Kino CinéMayence - Programm




Bild aus Film Isla Bonitan Do, 16. – Mi, 22. Feb. 20:30 Uhr
Cinespañol / Menorca
Isla Bonita
Spielfilm von Fernando Colomo, ES 2016, 101 Min., OmU
Darsteller: Fernando Colomo, Olivia Delcán, Nuria Román u.a.
Fernando, ein frisch geschiedener Werbefilmer, besucht seinen alten Freund Miguel Ángel auf der Insel Menorca, um dem Alltag in Madrid zu entfliehen. Dort will er das Private mit dem Beruflichen verbinden und einen Dokumentarfilm über die Insel drehen. Da Miguel Angel jedoch keinen Platz in seinem Haus hat, quartiert er ihn bei seiner Künstlerfreundin Nuria ein. Die ist als bildende Künstlerin eine potenzielle Protagonistin für Fernandos Film. Bei ihr fühlt sich Fernando auf einmal wieder jung und verliebt sich, doch alles geht drunter und drüber. Nuria muss plötzlich die Insel verlassen, und Fernando freundet sich mit Olivia, Miguel Angels Tochter an, die gerade selbst einige amouröse Konflikte zu lösen hat – sie muss sich zwischen einer Fernbeziehung mit dem Schweizer Tim und einer Affäre mit dem Einheimischen Lluís entscheiden ...

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+++ anschließend eine Woche Fastnachtspause +++



Bild aus Film Worlds apart Do, 2. – Mi, 8. März 20:30 Uhr
Neues griechisches Kino / Athen / Grenzenlose Liebe
Worlds Apart (Enas allos Kosmos)
Spielfilm von Christoforos Papakaliatis, GR 2015, 103 Min, griech-englOmdtUT
D: J.K. Simmons, Maria Kavoyianni, Christopher Papakaliatis, Andra Osvárt, Tawfeek Barhom, Niki Vakali u.a.; Musik: Gadjo Dilo
Ausgehend von der Legende um Eros & Psyche entspinnen sich drei Liebesgeschichten zwischen griechischen und ausländischen Staatsangehörigen, die sich in einem Griechenland entfaltet, das sich schnell ändert. Drei Generationen von Griechen suchen Liebe in schwierigen Zeiten und drei ausländische Generationen finden die Liebe im krisengeschüttelten Athen.

Eine junge Studentin aus Athen verliebt sich in einen Flüchtling aus Syrien, was ihr rechtskonservativer Vater auf keinen Fall erfahren darf. Ein Familienvater in der Beziehungskrise tauscht sein Antidepressivum gegen eine leidenschaftliche Affäre mit einer schwedischen Personalmanagerin ein – ohne zu wissen, dass sein Name auf ihrer roten Liste steht. Und ein deutscher Geschichtsprofessor in Pension verguckt sich vor dem Supermarkt in eine griechische Hausfrau. Obwohl sie sich kaum verständigen können, sprechen sie die gleiche Sprache ...

Die drei Paare widerstehen im Kampf mit einer harten Realität durch eine mögliche Liebe über alle Grenzen hinweg – trotz verschiedener Kulturen, Generationen und Perspektiven.

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Bild aus Film El Soborno Do, 9. – Di, 14. März 20:30 Uhr
Cinespañol / Kolumbien
Der Hochmut des Himmels (El soborno del cielo)
Spielfilm von Lisandro Duque Naranjo, Kolumbien/Mex 2016, 90 Min., OmU
Darsteller: Germán Jaramillo, Guillermo García, Wilderman García, Santiago Londoño u.a.
Eine Stadt in der kolumbianischen Provinz. Das Leben läuft ruhig vor sich hin, bis der Selbstmord von Aimer Zapata alles durcheinander bringt. Der neue strenge Priester verweigert dem Selbstmörder ein katholisches Begräbnis. Die Familie des Verstorbenen fordert jedoch die Kirche heraus, indem sie Aimer trotzdem auf dem katholischen Friedhof bestattet. Wütend verweigert der Priester von nun an jegliche Sakramente bis der Leichnam auf den säkularen Friedhof umgebettet wird. Für die streng gläubigen, gottesfürchtigen Bewohner ist das natürlich eine Katastrophe. Kinder ohne Taufe, keine Hochzeiten mehr, Sterbende ohne die letzte Salbung ... dem Priester geling es, einen Keil zwischen die Bevölkerung zu treiben.

