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Liebe Presse,

wir zeigen exklusiv interessante Filme, die noch nicht in Mainz zu sehen waren, zu aktuellen Themen. Ein Fokus liegt auf Filmen, die verführerische Narrative von Gemeinschaften satirisch aufs Korn nehmen.


Mit Bitte um Aufmerksamkeit und besten Empfehlungen

Reinhard W. Wolf (Kinoleiter)
Pressekontakt: mailto:presse@cinemayence.de

Hinweis: Auf dieser Seite gibt es printfähige Presse-Fotos zum Download. Weiteres Material findet sich auf den Seiten der Filmverleihe (URLs im ausführlichen Programm unten). Die Fotos der Filmverleihe dürfen im Zusammenhang mit Ankündigungen ohne Nachfrage lizenzfrei verwendet werden.

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Pressekontakt: mailto:presse@cinemayence.de






Filmbild
Fr, 1. bis Mi, 6.5. 20:00
Film français / Satire
Die reichste Frau der Welt
Spielfilm von Thierry Klifa mit Isabelle Huppert, F/BEL 2025, 123 Min., OmU, FSK ab 12
Die reichste Frau der Welt: Voller Schönheit, Intelligenz und grenzenloser Macht. Sie begegnet einem Fotografen voll unverschämtem Ehrgeiz und angetrieben von einem Wahnsinn, der auch Genie sein könnte. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Mit kreativer Boshaftigkeit nistet er sich ein – in den altehrwürdigen Machtstrukturen dieser Familie und ihrem grenzenlosen Luxus. Doch da ist auch noch eine Tochter, die um ihr Erbe, die Familie und die Liebe ihrer Mutter kämpft. Und ein Butler, der mehr weiß als er sagt. Über Familiengeheimnisse und fragwürdige Spenden in astronomischen Höhen. Es beginnt ein Krieg, dem alle Mittel recht sind.

Ein komisches Drama, das in seinen Abgründen an Shakespeare erinnert mit einer brillanten Isabelle Huppert in der Titelrolle ist eine so grandiose wie doppelbödige Satire über die Macht des Geldes und den verführerischen Glauben an eine Familie, die ihr widerstehen könnte.



Filmbild
Do, 7. 20:00
Europa / Film und Gespräch
Surf on, Europe!
Dokumentarfilm von Constantin Gross & Lukas Steinbrecher, DE 2024, 92 Min., OmU
In Kooperation mit der Europa Union e.V. Ko-Regisseur Lukas Steinbrecher ist zu einem Gespräch nach dem Film anwesend
Eintritt frei!
Der Dokumentarfilm begleitet drei Surfbegeisterte beim Wellenreiten – vor traumhafter Kulisse an den Küsten Westeuropas und schildert, wie sie sich sozialen und politischen Herausforderungen stellen.
Rosy lebt in Derry (Nordirland) und fährt zum Surfen über die nahe Grenze in die Republik Irland. Als Jugendlicher hatte ihn nur seine Leidenschaft für das Surfen davor bewahrt, in die Gewalt des Nordirlandkonflikts verwickelt zu werden. Jetzt möchte er sein Geld mit dem Bau von Surfbrettern verdienen. Doch das ist nicht einfach – er hadert mit der durch den Brexit verursachten wirtschaftlichen und politischen Unsicherheit.


In Biarritz (Frankreich) treffen sich Margaux und ihre Freundinnen, um Europas erstes LGBTQ-freundliches Surffestival zu organisieren. „Das Meer diskriminiert niemanden“, sagen sie und wollen den Stereotypen der kommerziellen Surfszene etwas entgegensetzen. 


In Tarifa (Spanien) unterrichtet Majid Kitesurfen. Er sehnt sich danach, seine Frau und seine beiden Kinder aus Marokko zu sich zu holen und kämpft gegen die Auflagen der spanischen Bürokratie. Wird er es schaffen?
In über 4 Jahren Produktionszeit ist ein Film entstanden, der die Grenzen zwischen Surf-Film und sozialkritischem Dokumentarfilm verwischt und ästhetische Bildwelten mit rohen, dokumentarischen Einblicken in das Leben der Protagonisten kombiniert.
Filmseite der Produktion und Trailer: https://veyvey-films.com/project/surf-on-europe



