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Liebe Presse,

wir zeigen exklusiv interessante Spiel- und Dokumentarfilme, die noch nicht in Mainz zu sehen waren.

Als besonderes Highlight zeigen wir mit DIE FASTNACHTSBEICHTE eine Verfilmung von Carl Zuckmayers, die in Mainz und im Rheingau mit damaligen Stars und vielen Mainzern als Statisten gedreht wurde. Regie führte William Dieterle – ein als Wilhelm Dieterle gebürtiger Ludwigshafener, der in den USA Karriere machte.

Mit Bitte um Aufmerksamkeit und besten Empfehlungen

Reinhard W. Wolf (Kinoleiter)
Pressekontakt: mailto:presse@cinemayence.de

Hinweis: Auf dieser Presseseite gibt es printfähige Presse-Fotos zum Download. Weiteres Material findet sich auf den Seiten der Filmverleihe (URLs im ausführlichen Programm unten). Die Fotos der Filmverleihe dürfen im Zusammenhang mit Ankündigungen ohne Nachfrage lizenzfrei verwendet werden.

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Filmbild
Mi, 4. 2. 20:00
Filmklassiker aus der Region / Filme aus RLP / Fastnacht
Die Fastnachtsbeichte
Spielfilm von Wilhelm (William) Dieterle, BRD 1960, 101 Min., FSK: ab 16
Darsteller: Christian Wolff, Götz George (Bild), Hans Soehnker, Bertha Drews, Ernst Neger, Wolfgang Völz u.a.
Nach einer Erzählung von: Carl Zuckmayer
In Kooperation mit Stadthistorisches Museum Mainz
aus dem Bestand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung
Am Fastnachtssamstag des Jahres 1913 kommt ein junger Mann in den Mainzer Dom, um zu beichten. Doch ehe er wirklich beginnen kann, sackt er im Beichtstuhl zusammen - ein Messer im Rücken. Zur gleichen Zeit bereitet sich Adelbert Panezza voller Elan auf die "närrische Zeit" vor. Panezza ist zwar schon fünfzig, doch durch seinen Posten als Fastnachtsprinz spürt er, nicht zuletzt wegen der jungen, hübschen Prinzessin an seiner Seite, noch einmal einen Hauch von Jugend. Seine Kinder Jeanmarie und Bettine beobachten sein Treiben wohlwollend, aber spöttisch. In diesem Trubel taucht unverhofft Viola Toralto, ein hübsches Mädchen aus dem italienischen Zweig der Familie, auf. Jeanmarie verliebt sich in sie, muß aber feststellen, daß sie ein Armband besitzt, daß ähnliche Insignien trägt wie die Tatwaffe in dem aufsehenerregenden Mordfall. Nur Panezza scheint ein wenig Licht in die mysteriöse Affäre bringen zu können, denn es stellt sich heraus, daß der Ermordete sein unehelicher Sohn war. Dessen Bruder (Götz George) wird unterdessen tatverdächtig ... Hintergrund Gedreht wurde im UFA-Atelier in Berlin, im Rheingau (in Hallgarten und Oestrich-Winkel) und in Mainz am Fischtor sowie im und am Dom. Für den Film wurde der Rosenmontagszug, neben dokumentarischen Aufnahmen aus den 50er Jahren im März 1960 in der Nähe des Halleplatz unter Mitwirkung des Mainzer Carneval Vereins teilweise nachgestellt. »Die Fastnachtsbeichte von 1960 ist der letzte große Film von Wilhelm 'William' Dieterle, der aus dem amerikanischen Exil in die Bundesrepublik zurückgekehrt war. Er adaptierte eine Erzählung von Carl Zuckmayer, gerade 1959 erschienen. Beide Emigranten beschwören noch einmal ihre Heimat, aber in einem bitteren Ton. Zuckmayer ist 1896 in einem kleinen Ort bei Mainz geboren (Nackenheim, Red.), Dieterle 1893 im nahe gelegenen Ludwigshafen« (Wilhelm Roth, filmdienst).

