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Liebe Presse,
wir zeigen exklusiv interessante Spiel- und Dokumentarfilme, die noch nicht in Mainz zu sehen waren.
Als besonderes Highlight zeigen wir mit NO MERCY eine radikale Bestandsaufnahme des Filmschaffens von Frauen. Regisseurin Isa Willinger bringt einige der bedeutendsten Regisseurinnen unserer Zeit zusammen. Ein energiegeladener, wilder Trip durch das revolutionäre Filmschaffen von Frauen – überraschend humorvoll, provokant und herausfordernd.
Außerdem den neuen Film von Christoph Hochhäusler - dieses Mal ein Thriller. Und zwei Kurzfilmprogramme!
Mit Bitte um Aufmerksamkeit und besten Empfehlungen
Reinhard W. Wolf (Kinoleiter)
Pressekontakt: mailto:presse@cinemayence.de
Hinweis: Auf dieser Presseseite gibt es printfähige Presse-Fotos zum Download. Weiteres Material findet sich auf den Seiten der Filmverleihe (URLs im ausführlichen Programm unten).
Die Fotos der Filmverleihe dürfen im Zusammenhang mit Ankündigungen ohne Nachfrage lizenzfrei verwendet werden.
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Do, 26.2, bis Mi, 4.3. 20:00
Romantische Komödie / Spanien
Ein Leben ohne Liebe ist möglich, aber sinnlos (Mi amiga Eva)
Spielfilm von Cesc Gay, ES/P 2025, OmU, 101 Min., FSK ab 0
Eva ist eine starke Frau, die weiß, was sie will, aber ihr Herz macht nach 25 Jahren Ehe nur noch Dienst nach Vorschrift. Das normale Leben hat ihr etwas genommen, das für sie lebenswichtig ist: das Spiel der Liebe. Bei einer Geschäftsreise nach Rom begegnet sie dem Schriftsteller Alex, in den sie sich spontan verliebt, obwohl er vergeben ist. Zurück in Barcelona gibt Eva ihr geordnetes Leben auf, steigt in die Welt der Dating-Algorithmen ein und versucht, sich im Dschungel der post-romantischen Möglichkeiten zurechtzufinden – nicht immer mit Erfolg. Zwischen poetischen Versprechungen, peinlichen Begegnungen und charmanten Katastrophen stolpert sie durch die moderne Liebeswelt – auf der Suche nach einem Gefühl, das sie längst verloren glaubte. Und gibt es nicht mittlerweile auch einfach eine Medizin für die große Liebe? Plötzlich taucht Alex wieder auf der Bildfläche auf und Eva muss sich die Frage aller Fragen stellen: gibt es sie vielleicht doch, die große Liebe?
EIN LEBEN OHNE LIEBE IST MÖGLICH, ABER SINNLOS ist eine kluge, leichtfüßige und berührende romantische Komödie über die Angst vor der Veränderung und das Glück und den Schmerz, den es bedeutet, sie zu wagen. Spanisches Herz-Kino mit großem Feingefühl, wie man es lange nicht gesehen hat.
Filmkritik:
»(...) eine leicht dahinperlende Charmeoffensive, herzerwärmend wie ein lauer Abend in einem spanischen Straßenrestaurant. Inklusive einer gewissen Tiefgründigkeit im Nachgang, aber garantiert ohne Kater am nächsten Morgen.« (Kino-Zeit)
Presseseite des Verleihs: https://www.neuevisionen.de/de/filme/ein-leben-ohne-liebe-ist-moeglich-aber-sinnlos-170/download#mt
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=PugDamsf5wE
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=PugDamsf5wE

Do, 5. - Di.10. 20:00
Film français
Bon Voyage – Bis hierhin und noch weiter (On ira)
Spielfilm von Enya Baroux, F 2025, 97 Min., FSK ab 12
Eine schwerkranke französische Seniorin lässt sich zusammen mit ihrem Sohn und ihrer Enkelin von einem Altenpfleger in die Schweiz kutschieren, wo sie sich für einen assistierten Suizid angemeldet hat. Da sie diesen Entschluss bislang aber ihren Angehörigen verschwiegen hat, entstehen unterwegs Missverständnisse und Komplikationen. Dennoch genießt die Seniorin die Reise, und auch die anderen kommen einander näher. Eine mit viel Fingerspitzengefühl inszenierte Tragikomödie, die souverän Tragik und Humor, Ernst und Heiterkeit ausbalanciert.
Filmkritik:
»Der schwungvolle Film besticht vor allem durch die schauspielerischen Leistungen, allen voran der betagten Hauptdarstellerin (... Regisseurin ...) Baroux beweist viel Mut zu Situationskomik und humoristischen Einlagen. Andererseits behandelt sie die existentielle Fragestellung mit großem Respekt, ohne in Sentimentalitäten oder überzogene Melodramatik abzudriften. Inmitten sonnendurchfluteter Bilder des Sommers gelingt ihr eine überraschend souveräne Balance zwischen Tragik und Humor, Ernst und Heiterkeit.« (filmdienst).