Filmbild
Fr, 8. 20:00
Psychoanalytiker stellen Filme vor
The Zone of Interest
Spielfilm von Jonathan Glazer, USA/UK/PL 2023, 104 Min., DF Referent: Dipl.Psych. Lohmeiner-Zenz
In Kooperation mit dem Mainzer Psychoanalytischen Institut
»The Zone of Interest („Das Interessengebiet") ist ein mehrfach ausgezeichneter Spielfilm des britischen Regisseurs Jonathan Glazer aus dem Jahr 2023, mit Sandra Hüller und Christian Friedel in den Hauptrollen. Im Mittelpunkt des Films steht der idyllische Alltag des Familienlebens von Rudolf Höß, dem Kommandanten des Konzentrationslagers Ausschwitz, in den Jahren 1940 – 1943, der in unmittelbarer Nachbarschaft des KZ stattfindet – ganz im Sinne von Hannah Arendts „Banalität des Bösen“.

Nach eigener Aussage interessierte sich Glazer nicht für die Geschichte von Opfern und Tätern, sondern vielmehr für die unbeteiligten Zuschauer, die die Gräueltaten beobachten oder besser: akustisch miterleben. Die Sprache der schönen Bilder steht in einem krassen Gegensatz zur Botschaft des bedrohlichen Klangs der Musik und der Geräusche. Die Idylle dient der Abwehr des Grauens!« (Dipl.Psych. Lohmeiner-Zenz)

Regisseur und Drehbuchautor Jonathan Glazer ließ sich für den Film von dem gleichnamigen Buch des Autoren Martin Amis inspirieren.



Filmbild
Sa, 9. - Mi, 13.5.20:00
Cinelatino / Tragikomödie / Satire / Preisträger
Un Poeta
Spielfilm von Simón Mesa Soto, KOL/D/SWE 2025, 123 Min., spanOmU, FSK ab 16
Óscar Restrepos ist ein ehemals arbeitsloser Dichter, der ein schwieriges Verhältnis zu seiner entfremdeten Tochter pflegt und am Besten mit Alkohol und Selbstmitleid durch den Tag kommt. Óscars Besessenheit von der Poesie hat ihn zum Klischee des gescheiterten Dichters gemacht – launisch, betrunken, pleite. Nachdem er in Medellín einen Lehrerjob angenommen hat, wird er auf das lyrische Talent der Schülerin Yurlady aufmerksam.

Als er der talentierten Teenagerin Yurlady begegnet, keimt Hoffnung auf. Doch sein Plan, sie beim Poesiefestival vorzustellen, droht zum nächsten Fehltritt zu werden. Filmkritik
»Wo dennoch der leichte, eher lustige als heitere Ton in Regisseur und Autor Simón Mesa Sotos zweitem Langfilm herkommt, lässt sich gar nicht so leicht sagen. Manches rührt von Óscars absurdem Scheitern am Leben her, seiner angestrengten Hilflosigkeit, anderes von den mockumentaryartigen Zooms in die wunderhübschen 16-mm-Bilder, vieles von den schmerzhaft realistischen Nebenfiguren an Familien und Dichtergenossen.«

Pressestimmen
“Hilariously absurdist” - Variety
“Immensely appealing” – IndieWire
“Satirical cinema at its finest” – Film Fest report

Festivals / Auszeichnungen:
Cannes Film Festival Jurypreis
Santiago Internationales Film Festival Bester Spielfilm, Beste Regie
San Sebastian Internationales Film Festival – Horizontes Award
Antalya Golden Orange Film Festival – Bester Film, Bester Schauspieler
Nominierung bester internationaler Film für die Oscars 2026
Verleihseite und Trailer https://jip-film.de/un-poeta/




Filmbild
Do, 14 - Mi, 20.5. 20:00
Maler des Glücks
Die Bonnards - Malen und Lieben (Bonnard, Pierre et Marthe)
Spielfilm von Martin Provost mit Cécile de France, F/B 2023, OmU, 122 Min., FSK ab 12
Als der bekannte Maler Pierre Bonnard die selbsternannte Adelige Marthe de Méligny kennenlernt, weiß er noch nicht, dass diese Frau das Zentrum seines zukünftigen Werkes sein wird. Auf über 140 Bildern und 700 Zeichnungen wird sie angezogen oder nackt, als Akt, die Muse seines Lebens. Doch diese Muse will sich auch als Künstlerin bestätigt fühlen und ihr Leben birgt viele Geheimnisse, die für Pierre ein Wechselbad der Gefühle bieten. Und die Frage aufwirft, wer hier eigentlich wessen Inspiration ist?