Verleihseite: https://www.murnau-stiftung.de/movie/196
Seite des Films auf filmportal.de mit dem Filmanfang (Video): https://www.filmportal.de/video/die-fastnachtsbeichte-1960
Foto: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung





Filmbild
Do, 5. bis Mi, 11.2. 20:00
Tragikomische Familiensaga / Film français
Mit Liebe und Chansons
Spielfilm von Ken Scott, F 2025, OmU; 104 Min., FSK: 0
Songs: Sylvie Vartan
1963 wird ein jüdisches Emigrantenkind in Paris mit einer Fußmissbildung geboren, was seine Mutter aber nicht akzeptieren will. Mit unerschöpflicher Energie setzt sie alle Hebel in Bewegung, um ihn von seiner Einschränkung zu befreien und hört damit auch nicht auf, als der Junge längst erwachsen ist. Eine warmherzige Tragikomödie nach der Autobiografie des französischen Anwalts Roland Perez, die mühelos vom Komischen ins Melodramatische wechselt und ein Hohelied auf die Mutterliebe anstimmt.
Die episodisch entfaltete Familiensaga umfasst ein halbes Jahrhundert und wird vor allem von ihrer temperamentvollen Hauptdarstellerin als unwiderstehlicher Übermutter getragen.

Pressestimmen
»MIT LIEBE UND CHANSONS ist ein französischer Wohlfühlfilm par excellence.« (Münchner Merkur)
»Doch auch wenn die Tragik dieser Mutter-Sohn-Beziehung, die sich über einen Zeitraum von bald 50 Jahren erstreckt, immer deutlicher wird, bleibt dankenswerterweise der Humor erhalten, und zwar in seiner liebenswürdigsten Form.« (Programmkino.de)



Filmbild
Fr, 20.2. 20:00
Psychoanalytiker stellen Filme vor
Morgen ist auch noch ein Tag
Spielfilm von Paola Cortellesi, I 2023, DF, 119 Min., FSK: ab 12
Mainzer Psychoanalytisches Institut; Referentin: Dr. Ulrike Bastian
Eintritt: 7,50 € (ermäßigt 5,50 €)
Der in Deutschland eher unbekannte Film, in dem Paola Cortellesi Regie führt, die Hauptrolle spielt und das Drehbuch schrieb, ist in Italien einer der 10 meist gesehenen Filme aller Zeiten. Er schildert die Situation der weitgehend rechtlosen (Ehe-)frauen in der patriarchalen italienischen Gesellschaft im Jahr 1946, ist aber hochaktuell. Es geht um Macht und Gewalt in Partnerschaft und Familie und wie diese Strukturen von Generation zu Generation übertragen werden.
Wir sehen in der kleinsten gesellschaftlichen Einheit, der Familie, welche seelischen Mechanismen die Ungleichheit zwischen Männern und Frauen aufrecht halten. Die Hauptfigur Delia fügt sich lange ihrem tyrannischen Ehemann, bis der fast erwachsenen Tochter ein ähnliches Schicksal droht wie ihr selbst... Der Film behandelt das ernste Thema zum Teil mit tänzerischer Leichtigkeit und führt zu einem überraschenden Ende.



Filmbild
Sa, 21. bis Mi, 25. 2. 20:00
Das Geheimnis von Velázquez (L'Énigme Velázquez)
Dokumentarfilm von Stéphane Sorlat, F 2025, OmU, 91 Min.
Édouard Manet pries ihn als „Maler aller Maler“, Salvador Dalí nannte ihn den „Ruhm Spaniens“ und Pablo Picasso widmete seinem „großen Idol“ eine eigene Gemäldereihe – aber wer war Diego Velázquez (1599-1660) wirklich? Mit „Die Hoffräulein“ schuf der Hofmaler des spanischen Königs eines der einflussreichsten Gemälde aller Zeiten, malte Porträts der royalen Familie, des Papstes, aber auch des einfachen Volkes und hinterließ ein über 200 Gemälde umfassendes Lebenswerk. Trotz dieser Prominenz bleibt Vieles um Velázquez bis heute nebulös. Woher stammt seine unerreichte Beherrschung von Licht und Schatten, die seinen barocken Porträts subtile Töne und eine lebendige Atmosphäre gibt, und die erst ein Jahrhundert später im Impressionismus salonfähig wurde? Wie verlieh er seinen Porträts diesen beispiellosen Realismus?