Von den Nachbarn bedrängt, verdoppelt die Familie ihren Einsatz: Sie werden ihren Leichnam dann umbetten, wenn auch alle anderen Familien ihre Selbstmörder umbetten. Davon gibt es nicht wenige, doch sie werden streng geheim gehalten. Und so drohen jetzt alle diese Geheimnisse ans Licht der Öffentlichkeit zu geraten...
Finales de los años sesenta. Una ciudad de provincias. La vida transcurre plácidamente hasta que el suicidio de Aimer Zapata viene a perturbarlo todo. El nuevo párroco, muy intransigente, se niega a darle católica sepultura a un suicida. La familia del difunto, muy religiosa, desafía la autoridad del cura y entierra a Aimer en el camposanto.
Furioso, el párroco deja de administrar sacramento alguno mientras no cambien el cadáver de sitio. Niños sin bautizar, bodas que han de retrasarse, moribundos que fallecen sin recibir la extremaunción…
Presionada por los vecinos, la familia del suicida redobla la apuesta: mudarán el cadáver si todos los demás familiares de suicidas también trasladan los suyos. Que no son pocos, aunque se hayan mantenido como un secreto a voces. Pero ahora todos esos secretos van a salir a la luz pública, amenazando la convivencia…
Una comedia negra sobre la intransigencia religiosa. La nueva película del maestro Lisandro Duque Naranjo.

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Bild aus Film In this World Mi, 15. März 19:00 Uhr
Fluchtursachen bekämpfen / Diskussion und Film
In This World (Auf der Welt)
Spielfilm von Michael Winterbottom, UK 2002, 86 Min.
D: Jamal Udin Torab, Enayatullah u.a.
Eine Million afghanische Flüchtlinge leben in Peshawar, der pakistanischen Stadt hinter der Grenze. Viele kamen hierher als die Amerikaner anfingen ihr Land zu bombardieren. Michael Winterbottoms Film, halbdokumentarisch mit der DigiCam an Originalschauplätzen gedreht, erzählt die Geschichte zweier dieser Flüchtlinge: Jamal, der jüngere der Beiden, ist Waise und in einem Flüchtlingslager untergebracht. Sein Vetter Enayat arbeitet am Marktstand seines Vaters. Damit er es besser hat im Leben, soll Enayat nach England geschickt werden. Dank seiner Überredungskünste und englischen Sprachkenntnisse darf Jamal ihn nach Europa begleiten . . .
Über die Diskussion
»Krieg, Verfolgung, Terror, Dürren, Hunger und Armut - die Gründe für die Flucht von Millionen von Menschen sind vielfältig. Nur ein Bruchteil der Flüchtlinge hat dabei Europa als Ziel.
Trotzdem ist das politische Handeln in Europa und Deutschlands eng verbunden mit den Gründen und den Umständen von Flucht und Vertreibung in den Herkunftsländern.
Wir wollen an diesem Abend beleuchten, wie die Außen- und Wirtschaftspolitik Europas und die Klimapolitik die Lage in den Herkunftsstaaten von Flüchtlingen verschlimmern. Was sind zentrale Fluchtursachen und welche Lösungsansätze gibt es? Welchen Einfluss haben wir als Europäer?
Wie ist die Lage in den jeweiligen Ländern und wie können wir diese beurteilen, wenn es auch um die Frage von Rückführungen geht?«