Nach „Séraphine“ und „Violette“ beweist Martin Provost erneut seine Liebe zu unterschätzten Künstlerinnen. In DIE BONNARDS – MALEN UND LIEBEN konzentriert er sich auf den Maler Pierre Bonnard und seine Muse, Gefährtin und Vertraute Marthe und zeichnet mit großer Sinnlichkeit eine Geschichte von Liebe und Verlangen, von Eifersucht und Verrat.

Filmkritik
»Die Sinnlichkeit des Augenblicks, das Spiel von Licht und Schatten, die Spiegelungen von Himmel und Wasser: Erfreulich oft gelingt es diesem Film, die Entstehung von Kunst erfahrbar zu machen. Wenn Bonnard, der »Maler des Glücks«, Marthe leitmotivisch in leuchtenden Farben in der Badewanne porträtiert, ist das, auf der bildnerischen wie filmischen Leinwand, berückend.« (Birgit Roschy, epd-film.de




Filmbild
Do, 21. - Sa, 23. + Mo, 25. - Di, 26.5. 20:00
Palästinenser / Thriller
To a Land unknown
Spielfilm von Mahdi Fleifel, Palästina u.v.a Länder 2024, OmU, 105 Min.
Der dänisch-palästinensische Filmemacher Mahdi Fleifel erzählt schonungslos von der Not zweier Cousins, die aus ihrer palästinensischen Heimat geflohen sind und nun in einem Armenviertel in Athen leben.
Die Cousins Reda und Chatila ringen täglich mit der gleichen Notlage wie hunderttausend andere PalästinenserInnen – dem Leben als Geflüchtete. Verbunden durch Liebe und Freundschaft, aber auch die Last der Verzweiflung, die sie über Zeit und Ort hinweg verfolgt, kämpfen sie darum, ihrem Elend zu entkommen und eine bessere Zukunft für sich selbst und ihre Lieben, die sie zurückgelassen haben, zu sichern.
To a Land Unknown ist eine einfühlsame, bewegende und fesselnde Auseinandersetzung mit der Situation der Palästinenser:innen und damit, was es bedeutet, ein:e staatenlose:r Geflüchtete:r in einer von rassistischen Vorurteilen und sozialen Ungleichheiten geprägten Welt zu sein.
Drehbuchautor Fyzal Boulifa spinnt einen dokumentarischen Ansatz als sozialkritische Fiktion mit Merkmalen des Genrekino weiter.

Filmkritik
»„To a Land Unknown“ beginnt als melancholisches Straßendrama, doch dann biegt die Geschichte Richtung Thriller ab.« (Christian Horn, filmdienst)
»Das Ensemble gibt dem Film Kraft und Energie. Bakri, ein Schauspielprofi, und Sabbah, ein Naturtalent, verkörpern intensiv, mit fast schon dokumentarischer Wahrhaftigkeit Menschen, denen das Leben nichts geschenkt hat und die sich ein Stück vom Glück rauben wollen« Dietmar Kanthak, epdFilm)

Der Film feierte seine Premiere 2024 bei den Filmfestspielen von Cannes und gewann den Publikumspreis beim Internationalen Filmfestival Thessaloniki.



Filmbild
Mi, 27.5. 30. 20:00
Film und Gespräch
Der Rhein fließt ins Mittelmeer
Dokumentarfilm von Offer Avnon, IL 2021, 95 Min., OmU In Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft. Der Regisseur ist zu einem Gespräch nach dem Film anwesend.
Eine Suche nach den Spuren und der Gegenwart der Shoah in unserer heutigen Gesellschaft und in unserem Bewusstsein.

Als Sohn eines Holocaust-Überlebenden und als Mensch, der sich entschied, nach Deutschland zu emigrieren, sucht Regisseur Offer Avnon nach den Auswirkungen des Holocausts und dem möglichen Einfluss auf seine Wahrnehmung.