DAS GEHEIMNIS VON VELÁZQUEZ spürt den Echos eines genialen Malers nach, die in unzähligen Werken weltberühmter Künstler widerhallen und bis heute Rätsel aufgeben. Eine einzigartige Kinoreise durch 400 Jahre lebendiger Kunstgeschichte.

Regisseur Stéphane Sorlat ist auch Drehbuchautor, Produzent und Verleiher von knapp 40 französischer Filme. Er arbeitete jahrzehntelang für die staatliche Organisation Unifrance und ist Mitglied der Europäischen Filmakademie. DAS GEHEIMNIS VON VELÁZQUEZ ist nach Filmen über Hieronymus Bosch und Francisco de Goyader Abschluss seiner "Prado-Trilogie".

Filmkritik:
»Es gelingt dem Film, ein Gleich­ge­wicht zwischen Zugäng­lich­keit und Anspruch zu finden. Das ist keine geringe Leistung.« (arteschock)
»(...) eine Hommage an das Sehen, das Denken und das Staunen und damit nicht nur ein Film für Kunstfans, sondern für alle Menschen, die in der Kunst nicht nach Antworten suchen, sondern nach Begegnungen mit dem Unbekannten« (programmkino.de)
»(...) sehr detailliert und informativ, reicht er nicht über die dokumentarischen Konventionen von Künstlerporträts hinaus. Er macht große Lust auf eine Kunstreise zum Prado nach Madrid, um dem Geheimnis von Velázquez persönlich auf die Spur zu kommen.« (Filmdienst)




Filmbild
Do, 26.2, bis Mi, 4.3. 20:00
Romantische Komödie / Spanien
Ein Leben ohne Liebe ist möglich, aber sinnlos (Mi amiga Eva)
Spielfilm von Cesc Gay, ES/P 2025, OmU, 101 Min., FSK ab 0
Eva ist eine starke Frau, die weiß, was sie will, aber ihr Herz macht nach 25 Jahren Ehe nur noch Dienst nach Vorschrift. Das normale Leben hat ihr etwas genommen, das für sie lebenswichtig ist: das Spiel der Liebe. Bei einer Geschäftsreise nach Rom begegnet sie dem Schriftsteller Alex, in den sie sich spontan verliebt, obwohl er vergeben ist. Zurück in Barcelona gibt Eva ihr geordnetes Leben auf, steigt in die Welt der Dating-Algorithmen ein und versucht, sich im Dschungel der post-romantischen Möglichkeiten zurechtzufinden – nicht immer mit Erfolg. Zwischen poetischen Versprechungen, peinlichen Begegnungen und charmanten Katastrophen stolpert sie durch die moderne Liebeswelt – auf der Suche nach einem Gefühl, das sie längst verloren glaubte. Und gibt es nicht mittlerweile auch einfach eine Medizin für die große Liebe? Plötzlich taucht Alex wieder auf der Bildfläche auf und Eva muss sich die Frage aller Fragen stellen: gibt es sie vielleicht doch, die große Liebe?

EIN LEBEN OHNE LIEBE IST MÖGLICH, ABER SINNLOS ist eine kluge, leichtfüßige und berührende romantische Komödie über die Angst vor der Veränderung und das Glück und den Schmerz, den es bedeutet, sie zu wagen. Spanisches Herz-Kino mit großem Feingefühl, wie man es lange nicht gesehen hat.

Filmkritik:
»(...) eine leicht dahinperlende Charmeoffensive, herzerwärmend wie ein lauer Abend in einem spanischen Straßenrestaurant. Inklusive einer gewissen Tiefgründigkeit im Nachgang, aber garantiert ohne Kater am nächsten Morgen.« (Kino-Zeit)





Dateien zum Herunterladen

  • Pressemitteilung Programm Februar 2026 (doc) https://www.cinemayence.de/presse/PM26CineM02.doc
  • Pressemitteilung Programm Dezember 2025 (doc) https://www.cinemayence.de/presse/PM25CineM12.doc
  • Pressemitteilung Programm November 2025 (doc) https://www.cinemayence.de/presse/PM25CineM11.doc
  • Bilder aus den Filmen siehe Links zu den jeweiligen Filmseiten im Text oben
  • Logos für Print und Web logo.html
  • Bilder (Print und Web) www.cinemayence.de/StadtkinoWebgalerie2014
  • Bildlegenden zur Webgalerie: BildlegendenFotogalerieCineMayence.doc




