, verbringt jeden Arbeitstag als Mitarbeiter eines Callcenters in Lod, einem Vorort von Tel Aviv. So hat er sich das Leben aber ganz und gar nicht vorgestellt – stattdessen träumt er davon, eines Tages als Rapper ganz groß rauszukommen. Nachdem seine Eltern einen schweren Autounfall hatten, bei dem sein Vater ums Leben kam und seine Mutter schwer verletzt wurde, findet Kareem bei seiner Freundin Manar (Samar Qupty) Halt, die Sängerin ist und mit der er sich auch die Bühne teilt. Die meisten seiner Freunde hingegen halten sich mit krummen Drogengeschäften über Wasser. Als die rassistischen Angriffe in der Gegend, in der der jüdisch-palästinensische Konflikt ständig zu spüren ist, überhand nehmen, versuchen Kareem und Manar, mit ihrer Musik ein Zeichen dagegen zu setzen. Damit geraten sie zwischen die Fronten…

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Bild aus Null Motivation Di 7. Nov, 20:30 Uhr
Filme aus Israel / Israel im Films
Null Motivation
Satire von Talya Lavie, IL 2014, OmU, 97 Min.
Willkommen in der Armee! Zohar und Daffi leben ihren Pflichtdienst beim israelischen Militär voller Motivation absolut unmotiviert aus. Von Action ist weit und breit nichts zu sehen und jeglicher Respekt fehlt ihnen sowieso. Den Alltag inmitten von staubigem Wüstensand und bürokratischen Papierbergen verbringen sie mit Computerspielen und Tackerattacken.
Viel lieber würden die besten Freundinnen stattdessen in Tel Aviv das Leben genießen. Ihrer übermotivierten Chefin Rama sind die beiden ein Dorn im Auge, denn schließlich sollte auch beim Kaffeekochen und Schreddern höchste militärische Haltung bewiesen werden. Als jedoch Daffis Wunsch von der Versetzung in greifbare Nähe rückt und Zohar sich verliebt, kennt der Wahnsinn kein Halten mehr.

NULL MOTIVATION ist eine Komödie voll subtiler Zwischentöne über die Absurdität des Militärdienstes und des Lebens an sich. Es ist der satirische Blick der Regisseurin auf ihre eigenen Erfahrungen beim israelischen Militärdienst: “Wie die meisten Frauen dort mussten wir nie unser Leben riskieren. Aber wir liefen auf jeden Fall Gefahr, an Langeweile zu sterben.” Gleichzeitig erzählt ihre Geschichte vom ganz alltäglichen Drama im Leben junger Frauen. Es geht um Liebe und Enttäuschung, Träume und Ängste, Freundschaft und Einsamkeit. Um das Erwachsenwerden inmitten absurder Regeln, Vorschriften und Erwartungen.

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Bild aus Eine Geschichte von Liebe und Finsternis Mi 8. Nov, 20:30 Uhr
Filme aus Israel / Israel im Films
Eine Geschichte von Liebe und Finsternis
Spielfilm von Natalie Portmann, IL 2015, OmU, 95 Min.
EINE GESCHICHTE VON LIEBE UND FINSTERNIS basiert auf dem gleichnamigen Roman von Amos Oz, in dem er die Geschichte seines Aufwachsens mit seinen Eltern in Jerusalem erzählt; seinem intellektuellen Vater, Arieh, und seiner verträumten, fantasievollen Mutter Fania. Sie sind eine der vielen jüdischen Familien, die sich in den 1930er- und 1940er-Jahren vor der Verfolgung nach Palästina flüchten. Arieh hegt eine vorsichtige Hoffnung für die Zukunft. Doch Fania hat hohe Erwartungen an das gelobte Land.
Auf den Schrecken des Krieges und die Flucht folgt jedoch die Ernüchterung des Alltags, und diese legt sich schwer auf Fanias Gemüt. Um sich selbst und ihren 10-jährigen Sohn Amos aufzuheitern, erfindet sie Geschichten von Abenteuern und Reisen durch die Wüste. Amos hört gebannt zu, wenn sie ihm vorliest, oder ihm von der Bedeutung von Wörtern und Sprache erzählt; so dass es sein Schreiben später immer prägen wird. Als die Unabhängigkeit Israels nicht die erhoffte Wiederbelebung ihrer Lebensgeister mit sich bringt, verliert sich Fania in Einsamkeit und Depression. Ohne ihr helfen zu können, muss Amos von seiner Mutter Abschied nehmen, bevor er dazu bereit ist. Während er die Geburt eines neuen Staates miterlebt, wagt auch er einen Neuanfang.



