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Zur Situation - Aktualisierung vom 11. Dezember:

Seit heute ist eine neue Internetseite des CinéMayence freigeschaltet: Mit Cinemayence.online erweitern wir zur Überbrückung der Kinoschließzeit, aber auch darüber hinaus, unser Kulturprogramm.

Die Kulturpraxis Kino kann nicht digital übertragen stattfinden. Doch Alternativen und Ergänzungen sind möglich. Hier setzt unsere Online-Initiative an: wir können mit Filminteressierten in Kontakt bleiben und Angebote machen, die keine physische Anwesenheit und Versammlung als Voraussetzung haben.

In unserem Online-Magazin bieten wir Beiträge rund um Themen der Film- und Medienkultur an. Außerdem kuratieren wir im "Screening Room" filmkundliche Playlists mit eingebetteten, kostenlos verfügbaren, Online-Filmen. In Zukunft werden auch Reservierungen für Filmvorstellungen auf Cinemayence.online möglich sein.

Die Internetseite ist noch im Aufbau begriffen. Aus aktuellem Anlass haben wir sie aber heute freigeschaltet: In Kooperation mit einem Filmverleiher bieten wir im Dezember den Dokumentarfilm DAS HAUS DER GUTEN GEISTER, den wir gerne auf der Kinoleinwand gezeigt hätten, als Video-on-Demand an. Das Besondere: 50% der Erlöse (pay-per-view VoD) gehen an die teilnehmenden Kinos.

Informationen zum Konzept von Cinemayence.online finden Sie hier: https://cinemayence.online/ueber-uns/cinemayence-online-konzept-filmkultur-online-erweitern-und-entdecken/
Informationen zum aktuellen Film hier: https://cinemayence.online/film-das-haus-der-guten-geister-online/

Cinemayence.online ist ein Projekt der Arbeitsgemeinschaft Stadtkino e.V. und wurde von der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur aus dem Programm Fokus Kultur des Landes Rheinland-Pfalz gefördert.


Zur Situation - Aktualisierung vom 1. Dezember:

Im Oktober hatten wir noch – zusammen mit allen Veranstaltern in Räumen mit fester Bestuhlung und Hygienemaßnahmen wie Theatern und Konzerthäusern – Hoffnung geschöpft, als eine Strategiewechsel angekündigt wurde, der sich auf die 'Hotspots' konzentriert, an den die meisten Infektionen gezählt werden. Da dies aber offenbar nicht gelingt oder nicht umsetzbar ist, muss der Kulturbereich nun mit seinen paar Prozent helfen die angestrebte 75%-Reduzierung riskanter Kontakte zu erreichen.
Da in der vorhergehenden öffentlichen Diskussion Kultureinrichtungen (u.a.) überhaupt keine Erwähnung mehr fanden, muss man davon ausgehen, dass die Einschränkungen noch weit ins neue Jahr hinein gelten werden.

Solange keine Vorhersehbarkeit und Planungssicherheit herrscht, können wir kein festes Monatsprogramm riskieren, das ja mindestens 6 Wochen Produktionsvorlauf benötigt. Vielmehr wollen wir 'auf Sicht fahren' und, sobald es wieder gestattet wird, unser Kino für Adhoc-Veranstaltungen zu öffnen. Dies werden zunächst nur Einzelveranstaltungen, am liebsten Filmvorführungen mit Gesprächen und Partnern, sein.

Das eine oder andere ist bereits angedacht und wir hoffen, dass wir vielleicht ab Ende Januar oder im Februar das CinéMayence wenigstens an manchen Tagen wieder öffnen dürfen. Wir werden Sie auf diesem Wege informieren.

In der Zwischenzeit und darüberhinaus soll eine seit Sommer geplante neue Webseite an den Start gehen, um online ein Zusatzangebot anbieten zu können. Das Projekt wurde von der Kulturstiftung des Landes aus dem Neue-Medien-Programm teilweise gefördert, hat sich aber wegen fehlender Ressourcen verzögert. Obwohl noch eine Baustelle, werden wir die Webseite in den nächsten Tagen 'freischalten'. Mehr dazu bald!