    NACHRICHTEN


    2. Oktober 2025 || Kinoprogrammpreis des Landes Rheinland-Pfalz erhalten

    Kinopreisverleihung
    Die Arbeitsgemeinschaft Stadtkino e.V. freut sich, dass ihr Kino CinéMayence gestern bei einer sehr schönen Preisverleihung im Pro-Winzkino Simmern zwei Preise erhalten hat!


    Das CinéMayence erhielt in der Kategorie "kulturell herausragendes Filmprogramm" eine Auszeichnung, die mit 4.500 €, und, in der Kategorie "Kurzfilm", die mit 1000 € dotiert ist. Unter den Preisen rangiert das CinéMayence an fünfter Stelle (von 26).


    Die Preise wurden von Kulturstaatssekretär Jürgen Hardeck Frau Dr. Fellbach-Stein vom Ministerium verliehen. Über die Vergabe der Preise entschied eine fünfköpfige unabhängige Jury,


    Fotograf: Werner Dupuis


    Die offizielle Mitteilung zum Kinoprogrammpreis 2025 des Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration steht hier: https://mffki.rlp.de/service/presse/detail/kulturministerium-vergibt-kinoprogrammpreis-2025-hauptpreise-erneut-fuer-kaiserslautern-und-trier

    Der Kinoprogrammpreis wird in drei Kategorien vergeben: für das herausragende kulturelle Filmprogramm, dessen Hauptpreis mit bis zu 10.000 Euro dotiert ist, für das Kinder- und Jugendfilmprogramm, dessen Hauptpreis mit bis zu 2.000 Euro dotiert ist, und für das Kurzfilmprogramm.
    Dabei erhielt die AG Stadtkino e.V. für das Programm des CinéMayence zwei Preise – einen in der Kategorie "kulturell herausragendes Filmprogramm" (dotiert mit 4.500 €) und einen in der Kategorie "Kurzfilm" (1.000 €).

    Die Arbeitsgemeinschaft Stadtkino dankt der Jury und dem Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration.



    14. Oktober 2024 || Kinoprogrammpreise des Landes – CinéMayence erneut prämiert!

    Wir freuen uns einen Kinoprogrammpreis des Landes Rheinland-Pfalz erhalten zu haben!

    Kinopreisverleihung Kulturministerin Katharina Binz hat am 11. Oktober im UNION-Studio für Filmkunst in Kaiserslautern den Kinoprogrammpreis verliehen.

    »Mit dem Preis zeichnet das Land Rheinland-Pfalz besonders ambitionierte Kinos für ihr anspruchsvolles Programm aus, mit dem sie ihr Publikum im Jahr 2023 begeistert haben. (...) Auch im Zeitalter der digitalen Medien bleibt das Kino der Ort, an dem Filme ihr volles Potenzial entfalten können. Es ist ein unverzichtbarer Raum der Begegnung mit dem Fremden und Andersdenkenden«, betonte, Kulturministerin Katharina Binz.

    Der Kinoprogrammpreis wird in drei Kategorien vergeben: für das herausragende kulturelle Filmprogramm, dessen Hauptpreis mit bis zu 10.000 Euro dotiert ist, für das Kinder- und Jugendfilmprogramm, dessen Hauptpreis mit bis zu 2.000 Euro dotiert ist, und für das Kurzfilmprogramm.
    Dabei erhielt die AG Stadtkino e.V. für das Programm des CinéMayence zwei Preise – einen in der Kategorie "kulturell herausragendes Filmprogramm" (dotiert mit 4.500 €) und einen in der Kategorie "Kurzfilm" (1.000 €).

    Die Arbeitsgemeinschaft Stadtkino dankt der Jury und dem Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration.





    9. Oktober 2024 || „Mission Ulja Funk“ Film und Diskussion zum Weltmädchentag
    Kinopreisverleihung
    Zum internationalen Mädchentag zeigte das CinéMayence den preisgekrönten Spielfilm MISSION ULJA FUNK.
    Die Landeszentrale für politische Bildung hatte zum Film und anschliessender Diskussion über Themen des Films wie Gleichstellung und Rollenzuweisungen an Mädchen eingeladen.