Bild aus Shalom Italia Do 9. + Fr 10. Nov, 20:30 Uhr
Filme aus Israel / Israel im Films
Shalom Italia
Dokumentarfilm von Tamar Tal Anati, IL/D 2016, OmU, 71 Min.
Dies ist die Geschichte dreier Brüder (73, 82 und 84 Jahre alt), die sich auf die Suche nach jener Höhle in den toskanischen Wäldern begeben, in der sie sich als Kinder vor den Nazis versteckten.
Sie suchen nicht nur einen geographischen Ort, sondern wollen auch eine gemeinsame Basis für ihre Erinnerungen finden und die einander widersprechenden Versionen ihrer Geschichten übereinbringen.

Die Monate, in denen die Familie im Wald untertauchte und in unmittelbarer Todesgefahr fast ohne Nahrung und Wasser um ihr Überleben kämpfte, haben die Brüder jeweils unterschiedlich geprägt: Emmanuel hat sein Trauma verdrängt und noch nie darüber gesprochen. Andrea verklärt seine Erinnerungen und behauptet, die Zeit in der Höhle genossen zu haben. Und weil Ruben zu klein war, um sich überhaupt an etwas zu erinnern, muss er sich auf die Geschichten seiner Brüder verlassen.

Vor dem Hintergrund der wunderschönen Landschaft der Toskana, stellen sie schnell fest, dass die Suche nach der Höhle nicht nur physisch, sondern vor allem emotional in ihrem Alter eine große Herausforderung ist.

Auf ihre lebhafte und verspielte Art, voller Enthusiasmus für Leben, Essen und Abenteuer findet jeder der Brüder seine eigene Art mit den Traumata des Krieges umzugehen. Den Brüdern ist bewusst, dass, falls sie die verborgene Höhle tatsächlich finden, jeder für sich eine Wahrheit für sich selbst akzeptieren muss, die das Weiterleben ermöglicht.

Von Tamar Tal Anati zuvor im CinéMayence: "Life in Stills" (2012)
Trailer: www.youtube.com/watch?
Filmseite des deutschen Verleihs: https://www.shalom-italia.de/



Bild aus Paris pieds nus Sa 11. – Mi, 15. Nov, 20:30 Uhr
Für Mittwoch, 15. November können leider keine Reservierungen mehr angenommen werden. An der Abendkasse werden ab 20:20 Uhr eventuell freie Plätze verkauft.
Französische Woche / Komödie
Barfuß in Paris (Paris pieds nus)
Komödie von Abel & Gordon, F/B 2016, OmU, 83 Min.
D: Dominique Abel, Fiona Gordon, Emmanuelle Riva, Pierre Richard
Fiona, Bibliothekarin aus Kanada, landet in Paris, um ihrer alten, bedürftigen Tante zu Hilfe zu kommen. Aber Fiona verläuft sich, und Tante Martha ist verschwunden. Das ist der Beginn einer Verfolgungsjagd in Paris, zu der sich noch Dom einlädt, ein egoistischer Obdachloser, ebenso verführerisch wie aufdringlich...

Wir folgen zunächst dem Blick von Fiona in all seiner Unschuld, werfen einen Blick auf die romantische und pittoreske Kulisse und entdecken dann eher geheimnisvolle Orte, die ungewöhnliche Geschichten heraufbeschwören, merkwürdige, heutige, die Welt von Dom.

Das ist ein Paris auf den Brücken und unter den Brücken, eine Stadt des Lichts und der Dunkelheit, umgeben von einem erstaunlichen Kondensat der großen Entwürfe, Mischung der Epochen, der Architekturstile, Kreuzungspunkt der Schnellstraßen, der Touristenströme ... ein Chaos mit einer gewissen Anmut.