Interview-Sequenzen stellen einen inhaltlichen Rahmen für die Bilderwelten dar, die eine gewisse Autonomie entwickeln. Der subjektive Charakter des Films entsteht durch die starke Bindung zwischen den Protagonisten und ihrer Geschichte. Dass sie traumatisiert sind, erklärt sich von selbst.

Das Thema, so persönlich und gefühlsgeladen es auch ist, enthält dennoch eine signifikante politischen Bedeutsamkeit, die ersichtlich wird, wenn der Film fortschreitet, die Landschaft langsam von Deutschland nach Polen wechselt und sich Avnons Heimatstadt Haifa nähert, in der jüdische und arabische Menschen Seite an Seite leben.

»Obwohl ich im Haifa der 1970er geboren wurde, hat die Erinnerung an die und die Gegenwart der Shoah mein Leben stark beeinflusst. Meine Idee war es, Interviews mit Menschen aus meiner Umgebung zu führen, auf die Shoah ebenfalls eine große Wirkung hatte. Dennoch denke ich, dass bei Vielen meiner Generation (ich eingeschlossen), das, was als die eigene Wahrnehmung zu sein scheint, (dieser Thematik gegenüber insbesondere) stark von einem kollektiven Bewusstsein geprägt ist. So entstand auch mein Versuch im Film, Landschaften, Straßenecken und Objekte so einzufangen, als wäre die ‘Transgenerationale Weitergabe’ selbst hinter der Kamera stehen. Im Prozess des Filmens nutze ich meine Kreativität als Versuch, mehr als ein weiterer passiver Bote dieses kollektiven Bewusstseins zu werden.« (Offer Avnon)
Filmkritik
»Offer Avnon geht es weniger um Ausgewogenheit als vielmehr um unterschiedliche Perspektiven, mehr um Gefühle als um rationale Überlegungen. Der Film wirft viele Fragen auf, gibt kaum Antworten und mutet es den Zuschauern zu, die Ergänzungsarbeit übernehmen.« (Kira Taszman, filmdienst)
Filmseite des Regisseurs: URL Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=j0G4SZcBPso




Filmbild
Do, 28. - Di, 2.6. (außer Sa, 30.5.)20:00
Zusammenhalt und Gemeinschaft / Satire / Queerness
Sehnsucht in Sangerhausen
Spielfilm von Julian Radlmaier, D 2025, 90 Min, FSK ab 6
Ein Beitrag zu den queeren Lesennächten
Zwei Frauen begegnen sich in Sangerhausen: Ursula, eine Kellnerin mit gebrochenem Herzen und Neda, eine iranische YouTuberin mit gebrochenem Arm. An einem Sommerabend verliebt sich Ursula in eine geheimnisvolle Musikerin aus der Großstadt, während Neda überzeugt ist, in einer ebenso rätselhaften Straßenkehrerin eine alte Freundin aus Teheran wiedererkannt zu haben. Die verschlungenen Wege des Zufalls führen die beiden Frauen zu einer Geisterjagd in den Bergen zusammen… Sie nehmen es mit den Geistern der Vergangenheit auf und teilen Träume, die älter sind, als sie ahnen. Die ostdeutsche Kleinstadt wird zum Schauplatz für eine Geschichte über Zusammenhalt und Gemeinschaft, über Deutschland und seine Arbeiter und die Sehnsucht nach einem anderen Leben.
Filmkritik
»Sehnsucht in Sangerhausen« lässt das politische Klima durch sich hindurchgleiten, nimmt es auf und schielt doch immer nach etwas außerhalb von alledem, einem überalltäglichen Mehr. Der Film ist ein Seufzen und ein Sehen, das der Kunst gut zu Gesicht steht. [...] er schwingt sich gewagt und frohgemut an seinen Vorbildern hinauf – es kommen Rohrwacher, Fassbinder, Löwenzahn, das Sonntagsmärchen, Jarmusch und Greenaway in den Sinn, wenn man sie denn suchen und benennen will. Bis zum Ende besteht dieser Film darauf, dass es mehr für uns gibt, dass die Kirschen wirklich so saftig sind, wie sie aussehen.« (Tim Abele, epdFilm)

»Einen leichten, verschroben humorvollen Film hat Radlmaier inszeniert« (FAZ)