Ihr CinéMayence-Team





Bild Sag Du es ab 6.1.21
Sag du es mir (online)
Wahrheit und Lüge / Film online
Spielfilm von Michael Fetter Nathansky, D 2019, 104 Min.
Der Spielfilm "Sag Du es mir" von Michael Fetter Nathansky handelt von Silke, die plötzlich von einem Fremden von einer Brücke gestoßen wird. Ihre Schwester Moni begibt sich auf die Suche nach dem Täter. Dieser, René, ist eigentlich ein guter Mensch, stellt aber Silke weiter nach. So beginnt ein Wechselspiel zwischen Verfolgung und Vergebung. Der humorvolle Film erzählt die Geschehnisse in drei Versionen aus den Perspektiven von Moni, René und Silke.

Der Film hätte normalerweise am 15. Oktober seinen Kinostart gehabt. Aus bekannten Gründen musste der Kinostart verschoben werden.
Um ihm dem Publikum nicht noch länger vorzuenthalten, bietet der Verleih missingFILMs SAG DU ES MIR exklusiv als Video-on-Demand.
Ein Online-Ticket kostet 9,99 Euro. Das CinéMayence und die teilnehmenden Kinos erhalten 50% der Erlöse aus dem Kartenverkauf!
Weitere Informationen auf unserer neuen Webseite cinemayence.online/film-sag-du-es-mir-on-demand



Bild Der nackte König ab 12. Februar
Macht und Revolte / Dokumentarfilm online
Der nackte König – 18 Fragmente über Revolution
Essay von Andreas Hoessli, Sprecher: Bruno Ganz, CH/PL/D 2019, 108 Min

Überall protestieren Menschen für demokratische Freiheit und Menschenrechte – wo aber liegt der Kippmoment vom Protest zur Revolution? In seinem Filmessay spürt Regisseur Andreas Hoessli genau dieser Frage nach. Er reist ins Herz der Islamischen Revolution 1979 im Iran und der Solidarność-Bewegung 1980 in Polen.

Weitere Informationen auf unserer neuen Webseite film-der-nackte-koenig-18-fragmente-ueber-revolution-on-demand-kopie




Do, 18.2 – Mi 31.3.
Sanfter Tourismus / Grönland / Dokumentarfilm online
The Red House
The Red House Dokumentarfilm von Francesco Catarinolo und Peter Bardehle, D/I 2021, OmU

Die Lebensgeschichte des Südtiroler Abenteurers Robert Peroni, der in Grönland ein Gästehaus eröffnete und dem letzten Jägervolk Europas in die Zukunft hilft.







Bild Blinkity Blank
Colour Music – Animationen von Norman McLaren (online)
Animationsfilmgeschichte / Film online
3 handkolorierte Animationen von Norman McLaren, 1944-1955, ca. 14 Min.
Der in Schottland geborene Filmemacher interessierte sich seit seinem Studium an der Glasgow School of Art für die Kombination von Film, Musik und Malerei. (...)
Bekannt wurde McLaren vor allem für seine Technik direkt auf den Filmstreifen zu malen und seine Animationen zu Musikstücken zu synchronisieren (...)



Bild Kaleidoscope
Colour Music – Animationen von Len Lye (online)
Animationsfilmgeschichte / Film online
2 handkolorierte Animationen von Len Lye, 1935-1940, ca. 8 Min.

Der neuseeländische Filmemacher Len Lye experimentierte in den 30er Jahren mit den ersten Farbfilmen. Seine handkolorierten Animationsfilme entstanden direkt auf Blankfilm (...)
Wir stellen zwei Beispiele vor: Kaleidoscope und Swinging the Lambeth Walk.