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Bild aus El Ciudadano ilustre Do 16. – Di 21. Nov., 20:30 Uhr
Cinespañol / Argentinien
Der Nobelpreisträger (El Ciudadano ilustre)
Satire von Gaston Duprat und Mariano Cohn mit Oscar Martínez, Arg/ES 2016, OmU, 118 Min.
Zum ersten Mal seit 40 Jahren kehrt der Literaturnobelpreisträger Daniel Mantovani in seinen Heimatort in der argentinischen Provinz zurück. Doch was als nostalgische Reise an die Quelle seiner literarischen Inspiration beginnt, wird für den berühmten Autor bald zum allzu realen Höllentrip. Mantovani freut sich darauf, seine erste Liebe, die alten Freunde und Bekannten aus seiner Heimat wiederzusehen. So scheint dann zunächst auch alles perfekt und Mantovani wird sogar zum Ehrenbürger ernannt. Doch die realen Vorbilder für die pittoresken und skurrilen Gestalten aus seinen Romanen sind nicht alle zufrieden mit ihrem »Schöpfer«. Bewunderung und Stolz auf den frisch ernannten Ehrenbürger schlagen bald um in Neid und Missgunst, und als Mantovani von einer jugendlichen Dorfschönheit im Hotelzimmer aufgesucht wird, nimmt das Unheil unerbittlich seinen Lauf...
Auszeichnungen: Gewinner des Publikumspreises auf dem Fünf-Seen-Festival 2017; Darstellerpreis Coppa Volpi für Oscar Martínez beim Filmfestival Venedig und Bester iberoamerikanischer Film GOYA 2017.

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So 19. Nov., 11:00 - 15:00 Uhr
Matinee
SI-Star Filmpreis
Präsentation der Shortlist 2018
Alle zwei Jahre wird während der Berlinale der Filmpreis SI STAR an eine Regisseurin für ihre herausragende Regiearbeit verliehen. In dieser Matinee-Veranstaltung präsentiert die Jury die sieben Nominierung für den Filmpreis 2018.

Der SI-STAR geht an an eine herausragende Regisseurin für einen Spielfilm oder Dokumentarfilm im deutschsprachigen Raum. Die Filme sollen innerhalb der letzten zwei Jahre veröffentlicht worden sein. Der SI-STAR lenkt die öffentliche Wahrnehmung auf die Vielfalt der künstlerischen und journalistischen Ausdrucksformen von Regisseurinnen und will ihre Möglichkeiten in der hart umkämpften Filmbranche weiter fördern.

Stifter des mit 10.000 € dotierten SI Star sind das Frauennetzwerk Soroptimist International, Club Mainz und die rheinland-pfälzischen SI-Clubs. Eine weitere Regisseurin wird mit einer Lobenden Erwähnung ausgezeichnet, die von den Berliner SI-Clubs gestiftet ist. Schirmherrin des SI-STAR ist die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz Malu Dreyer.
Der Eintritt für die Veranstaltung einschließlich Buffet beträgt 15 Euro
Anmeldung bitte bei Annelie Gabriel / SI Club Mainz bis zum 13.11.2017 unter folgender Mailadresse: Annelie.Gabriel@web.de
Weitere Info: https://clubmainz.soroptimist.de/sistar-filmpreis/



Bild aus Grundrauschen Mi 22. Nov., 20:30 Uhr
Wie wird die Welt zur Nachricht? / Film und Diskussion
Grundrauschen
Dokumentarfilm von Friedrich Rackwitz, D 2016, 83 Min.
Anschließend Gespräch mit dem Regisseur, Peter J. Klein (Verein zur Verzögerung der Zeit) und Prof. Gregor Daschmann (Publizistik Uni Mainz)
Die dpa ist eine der größten Nachrichtenagenturen der Welt, doch kaum jemand kennt die Arbeitsweise dieser Institution. “Grundrauschen” blickt als erster Dokumentarfilm in die Räumlichkeiten der Agentur und zeigt durch welche Entscheidungsprozesse, Fragestellungen und Methodiken die uns bekannte Nachrichtenwelt entsteht.

In einem Raum mit knapp 400 Mitarbeitern, 150 Meter lang, 30 Meter breit, rund um die Uhr besetzt, werden die täglichen Nachrichten der dpa produziert, gestrickt, wie in einer Fabrik. Sie nennen diesen Ort selbst „Das Raumschiff“. Ist man drin, spielt es keine Rolle, wo sich das Raumschiff gerade befindet, man spürt nicht die Welt um sich herum, hat aber elektronische Fühler in die ganze Welt ausgestreckt.

GRUNDRAUSCHEN wurde im zentralen Newsroom der dpa in Berlin gedreht, entstanden ist ein beobachtender Dokumentarfilm, der kein journalistisches Produkt sein soll. Stattdessen soll die Frage gestellt werden, wie Nachrichten aus der Welt entstehen und diese wiederum eine eigene Welt erschaffen.