Dateien zum Herunterladen

  • Pressemitteilung Programm Mai 2026 (doc) https://www.cinemayence.de/presse/PM26CineM05.doc
  • Pressemitteilung Programm April 2026 (doc) https://www.cinemayence.de/presse/PM26CineM04.doc
  • Bilder aus den Filmen siehe Links zu den jeweiligen Filmseiten im Text oben
  • Logos für Print und Web logo.html
  • Bilder (Print und Web) www.cinemayence.de/StadtkinoWebgalerie2014
  • Bildlegenden zur Webgalerie: BildlegendenFotogalerieCineMayence.doc




    NACHRICHTEN


    2. Oktober 2025 || Kinoprogrammpreis des Landes Rheinland-Pfalz erhalten

    Kinopreisverleihung
    Die Arbeitsgemeinschaft Stadtkino e.V. freut sich, dass ihr Kino CinéMayence gestern bei einer sehr schönen Preisverleihung im Pro-Winzkino Simmern zwei Preise erhalten hat!


    Das CinéMayence erhielt in der Kategorie "kulturell herausragendes Filmprogramm" eine Auszeichnung, die mit 4.500 €, und, in der Kategorie "Kurzfilm", die mit 1000 € dotiert ist. Unter den Preisen rangiert das CinéMayence an fünfter Stelle (von 26).


    Die Preise wurden von Kulturstaatssekretär Jürgen Hardeck Frau Dr. Fellbach-Stein vom Ministerium verliehen. Über die Vergabe der Preise entschied eine fünfköpfige unabhängige Jury,


    Fotograf: Werner Dupuis


    Die offizielle Mitteilung zum Kinoprogrammpreis 2025 des Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration steht hier: https://mffki.rlp.de/service/presse/detail/kulturministerium-vergibt-kinoprogrammpreis-2025-hauptpreise-erneut-fuer-kaiserslautern-und-trier

    Der Kinoprogrammpreis wird in drei Kategorien vergeben: für das herausragende kulturelle Filmprogramm, dessen Hauptpreis mit bis zu 10.000 Euro dotiert ist, für das Kinder- und Jugendfilmprogramm, dessen Hauptpreis mit bis zu 2.000 Euro dotiert ist, und für das Kurzfilmprogramm.
    Dabei erhielt die AG Stadtkino e.V. für das Programm des CinéMayence zwei Preise – einen in der Kategorie "kulturell herausragendes Filmprogramm" (dotiert mit 4.500 €) und einen in der Kategorie "Kurzfilm" (1.000 €).

    Die Arbeitsgemeinschaft Stadtkino dankt der Jury und dem Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration.



    14. Oktober 2024 || Kinoprogrammpreise des Landes – CinéMayence erneut prämiert!

    Wir freuen uns einen Kinoprogrammpreis des Landes Rheinland-Pfalz erhalten zu haben!

    Kinopreisverleihung Kulturministerin Katharina Binz hat am 11. Oktober im UNION-Studio für Filmkunst in Kaiserslautern den Kinoprogrammpreis verliehen.

    »Mit dem Preis zeichnet das Land Rheinland-Pfalz besonders ambitionierte Kinos für ihr anspruchsvolles Programm aus, mit dem sie ihr Publikum im Jahr 2023 begeistert haben. (...) Auch im Zeitalter der digitalen Medien bleibt das Kino der Ort, an dem Filme ihr volles Potenzial entfalten können. Es ist ein unverzichtbarer Raum der Begegnung mit dem Fremden und Andersdenkenden«, betonte, Kulturministerin Katharina Binz.

    Der Kinoprogrammpreis wird in drei Kategorien vergeben: für das herausragende kulturelle Filmprogramm, dessen Hauptpreis mit bis zu 10.000 Euro dotiert ist, für das Kinder- und Jugendfilmprogramm, dessen Hauptpreis mit bis zu 2.000 Euro dotiert ist, und für das Kurzfilmprogramm.
    Dabei erhielt die AG Stadtkino e.V. für das Programm des CinéMayence zwei Preise – einen in der Kategorie "kulturell herausragendes Filmprogramm" (dotiert mit 4.500 €) und einen in der Kategorie "Kurzfilm" (1.000 €).

    Die Arbeitsgemeinschaft Stadtkino dankt der Jury und dem Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration.