Abgesagt:
Mi, 09. Dezember 20:00 Uhr
Film und Diskussion / Tag der Menschenrechte
Das Fest des Huhnes
Mockumentary von Walter Wippersberg , A 1992, 56 Min.
Einführung von Gifty Amo Antwi, Weltladen Unterwegs (Mainz)
Veranstalter: AK Asyl – Flüchtlingsrat Rheinland-Pfalz e.V.; Aktiv für Flüchtlinge RLP, AWO Bezirksverband Rheinland e.V. - Fachdienst für Migration Mainz, Initiativausschuss für Migrationspolitik in Rheinland-Pfalz, Weltladen Unterwegs (Mainz)
Das Verfahren vieler weißer Forscher, die nach Afrika reisen, um ethnologische Studien zu betreiben und anschließend in Dokumentarfilmen die Gewohnheiten und Gebräuche schwarzer Stämme zu interpretieren, hat Walter Wippersberg umgedreht: In seiner Geschichte verschlägt es einen schwarzafrikanischen Forscher nach Oberösterreich. Die Kirchen, einst wichtiger Versammlungsort sind leer - dafür drängen sich die Ureinwohner ob der Enns in einem riesigen Zelt zusammen. Dort trinken sie gewaltige Mengen einer gelblichen Flüssigkeit und vertilgen hauptsächlich Hühner. Worauf der Forscher eine Sensation wittert. Das weiße Volk hat ein neues Götzenbild: Das Huhn hat das Lamm abgelöst.
Hintergrund
In den frühen 90er Jahren gab es beim Österreichischen Fernsehen (ORF) eine populäre Serie "Fremde Länder, fremde Sitten. Kayonga Kagame zeigt uns die Welt". Der Film beruht auf einer Folge dieser Serie: "Eine Reise ins unberührte und rätselhafte Oberösterreich" vom fiktiven All African TV. Das Mockumentary war so erfolgreich, dass es unter dem Titel DAS FEST DES HUHNES (fast) abendfüllend verlängert ins Kino kam.

Die Idee zur Serie hatten der Kinder- und Drehbuchautor Walter Wippersberg und der spätere Direktor der VIENNALE Wolfgang Ainberger. Sie wollten den Österreichern charmante und ironische Weise 'exotische' Verhaltensweisen der durchschnittlichen Mitteleuropäer aufzeigen. Dabei stellen sie auch Sehgewohnheiten in Frage und kehren die Methode fremde Kulturen zu exotisieren vieler Fernsehdokumentarfilme um.

Mockumentary ist ein Filmgenre und ein Kunstwort aus 'documentary und 'to mock' = vortäuschen.



Dateien zum Herunterladen

Texte
  • November Programm-Text: PM20CineM11.doc
  • November Programm-Flyer: CineM_Pro20-11web.pdf
  • Oktober Programm-Text: PM20CineM10.doc
  • Oktober Programm-Flyer: CineM_Pro20-10web.pdf
  • Bilder aus den Filmen siehe Links zu den jeweiligen Presseseiten im Text oben
  • Logos für Print und Web logo.html
  • Bilder (Print und Web) www.cinemayence.de/StadtkinoWebgalerie2014
    Bildlegenden zur Webgalerie: BildlegendenFotogalerieCineMayence.doc





    NACHRICHTEN





    28.10.2020 || Kinopreis des Kinematheksverbundes verliehen

    Kinopreis Am 27. Oktober wurde der Kinopreis des Kinematheksverbundes vergeben, der jährlich Kommunale Kinos und filmkulturelle Initiativen für ihre herausragenden Programme und ihr kontinuierliches Engagement für eine anspruchsvolle und vielfältige Kinokultur in Deutschland würdigt. Zwanzig Preise werden in vier Kategorien vergeben, die Schwerpunkten einer filmkulturellen Programmarbeit entsprechen – darunter die Vermittlung deutscher und internationaler Filmgeschichte.

    Aufgrund der notwendigen Abstandsregeln konnte die Verleihung der Preise allerdings in diesem Jahr nicht im Filmhaus in Berlin stattfinden. Die Preise wurden deshalb in einer virtuellen Veranstaltung verliehen.

    Die Jury zeichnete in diesem Jahr Kinos aus den Städten Achern, Bordesholm, Cottbus, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Freiburg, Hamburg, Hannover, Heidelberg, Konstanz, Köln, Leipzig, Lübeck, Mainz, Nürnberg, Saarbrücken und Weiterstadt aus.

    Das Mainzer Kommunale Kino CinéMayence erhielt – als einziges Kino in Rheinland-Pfalz ¬ einen zweiten Preis in der Kategorie »Kino, das bildet«. Der Preis ist mit 1.000 € dotiert.

    In der Jurybegründung heißt es: »Das CinéMayence in Mainz zeichnet sich durch seine Vielzahl an programmierten Dokumentarfilmen wie auch seinen hohen gesellschaftlichen Anspruch, der sich beispielsweise in Kooperationen mit Fridays for Future oder einer Filmreihe zum psychoanalytischen Blick auf klassische Spielfilme manifestiert.«

    Die MacherInnen des CinéMayence freuen sich sehr über diesen Preis, weil er ihr Konzept der Vermittlung von Information in partizipativen Veranstaltungen würdigt. Sie sind außerdem Stolz mit ihrem vergleichsweise kleinen Kommunalen Kino mit bescheidenen Ressourcen auf bundesweit hohem Niveau kultureller Kinoinstitutionen mithalten zu können.