    An der Diskussion nahmen die Regisseurin Barbara Kronenberg und VertreterInnen den Themen verbundener Organisationen wie das Kinderhilfswerk Plan International und der Soroptimisten Club Mainz, der dem Film einen SI-Star-Filmpreis verliehen hatte, teil.
    Bei der Diskussion unter der souveränen Moderation von Andrea Bähner (Staatskanzlei) mittendrin – als einziger Mann auf dem Podium – der neue rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer!

    Das CinéMayence dankt dem Initiator Horst Wenner (im Bild mit TeilnehmerInnen und Veranstaltern erster von links) von der Landeszentrale für politische Bildung für die Kooperationen.

    Foto – nach dem Event mit Bändchen Hashtag #girlsgetequal: Kristina Schäfer ©Staatskanzlei




    29. Oktober 2023 || – CinéMayence wurde in Berlin mit einem Kinopreis des Kinemathekenverbands ausgezeichnet

    Kinopreis
    Am 28. Oktober wurde in Berlin im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Filmhaus am Potsdamer Platz der Kinopreis des Kinematheksverbundes vergeben, der jährlich bundesweit Kommunale Kinos für ihre herausragenden Programme und ihr kontinuierliches Engagement für eine anspruchsvolle und vielfältige Kinokultur in Deutschland würdigt.

    Das Mainzer Kommunale Kino CinéMayence erhielt – als einziges Kino in Rheinland-Pfalz – eine Auszeichnung des Kinematheksverbundes. Und zwar einen zweiten Preis in der Kategorie »Kino, das bildet«.

    Ihre Entscheidung für das CinéMayence begründete die Jury wie folgt: »Das Programm bietet einen Mix aus zeitgenössischer internationaler Filmkunst sowie Repertoirefilme und Kinoklassiker. Zum regelmäßigen Angebot gehören filmwissenschaftliche Einführungen, Filmgespräche und pädagogische Begleitung. Besonders hervorzuheben ist dabei das digitale Filmbildungsangebot: Hintergrundinformationen und Begleitmaterialien auf der Website ergänzen das Programm im Kinosaal; zudem steht ein umfangreiches Bildungsmodul zur Geschichte des Avantgardefilms zur Verfügung*.«

    Die MacherInnen des CinéMayence freuen sich sehr über diese Auszeichnung und sind außerdem Stolz mit ihrem vergleichsweise kleinen Kommunalen Kino mit sehr bescheidenen Ressourcen bundesweit auf hohem Niveau mithalten zu können.

    Die Jury zeichnet in diesem Jahr Kinos in den Städten Berlin, Bremen, Dresden, Frankfurt am Main, Freiburg, Hamburg, Hannover, Kiel, Köln, Konstanz, Leipzig, Mainz, Mannheim, München, Nürnberg, Pforzheim, Rendsburg und Saarbrücken aus – darunter einige Flaggschiffe kommunaler Filmarbeit und renommierte Filmmuseen.

    Die Veranstalter betonten anläßlich der Preisverleihung die Bedeutung Kommunaler Kinos: »Alle ausgezeichneten Kinos stehen für die Diversität in der Filmkultur. Ihre Programme sind international und präsentieren Werke der gesamten Filmgeschichte. Die Menschen hinter den Kinos sind ›Überzeugungstäter*innen‹, die die Lust verbindet, neben Klassikern immer wieder auch unbekannte Perlen auszugraben. Filmvermittlung wird dabei großgeschrieben: Die Zuschauer*innen erhalten die Möglichkeit, die Werke in breiterem Kontext zu rezipieren – durch Filmgespräche, -reihen, Festivals oder performative Events.« (Pressemitteilung vom 26.10.23)

    Der Kinopreis wird vom Kinematheksverbund verliehen und durch Mittel der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) ermöglicht.
    *Das in der Laudatio erwähnte Projekt wurde von der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur gefördert
    Die AG Stadtkino e.V. wird von der Stadt Mainz gefördert