    9. Oktober 2024 || „Mission Ulja Funk“ Film und Diskussion zum Weltmädchentag
    Kinopreisverleihung
    Zum internationalen Mädchentag zeigte das CinéMayence den preisgekrönten Spielfilm MISSION ULJA FUNK.
    Die Landeszentrale für politische Bildung hatte zum Film und anschliessender Diskussion über Themen des Films wie Gleichstellung und Rollenzuweisungen an Mädchen eingeladen.

    An der Diskussion nahmen die Regisseurin Barbara Kronenberg und VertreterInnen den Themen verbundener Organisationen wie das Kinderhilfswerk Plan International und der Soroptimisten Club Mainz, der dem Film einen SI-Star-Filmpreis verliehen hatte, teil.
    Bei der Diskussion unter der souveränen Moderation von Andrea Bähner (Staatskanzlei) mittendrin – als einziger Mann auf dem Podium – der neue rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer!

    Das CinéMayence dankt dem Initiator Horst Wenner (im Bild mit TeilnehmerInnen und Veranstaltern erster von links) von der Landeszentrale für politische Bildung für die Kooperationen.

    Foto – nach dem Event mit Bändchen Hashtag #girlsgetequal: Kristina Schäfer ©Staatskanzlei




    29. Oktober 2023 || – CinéMayence wurde in Berlin mit einem Kinopreis des Kinemathekenverbands ausgezeichnet

    Kinopreis
    Am 28. Oktober wurde in Berlin im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Filmhaus am Potsdamer Platz der Kinopreis des Kinematheksverbundes vergeben, der jährlich bundesweit Kommunale Kinos für ihre herausragenden Programme und ihr kontinuierliches Engagement für eine anspruchsvolle und vielfältige Kinokultur in Deutschland würdigt.

    Das Mainzer Kommunale Kino CinéMayence erhielt – als einziges Kino in Rheinland-Pfalz – eine Auszeichnung des Kinematheksverbundes. Und zwar einen zweiten Preis in der Kategorie »Kino, das bildet«.

    Ihre Entscheidung für das CinéMayence begründete die Jury wie folgt: »Das Programm bietet einen Mix aus zeitgenössischer internationaler Filmkunst sowie Repertoirefilme und Kinoklassiker. Zum regelmäßigen Angebot gehören filmwissenschaftliche Einführungen, Filmgespräche und pädagogische Begleitung. Besonders hervorzuheben ist dabei das digitale Filmbildungsangebot: Hintergrundinformationen und Begleitmaterialien auf der Website ergänzen das Programm im Kinosaal; zudem steht ein umfangreiches Bildungsmodul zur Geschichte des Avantgardefilms zur Verfügung*.«

    Die MacherInnen des CinéMayence freuen sich sehr über diese Auszeichnung und sind außerdem Stolz mit ihrem vergleichsweise kleinen Kommunalen Kino mit sehr bescheidenen Ressourcen bundesweit auf hohem Niveau mithalten zu können.

    Die Jury zeichnet in diesem Jahr Kinos in den Städten Berlin, Bremen, Dresden, Frankfurt am Main, Freiburg, Hamburg, Hannover, Kiel, Köln, Konstanz, Leipzig, Mainz, Mannheim, München, Nürnberg, Pforzheim, Rendsburg und Saarbrücken aus – darunter einige Flaggschiffe kommunaler Filmarbeit und renommierte Filmmuseen.

    Die Veranstalter betonten anläßlich der Preisverleihung die Bedeutung Kommunaler Kinos: »Alle ausgezeichneten Kinos stehen für die Diversität in der Filmkultur. Ihre Programme sind international und präsentieren Werke der gesamten Filmgeschichte. Die Menschen hinter den Kinos sind ›Überzeugungstäter*innen‹, die die Lust verbindet, neben Klassikern immer wieder auch unbekannte Perlen auszugraben. Filmvermittlung wird dabei großgeschrieben: Die Zuschauer*innen erhalten die Möglichkeit, die Werke in breiterem Kontext zu rezipieren – durch Filmgespräche, -reihen, Festivals oder performative Events.« (Pressemitteilung vom 26.10.23)

    Der Kinopreis wird vom Kinematheksverbund verliehen und durch Mittel der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) ermöglicht.
    *Das in der Laudatio erwähnte Projekt wurde von der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur gefördert
    Die AG Stadtkino e.V. wird von der Stadt Mainz gefördert