Die dpa ist eine Nachrichtenmaschine. Und die muss ständig laufen. 2.700 Nachrichten am Tag. Wie kann man seriös berichten, in einer Zeit, die permanent nach Geschwindigkeit verlangt? Wie kann man Pietät wahren, wo kaum eine Information als zu sensibel für die Öffentlichkeit gilt? Und wie gehen die Menschen, die die Nachrichten machen, damit um?
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung und dem Verein zur Verzögerung der Zeit.
Filmseite: /www.grundrauschen-film.de/
Trailer: www.youtube.com
facebook: facebook.com/grundrauschen2016/



Bild aus Die Liebhaberi Do 23. – Di 28. Nov., 20:30 Uhr
Lifestyle / Nudisten / Südamerika
Die Liebhaberin (Los Decentes)
Komödie von Lukas Valenta Rinner, A/Südkorea/Arg 2016, spanOmU, 100 Min.
Als die aus ärmlichen Verhältnissen stammende Belén einen Job als Hausmädchen bei einer reichen Familie annimmt, bekommt sie erstmals in ihrem Leben einen der entlegenen Außenbezirke von Buenos Aires zu sehen. Hohe Mauern schützen das Anwesen, hinter dem dschungelähnliches Gebiet liegt. Auf einem ihrer Spaziergänge entdeckt Belén ein Nudistencamp. Ihre heimlichen Besuche als Voyeurin häufen sich, doch schließlich wird sie von der Nudisten-„Familie“ als vollwertiges Mitglied aufgenommen und erlebt nie gekannte Zügellosigkeit und Harmonie. Doch der Zusammenprall zweier Welten erzeugt eine Reibung, die nicht ohne Folgen bleibt. Die Anwohner machen gegen das Camp mobil und Belén muss sich plötzlich entscheiden ...

Über sein ästhetisch anspruchsvoll gestaltetes und manchmal verstörendes Werk sagt der Regisseur: »Ich finde es wichtig, Filme zu machen, die eine Diskussion darüber anstoßen, wie Körper und menschliche Beziehungen in der zeitgenössischen Gesellschaft wahrgenommen, behandelt und verhandelt werden.«

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Mi 29. Nov, 18:00 Uhr
FILMZ Symposium - Film 1
Der Nachtmahr
Spielfilm von Akiz, D 2015, 88 Min.
Vortrag von Marcus Stiglegger, Film und Filmgespräch

Mi 29. Nov, 21:15 Uhr
FILMZ Symposium - Film 2
German Angst
Spielfilm von Jörg Buttgereit, Michal Kosakowski, Andreas Marschall, D 2015, 112 Min
Film und Filmgespräch



Bild aus Pre-Crime Do 30. Nov., 20:30 Uhr
Datenschutz / Film und Diskussion
Pre-Crime – Willkommen in Deinem "Minority Report"
Dokumentarfilm von Monika Hielscher & Matthias Heeder, D 2017, 88 Min., OmU
Anschließend Gespräch mit Prof. Dr. Dieter Kugelmann (Landesbeauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz)
Eine Software, die voraussagt, wo und wann ein Verbrecher zuschlägt. Was nach einem Science-Fiction-Szenario klingt, ist in Städten wie Chicago, London oder München längst Realität. Und ob wir gefährlich sind oder nicht, wird schon heute von Polizeicomputern entschieden. Predictive Policing nennt sich die Methode und dieses Zukunftsversprechen ist nicht nur ein positives. Big Data dient dabei als Quelle, die wir selbst kontinuierlich mit persönlichen Informationen befüllen.

Der Film reist um die halbe Welt und stellt Menschen vor, die täglich mit dieser Technologie arbeiten und sie weiter entwickeln. Aber auch Menschen, die zu den Opfern dieser Technologie wurden und auf einer sogenannten Heat-List gelandet sind. PRE-CRIME geht der Frage nach, wen die Algorithmen schützen – und wen nicht. Wie zuverlässig ist die Technologie und wer profitiert von dieser Entwicklung tatsächlich?

Mit ihrer investigativen Untersuchung stellen die Regisseure Monika Hielscher (aus Rheinhessen, Studium in Mainz) und Matthias Heeder stellen einige der brennendsten Fragen unserer Zeit: Wie viel Freiheit sind wir bereit aufzugeben für das Versprechen absoluter Sicherheit? Und können wir uns auf das Urteil von Computern und Algorithmen wirklich verlassen?

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Vorschau

Sa 2. – Mi 6. Dez., 20:30 Uhr
Die Gabe zu heilen
Dokumentarfilm von Andreas Geiger, D 2017