    12.10.2020 || Kinoprogrammpreis verliehen

    Kinoprogrammpreis-Verleihung Kulturminister Konrad Wolf hat am Freitagabend die Kinoprogrammpreise in Mainz verliehen. Insgesamt hatten sich 20 Kinos erfolgreich um einen Kinoprogrammpreis beworben.
    Als Prüfkriterien lagen unter anderem Programmvielfalt und das Engagement für ein kulturell ambitioniertes Kinoprogramm zugrunde. Die Gesamtsumme des Preisgeldes lag in diesem Jahr bei 73.000 Euro.

    Das CinéMayence erhielt ein Preisgeld von 3.500 € (Hauptpreis) und 1.000 € für den 1. Kurzfilm-Programmpreis.

    Als Unterstützung für die rheinland-pfälzischen Programmkinos verkündete Wolf ausserdem eine Sonderprämie von 200.000 Euro für die prämierten Kinos. „Die Programmkinos bilden eine wichtige Säule der Kulturlandschaft in Rheinland-Pfalz und werden durch die Corona-Beschränkungen schwer getroffen. Deshalb wollen wir die mit dem Kinoprogrammpreis prämierten Einrichtungen mit einer einmaligen Sonderprämie von je 10.000 Euro unterstützen“, verkündete Kulturminister Wolf.
    URL: Vollständige Pressemitteilung des Ministeriums MWWK
    Foto: © Fernando Baptista (bapfoto)





    Sommer 2019 || Neue Seiten zur Film- und Medienkultur

    Kurzfilmtag Seit Sommer 2019 bieten wir die Möglichkeit an, sich über Film und Medienkultur in Mainz und Rheinland-Pfalz zu informieren.
    Die Seiten dienen der Vermittlung von Wissen, der Wiedergabe aktueller Diskussionen und Meinungen zur Filmförderung und der Information über Aktivitäten in Rheinland-Pfalz.














    13.10.2018 || Mittelantrag und Statement zur Filmkultur in Rheinland-Pfalz

    Die Arbeitsgemeinschaft Stadtkino e.V. hat beim Kultusminister Prof. Dr. Konrad Wolf einen Antrag auf Unterstützung des Kommunalen Kinos in der Landeshauptstadt gestellt.
    Mit diesem Antrag haben wir gleichzeitig darauf aufmerksam gemacht, das im Kulturetat des Landes neben Bildender Kunst, Literatur Musik, Theater usw., eine wichtige Sparte – die Vermittlung und Verbreitung von Filmkultur – fehlt.
    Unserer Meinung nach haben auch rheinland-pfälzische Bürger ein Anrecht und einen Bedarf an Film- und Kinokultur jenseits kommerzieller Angebote.

    Im Vergleich zu anderen Bundesländern, die ihre Kommunalen Kinos unterstützen ist dies ein trauriges Alleinstellungsmerkmal des Landes Rheinland-Pfalz und der Landespolitik.

    Zusammen mit dem Antrag haben wir ein kurzes Statement zum kulturellen Kino übermittelt, das wir hier zum Download anbieten (pdf).

    Weitere Nachrichten siehe im öffentlichen Bereich: https://www.cinemayence.de/news.html


    Frühere Info
  • Pressemitteilungen vor 2009 Presse-Archiv
  • siehe Archiv-Seite
  • Informationen zur Veranstaltung Dt.-frz. Filmkulturbeziehungen (Dez. 2000) und dem Projekt Bureau du Cinéma gibt es hier: Dt.-frz. Projekt-Seite
  • Presse-Sonderseite zum Jubiläum 10 Jahre CinéMayence (1994) mit vielen Informationen zur Geschichte der AG Stadtkino e.V. zum Downloaden: Jubiläum
    Auf Wunsch senden wir Ihnen auch eine Präsentationsmappe zu, die wir anläßlich unseres Jubiläums hergestellt haben.

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    CinéMayence


    Studiokino der AG Stadtkino e.V.
    im Schönborner Hof (Institut français)
    Schillerstraße 11
    55116 Mainz
    Kartenreservierungen: Tel. 06131/228368
    Pressekontakt: Reinhard W. Wolf



    Film-Links: Kommunale Kinos