    15. Oktober 2023 || Kinoprogrammpreise des Landes – CinéMayence erneut prämiert!

    Kinopreisverleihung
    Am 13. Oktober wurden von Kulturstaatssekretär Jürgen Hardeck in der Eifel-Film-Bühne in Hillesheim die Kinopreise des Landes Rheinland-Pfalz in Würdigung der Qualität der Filmprogramme im Jahr 2022 verliehen.
    Hauptpreisträger sind das broadway filmtheater Betriebs-GmbH in Trier und das UNION-Studio für Filmkunst in Kaiserslautern. Der Kinoprogrammpreis wird in drei Kategorien vergeben: für das herausragende kulturelle Filmprogramm, dessen Hauptpreis mit bis zu 10.000 Euro dotiert ist, für das Kinder- und Jugendfilmprogramm, dessen Hauptpreis mit bis zu 2.000 Euro dotiert ist und für das Kurzfilmprogramm, dessen Hauptpreis mit bis zu 1.500 Euro dotiert ist.


    Dabei erhielt die AG Stadtkino e.V. für das Programm des CinéMayence zwei Preise – einen in der Kategorie "kulturell herausragendes Filmprogramm" (dotiert mit 4.500 €) und einen in der Kategorie "Kurzfilm" (1.000 €).

    Die Arbeitsgemeinschaft Stadtkino freut sich über die Auszeichnung und dankt der Jury und dem Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration.

    Foto: Dr. Hardeck in der Eifel-Film-Bühne (©), Hillersheim





    1. April 2023 || Neues Kommunales Kino CinéMayence

    Im Rahmen der Amtseinführung von Oberbürgermeister Nino Haase gab Finanzdezernent Günter Beck bekannt, dass die Stadt Mainz einen Teil der Neubebauung in der Ludwigsstraße für ein kulturelles Zentrum erwerben wolle. In diesem sind bereits Räume für das Staatstheater Mainz vorgesehen. Nun wird vorgeschlagen dort neben dem Unterhaus auch das Kommunale Kino einzurichten.

    Die Arbeitsgemeinschaft Stadtkino e.V. begrüßt diese Entwicklung mit großer Freude. Leidet doch das Mainzer Kommunale Kino seit Jahrzehnten unter Raumnot und Arbeits-Einschränkungen. So fehlen unter anderem, neben Büro-, Lager- und Betriebsräumen, ein Raum für Gesprächsformate wie Seminare und Konferenzen. Außerdem ist das Gebäude nicht barrierefrei. Und die zeitlichen Nutzungsbeschränkung auf eine Vorstellung am Abend verhindern ein Programmangebot für alle Publikumsschichten und Altersgruppen und ein vielfältigeres Kinoprogramm aktueller Arthouse-Filme, wie man es von einem Kommunalen Kino erwarten kann.

    Die Überlegungen sind allerdings erst in einem so frühen Stadium, dass wir keine konkreteren Aussagen machen können als, dass die Etablierung eines Kommunalen Kinos unter einem Dach mit anderen kulturellen Einrichtungen eine sehr gute Idee ist!

    Ein umfangreiches inhaltliches Konzept für ein breites, vielfltiges filmisches, mediales und partizipatorisches Veranstaltungsangebot für die Mainzer BürgerInnen und Kooperationspartner steht auf jeden Fall schon bereit!





    25. Februar 2023 || CinéMayence – Was ist ein Kommunales Kino?

    Am Tag der offenen Tür des Institut français hatten wir der Öffentlichkeit kulturelle Konzepte Kommunaler Kinos vorgestellt und über die Arbeit des CinéMayence als provisorisches Kommunales Kino berichtet.

    Dazu gehörte auch ein kurzer historischer Abriß der Vorläufer und Vorbilder Kommunaler Kinos – wie etwa die deutschen Gemeindekinos oder die französischen Ciné-Clubs – und als Ausblick die Vorstellung aktueller Best-Practice-Beispiele in anderen Städten.

    Sinn und Zweck der Veranstaltung war auch, kursierenden Missinformationen in den (Sozialen) Medien entgegenzuwirken und sachlich-fachlich fundiert über Gegenwart und Zukunftsoptionen einer lokalen Medien- und Kinokultur zu informieren.