Mi, 11.3. 19:30
Film français / Kurzfilmabend
Courts ici – Courts là!
3 Kurzfilme aus Burgund-Franche-Comté, OmenglU
Im Anschluss Gespräch mit den Regisseurinnen Apolline Andreys und Katia Crivellari
In Kooperation mit dem Haus Burgund
Der Abend steht im Zeichen der Woche des 8. März und damit des Internationalen Frauentags stehen. Dies spiegeln sowohl die Auswahl der Filme als auch die Tatsache, dass es sich ausschließlich um Werke von Regisseurinnen (aus dem Burgund) handelt.
Im Anschluss Gespräch mit den Regisseurinnen Apolline Andreys und Katia Crivellari
In Kooperation mit dem Haus Burgund
LADY ATTILA von Apolline Andreys
Agathe liebt Traktoren… und Rockmusik! Sie arbeitet in der familieneigenen Landmaschinenwerkstatt. Als sie von einem bevorstehenden Luftgitarren-Wettbewerb“-Wettbewerb erfährt, beschließt sie, sich anzumelden. Ihr Bruder ist damit allerdings gar nicht einverstanden. ©Tripode Productions
NANA von Katia Crivellari
Armando, ein stolzer und sturer Großvater, kann nicht akzeptieren, dass seine kranke Frau und er zunehmend auf Unterstützung angewiesen sind. Er muss lernen, sich auf die Hilfe seines Sohnes und seiner Enkelin einzulassen, trotz der familiären Spannungen. ©Wombat Films
SOLEIL GRIS von Camille Monnier
Bei extremer Hitze hütet Charlie ein Motel mit ihrer faulen Cousine Jess. Die Teenager zanken ununterbrochen. Im Radio prophezeit ein Experte den Weltuntergang. Plötzlich bricht die ökologische Apokalypse herein.

Do, 12. – Mi, 18.3. 20:00
Film noir
Der Tod wird kommen (La Mort viendra)
Gangsterfilm von Christoph Hochhäusler, D/B/Lux 2024, frzOmU, 101 Min., FSK: ab 12
In der Tradition von Jean-Pierre Melville erzählt der Film die Geschichte der Auftragsmörderin Tez, die im Auftrag des berüchtigten Gangsters Charles Mahr einen riskanten Racheplan umsetzt – bis sie selbst zur Gejagten wird.
Tez ist Auftragskillerin, doch dieser Job fordert mehr als nur ihre tödliche Präzision. Als Charles Mahr, ein legendärer Gangster, sie engagiert, den Mord an einem seiner Kuriere zu rächen, gerät Tez in ein Netz aus Verrat und Machtspielen. Sie verfolgt eine Spur, die zu einem Komplott zwischen Mahrs ehrgeizigem Rivalen De Boer und seinem engen Vertrauten Zinedine führt. Doch der Auftrag nimmt eine unerwartete Wendung, und Tez muss entscheiden, für wen sie am Ende wirklich arbeitet.
Filmkritik:
»Nach seinem Arthouse-Thriller „Bis ans Ende der Nacht“, der bei der Berlinale 2023 Premiere feierte, folgt nun bereits ein weiterer Genrefilm von Christoph Hochhäusler. „Der Tod wird kommen“ oder auch „La mort viendra“ ist der erste französischsprachige Film des deutschen Regisseurs und Autors der Berliner Schule.« (Sarah Stutte, kino-zeit)
Presse-Seite des Verleihs: https://www.wfilm.de/der-tod-wird-kommen/

Do, 19. bis Di, 24.3. 20:00
Literaturverfilmung / Mitgefühl und Sehnsucht
Ungeduld des Herzens
Spielfilm von Lauro Cress, D 2025, 108 Min. FSK ab 12
Nach dem gleichnamigen Roman von Stefan Zweig
Ein Bowlingabend, ein Missverständnis – und ein Moment, der zwei Leben verändert. Der junge Bundeswehrsoldat Isaac will der Schwester imponieren, als er die mürrische Edith zum Spielen auffordert. Erst als sie schlaff zu Boden sinkt, erkennt er den Rollstuhl an der Seite. Von Scham getrieben sucht Isaac die Nähe der Frau, die er verletzt hat. Zwischen den beiden entsteht eine ungewöhnliche Beziehung – voller Mitgefühl, Hoffnung und wachsender Abhängigkeit. Doch je stärker Isaac versucht, Edith „zu heilen“, desto tiefer verstricken sich beide in ein Geflecht aus Schuld, Selbsttäuschung und Sehnsucht.
Nach dem gleichnamigen Roman von Stefan Zweig
Was als Geste des Mitgefühls beginnt, wird zur gefährlichen Versuchung, sich als Retter zu fühlen. In Ungeduld des Herzens verlegt Regisseur Lauro Cress Stefan Zweigs zeitlose Geschichte von Mitleid und moralischer Überforderung in die Gegenwart – ein intensives Psychodrama über die Sehnsucht nach Nähe, die Grenzen von Empathie und die Unmöglichkeit, für andere zu leben. Ausgezeichnet beim Max Ophüls Preis 2025 (Bester Spielfilm, Bester Schauspielnachwuchs), ist der Film ein herausragendes Beispiel für das neue deutsche Autorenkino – kraftvoll, berührend und von großer emotionaler Klarheit.
Presseseite des Verleihs https://www.wfilm.de/ungeduld-des-herzens/downloads/