    15. Oktober 2023 || Kinoprogrammpreise des Landes – CinéMayence erneut prämiert!

    Kinopreisverleihung
    Am 13. Oktober wurden von Kulturstaatssekretär Jürgen Hardeck in der Eifel-Film-Bühne in Hillesheim die Kinopreise des Landes Rheinland-Pfalz in Würdigung der Qualität der Filmprogramme im Jahr 2022 verliehen.
    Hauptpreisträger sind das broadway filmtheater Betriebs-GmbH in Trier und das UNION-Studio für Filmkunst in Kaiserslautern. Der Kinoprogrammpreis wird in drei Kategorien vergeben: für das herausragende kulturelle Filmprogramm, dessen Hauptpreis mit bis zu 10.000 Euro dotiert ist, für das Kinder- und Jugendfilmprogramm, dessen Hauptpreis mit bis zu 2.000 Euro dotiert ist und für das Kurzfilmprogramm, dessen Hauptpreis mit bis zu 1.500 Euro dotiert ist.


    Dabei erhielt die AG Stadtkino e.V. für das Programm des CinéMayence zwei Preise – einen in der Kategorie "kulturell herausragendes Filmprogramm" (dotiert mit 4.500 €) und einen in der Kategorie "Kurzfilm" (1.000 €).

    Die Arbeitsgemeinschaft Stadtkino freut sich über die Auszeichnung und dankt der Jury und dem Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration.

    Foto: Dr. Hardeck in der Eifel-Film-Bühne (©), Hillersheim





    1. April 2023 || Neues Kommunales Kino CinéMayence

    Im Rahmen der Amtseinführung von Oberbürgermeister Nino Haase gab Finanzdezernent Günter Beck bekannt, dass die Stadt Mainz einen Teil der Neubebauung in der Ludwigsstraße für ein kulturelles Zentrum erwerben wolle. In diesem sind bereits Räume für das Staatstheater Mainz vorgesehen. Nun wird vorgeschlagen dort neben dem Unterhaus auch das Kommunale Kino einzurichten.

    Die Arbeitsgemeinschaft Stadtkino e.V. begrüßt diese Entwicklung mit großer Freude. Leidet doch das Mainzer Kommunale Kino seit Jahrzehnten unter Raumnot und Arbeits-Einschränkungen. So fehlen unter anderem, neben Büro-, Lager- und Betriebsräumen, ein Raum für Gesprächsformate wie Seminare und Konferenzen. Außerdem ist das Gebäude nicht barrierefrei. Und die zeitlichen Nutzungsbeschränkung auf eine Vorstellung am Abend verhindern ein Programmangebot für alle Publikumsschichten und Altersgruppen und ein vielfältigeres Kinoprogramm aktueller Arthouse-Filme, wie man es von einem Kommunalen Kino erwarten kann.

    Die Überlegungen sind allerdings erst in einem so frühen Stadium, dass wir keine konkreteren Aussagen machen können als, dass die Etablierung eines Kommunalen Kinos unter einem Dach mit anderen kulturellen Einrichtungen eine sehr gute Idee ist!

    Ein umfangreiches inhaltliches Konzept für ein breites, vielfltiges filmisches, mediales und partizipatorisches Veranstaltungsangebot für die Mainzer BürgerInnen und Kooperationspartner steht auf jeden Fall schon bereit!





    25. Februar 2023 || CinéMayence – Was ist ein Kommunales Kino?

    Am Tag der offenen Tür des Institut français hatten wir der Öffentlichkeit kulturelle Konzepte Kommunaler Kinos vorgestellt und über die Arbeit des CinéMayence als provisorisches Kommunales Kino berichtet.

    Dazu gehörte auch ein kurzer historischer Abriß der Vorläufer und Vorbilder Kommunaler Kinos – wie etwa die deutschen Gemeindekinos oder die französischen Ciné-Clubs – und als Ausblick die Vorstellung aktueller Best-Practice-Beispiele in anderen Städten.

    Sinn und Zweck der Veranstaltung war auch, kursierenden Missinformationen in den (Sozialen) Medien entgegenzuwirken und sachlich-fachlich fundiert über Gegenwart und Zukunftsoptionen einer lokalen Medien- und Kinokultur zu informieren.