    Für alle PressevertreterInnen, die nicht teilnehmen konnten, stellen wir hier den schriftlichen Teil der Präsentation, in dem allerdings insbesondere die mndlich vorgetragenen Hintergrnde zur AG Stadtkino e.V. und zum CinMayence leider fehlen, als PDF zum Download zur Verfügung: https://www.cinemayence.de/archiv/KK_Folie_2303ff.pdf




    15. Dezember 2022 || Jahresende, Spielzeitpause und Ausblick auf 2023

    In den vergangenen Jahren hatten wir im Dezember nur einige Veranstaltungen, die mit dem November-Programm angekündigt wurden. Dieses Jahr spielen wir aber bis 17. Dezember und verschieben unsere Spielzeitpause in den Januar. Grund der Pause sind mangelnde Ressourcen (Personal bzw. Mittel).

    Für das neue Jahr sind wir, was die Pandemie angeht optimistisch wieder mehr Plätze anbieten zu können und erwartungsvoll dankbar, dass die Stadt Mainz sich nach langer Zurückhaltung, jetzt intensiv um Film- und Kinokultur kümmert und das fast dreißigjährige Bemühen der AG Stadtkino e.V. um ein eigenes Haus Erfolg hat, und, dass sich unsere Aktivitäten und Kompetenzen in einem richtigen Mainzer Kommunalen Kino entfalten dürfen.

    An Programmen haben wir im neuen Jahr einiges 'Französisches' mit unserem Gastgeber, dem Institut français, vor. Zum Beispiel zum Tag der offenen Tür (25.2.23), zur Woche der Frankophonie im März und ein Themenschwerpunkt Musik im Film zur Fête de la Musique im Juni.
    Als weiteres Highlight planen wir im September wieder Natur/im/FIlm/Tage und bis dahin natürlich viele filmische Neuerscheinungen und kulturelle Programme mit Gesprächen und Kooperationsveranstaltungen – wie am 27. Januar mit dem Mainzer Psychoanalytischen Institut und als nächstes im Februar mit Psychologists for Future Mainz.

    Allen, die wir nicht mehr vor Jahresende sehen, wnschen wir auf diesem Wege ein friedliches, beschauliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch!




    05. Dezember 2022 || Rückblick auf die fast 30jährige Geschichte der Versuche in Mainz ein richtiges Kommunalen Kinos zu gründen

    ich der Diskussionen um die Entwicklung der Mainzer Kinolandschaft finden Sie hier Links auf archivierte Internetseiten der AG Stadtkino e.V. zum Thema:

    Standortsuche 1984 - 1999 – Die unendliche Geschichte (Stand 1999)
    15 Jahre Bauplanungen (Dalberger Hof, Proviantamt, City-Kino, Capitol, City-Kinocenter ehem. Scala) (Stand Oktober 2004)
    15 Jahre / 20 Jahre Stadtkino (Jubiläum im Oktober 2004)
    Bundeskongress der kommunalen Filmarbeit zum Thema „Kinokultur für alle“ und Zukunftsmodelle Kommunaler Kinos (Bericht vom Juni 2022)

    Weitere Nachrichten siehe im öffentlichen Bereich: https://www.cinemayence.de/news.html


    Frühere Info
  • Pressemitteilungen vor 2009 Presse-Archiv
  • siehe Archiv-Seite
  • Informationen zur Veranstaltung Dt.-frz. Filmkulturbeziehungen (Dez. 2000) und dem Projekt Bureau du Cinéma gibt es hier: Dt.-frz. Projekt-Seite
  • Presse-Sonderseite zum Jubiläum 10 Jahre CinéMayence (1994) mit vielen Informationen zur Geschichte der AG Stadtkino e.V. zum Downloaden: Jubiläum
    Auf Wunsch senden wir Ihnen auch eine Präsentationsmappe zu, die wir anläßlich unseres Jubiläums hergestellt haben.

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    CinéMayence


    Studiokino der AG Stadtkino e.V.
    im Schönborner Hof (Institut français)
    Schillerstraße 11
    55116 Mainz
    Kartenreservierungen: https://cinemayence.online/reservierung-online/
    Pressekontakt: Reinhard W. Wolf



    Film-Links: Kommunale Kinos