Auf dem Podium:
Anne Spiegel (Integrationsministerin RLP)
Gerhard Trabert (Arzt, Armut und Gesundheit)
Daniel Köbler, MdL (Integrationspolitischer Sprecher)
Tabea Rößner MdB (Moderation)
Preise: Goldener Bär, Internationale Filmfestspiele Berlin 2003 Friedenspreis der Heinrich-Böll-Stiftung, Berlinale 2003 Preis der Ökumenischen Jury, Berlinale 2003
Filmseite des Verleihs: http://www.arsenalfilm.de/itw/



Bild aus Film Hope for All Do, 16. – So 19. März 20:30 Uhr
Lifestyle / Transition / Vegane Ernährung
Hope for All
Dokumentarfilm von Nina Messinger, A 2016. 100 Min.
Mit: Jane Goodall, Caldwell B. Esselstyn, Colin Campbell, Vandana Shiva u.a.
Um „groß und stark“ zu werden, so heißt es, muss man Fleisch, Eier und Milchprodukte essen. Mit dieser Botschaft sind wir alle aufgewachsen. Die Industrienationen dieser Welt befinden sich allerdings in einer Gesundheitskrise – Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, extremes Übergewicht oder Diabetes nehmen immer weiter zu. Die Ursache liegt ganz nahe, nämlich auch auf unseren Tellern: Es gibt einen eindeutigen Zusammenhang zwischen der typisch westlichen Ernährungsweise und vielen Zivilisationskrankheiten. Gleichzeitig hat pflanzliches und ausgewogenes Essen eine überraschend positive Wirkung auf den Menschen. Denn was unsere Ernährung betrifft, ist weniger oft mehr. Aber nicht nur unsere eigene Gesundheit steht hier zur Debatte, sondern auch die nachhaltige Nahrungsversorgung der Weltbevölkerung und die Zukunft unserer Erde.

Die österreichische Autorin und Filmemacherin Nina Messinger begibt sich auf eine Spurensuche in Deutschland, Österreich, England, Indien, der Schweiz und den USA. Sie trifft unter anderem führende Ernährungswissenschaftler, Mediziner und Umweltexperten und zeigt, dass eine pflanzliche Ernährung unsere Gesundheit fördert und auch jenseits des aktuellen Vegan-Trends wesentlich zur Sicherung unseres gesamten Lebensraumes beiträgt.

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Bild aus Film Wild Plants Mo, 20. – Mi, 22. März 20:30 Uhr
Lifestyle / Transition / Urban Gardening
Wild Plants
Dokumentarfilm von Nicolas Humbert, CH/D 2016, 108 Min, OmU
Wild Plants sind Gewächse, die sich auf brachem Land ansiedeln, scheinbar unbewohnbares Terrain in Besitz nehmen und neue Lebensräume schaffen. Wild Plants sind aber auch Menschen, die ihre eigenen Utopien entwerfen und zu Impulsgebern für andere werden.

An vielen verstreuten Orten auf der Welt leben Menschen und wachsen Projekte, in denen sich botanischer und biographischer Wildwuchs miteinander verbinden.

In seinem Film begibt sich Nicolas Humbert auf eine Spurensuche, die ihn zu einigen ausgewählten Projekten und Menschen führt: Zu den ‚Urban Gardeners’ im zusammengebrochenen Detroit, zu dem indianischen Philosophen Milo Yellow Hair auf der Reservation von Pine Ridge, zu Maurice Maggi, der seit vielen Jahren die Stadt Zürich mit seinen wilden Pflanzungen verändert und zu der innovativen Landbau-Kooperative der ‚Jardins de Cocagne’ in Genf.
»Wild Plants, ein kleines dokumentarisches Kunststück, das einmal mehr formal einzigartig ist und auch inhaltlich neue Wege weist« (Münchner Feuilleton)

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Vorschau:
23. - 29. März: Barakah meets Barakah, Saudi-Arabien 2016
30. März - 5. April: Eine verbotene Liebe (Tanna), Australien 2015
6. - 12. April: I am not your Negro, Frankreich / USA / Belgien / Schweiz 2016