    Für alle PressevertreterInnen, die nicht teilnehmen konnten, stellen wir hier den schriftlichen Teil der Präsentation, in dem allerdings insbesondere die mndlich vorgetragenen Hintergrnde zur AG Stadtkino e.V. und zum CinMayence leider fehlen, als PDF zum Download zur Verfügung: https://www.cinemayence.de/archiv/KK_Folie_2303ff.pdf




    15. Dezember 2022 || Jahresende, Spielzeitpause und Ausblick auf 2023

    In den vergangenen Jahren hatten wir im Dezember nur einige Veranstaltungen, die mit dem November-Programm angekündigt wurden. Dieses Jahr spielen wir aber bis 17. Dezember und verschieben unsere Spielzeitpause in den Januar. Grund der Pause sind mangelnde Ressourcen (Personal bzw. Mittel).

    Für das neue Jahr sind wir, was die Pandemie angeht optimistisch wieder mehr Plätze anbieten zu können und erwartungsvoll dankbar, dass die Stadt Mainz sich nach langer Zurückhaltung, jetzt intensiv um Film- und Kinokultur kümmert und das fast dreißigjährige Bemühen der AG Stadtkino e.V. um ein eigenes Haus Erfolg hat, und, dass sich unsere Aktivitäten und Kompetenzen in einem richtigen Mainzer Kommunalen Kino entfalten dürfen.

    An Programmen haben wir im neuen Jahr einiges 'Französisches' mit unserem Gastgeber, dem Institut français, vor. Zum Beispiel zum Tag der offenen Tür (25.2.23), zur Woche der Frankophonie im März und ein Themenschwerpunkt Musik im Film zur Fête de la Musique im Juni.
    Als weiteres Highlight planen wir im September wieder Natur/im/FIlm/Tage und bis dahin natürlich viele filmische Neuerscheinungen und kulturelle Programme mit Gesprächen und Kooperationsveranstaltungen – wie am 27. Januar mit dem Mainzer Psychoanalytischen Institut und als nächstes im Februar mit Psychologists for Future Mainz.

    Allen, die wir nicht mehr vor Jahresende sehen, wnschen wir auf diesem Wege ein friedliches, beschauliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch!




    05. Dezember 2022 || Rückblick auf die fast 30jährige Geschichte der Versuche in Mainz ein richtiges Kommunalen Kinos zu gründen

    ich der Diskussionen um die Entwicklung der Mainzer Kinolandschaft finden Sie hier Links auf archivierte Internetseiten der AG Stadtkino e.V. zum Thema:

    Standortsuche 1984 - 1999 – Die unendliche Geschichte (Stand 1999)
    15 Jahre Bauplanungen (Dalberger Hof, Proviantamt, City-Kino, Capitol, City-Kinocenter ehem. Scala) (Stand Oktober 2004)
    15 Jahre / 20 Jahre Stadtkino (Jubiläum im Oktober 2004)
    Bundeskongress der kommunalen Filmarbeit zum Thema „Kinokultur für alle“ und Zukunftsmodelle Kommunaler Kinos (Bericht vom Juni 2022)

    Weitere Nachrichten siehe im öffentlichen Bereich: https://www.cinemayence.de/news.html


    Frühere Info
  • Pressemitteilungen vor 2009 Presse-Archiv
  • siehe Archiv-Seite
  • Informationen zur Veranstaltung Dt.-frz. Filmkulturbeziehungen (Dez. 2000) und dem Projekt Bureau du Cinéma gibt es hier: Dt.-frz. Projekt-Seite
  • Presse-Sonderseite zum Jubiläum 10 Jahre CinéMayence (1994) mit vielen Informationen zur Geschichte der AG Stadtkino e.V. zum Downloaden: Jubiläum
    Auf Wunsch senden wir Ihnen auch eine Präsentationsmappe zu, die wir anläßlich unseres Jubiläums hergestellt haben.

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    CinéMayence


    Studiokino der AG Stadtkino e.V.
    im Schönborner Hof (Institut français)
    Schillerstraße 11
    55116 Mainz
    Kartenreservierungen: https://cinemayence.online/reservierung-online/
    Pressekontakt: Reinhard W. Wolf



    Film-Links: Kommunale Kinos