Mi, 25.3. 20:00
goShorts 2025 - goEast Filmfestival
Revenge of the Babushka
7 Kurzfilme, POL, KOS, RUS, GEO, CZE, HRV, 103 Min, OmenglU
"goShorts" (bisher "RheinMain Kurzfilmpreis"") ist jedes Jahr ein goEast Highlight. Beim vergangenen Festival drehte sich im Kurzfilmwettbewerb alles um die mittel- und osteuropäische Großmutter oder Babuschka. Diese ist weit mehr als nur ein Familienmitglied. In vielen Märchen ist sie die verborgene Heldin - eine Kraft, mit der man rechnen muss. Die Kurzfilme verhandeln die Erfahrungen und Geschichten, aber auch die Kraft alternder Frauen.
https://www.filmfestival-goeast.de/
Bilder: https://www.filmfestival-goeast.de/cinema-archipelago/rhein-main-kurzfilmrolle/
Bilder: https://www.filmfestival-goeast.de/cinema-archipelago/rhein-main-kurzfilmrolle/

Do, 26.3. bis Mi, 1.4. 20:00
Frauenpower
No Mercy
Dokumentarfilm von Isa Willinger, D/A 2025, 105 Min. FSK ab 16
„No Mercy“ ist eine radikale Bestandsaufnahme des Filmschaffens von Frauen. Regisseurin Isa Willinger bringt einige der bedeutendsten Regisseurinnen unserer Zeit zusammen: Mit Céline Sciamma, Alice Diop, Joey Soloway, Nina Menkes, Valie Export, Catherine Breillat und Virginie Despentes treten erstmals wegweisende Filmemacherinnen in einen gemeinsamen, intimen Dialog – über ihre Kunst, ihre Wut, ihre Verletzlichkeit und die Bilder, die unsere Welt prägen.
Inspiriert von einer Beobachtung der ukrainischen Regisseurin Kira Muratova, dass Frauen in Wahrheit die härteren Filme machen, sprechen sie über Sex und Gewalt, über Demütigung und Rache, über Trauma und Lust, Zärtlichkeit und Poetik und den viel diskutierten female gaze.
Ein energiegeladener, wilder Trip durch das revolutionäre Filmschaffen von Frauen – direkt, sinnlich, unbequem und voller Kraft. Selten zuvor hat man Regisseurinnen auf der Leinwand so offen und nah erlebt. „No Mercy“ ist schonungslos ehrlich, überraschend humorvoll, provokant und herausfordernd.
Isa Willinger studierte Dokumentarfilmregie an der Hochschule für Fernsehen und Film München sowie Kulturwissenschaften und Soziologie in Berlin, Prag und New York. Sie ist eine preisgekrönte Dokumentarfilm-Regisseurin. Ihr Dokumentarfilm "Hi AI – Liebesgeschichten aus der Zukunft" gewann den Max-Ophüls-Preis. 2020 erhielt Isa den, in Mainz organisierten, SISTAR-Filmpreis für herausragende Regisseurinnen. Ihr Nachfolgefilm "Plastic Fantastic" (2024 im CinéMayence) gewann u.a. den Deutschen Dokumentarfilmpreis.
REGIE-STATEMENT
»Filme zu machen, heißt auch das Schweigen zu brechen. Während ich an No Mercy gearbeitet habe, habe ich verstanden: All das, worauf die #MeToo-Bewegung in den vergangenen Jahren aufmerksam gemacht hat, greifen Regisseurinnen seit jeher in ihren Werken auf. In No Mercy erleben wir Filmemacherinnen*, die kraftvoll ihre Stimme erheben und in ihren Werken zurückschlagen.« (Isa Willinger)
FILMKRITIK
»No Mercy wirkt wie ein notwendiger Impuls in einer Debatte, die immer noch nicht ausreichend in die Gänge gekommen ist, und schafft es dabei zugleich Schaulust nicht als bloßes Nebenher zu bedienen, sondern stets lustvoll mit seiner Fragestellung zu vermitteln – und dabei an die Existenz eines anderen Kinos zu erinnern.«(Simon Stockinger,kino-zeit.de)
Verleihseite: https://www.realfictionfilme.de/no-mercy.html
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NACHRICHTEN
2. Oktober 2025 || Kinoprogrammpreis des Landes Rheinland-Pfalz erhalten
Die Arbeitsgemeinschaft Stadtkino e.V. freut sich, dass ihr Kino CinéMayence gestern bei einer sehr schönen Preisverleihung im Pro-Winzkino Simmern zwei Preise erhalten hat!
Das CinéMayence erhielt in der Kategorie "kulturell herausragendes Filmprogramm" eine Auszeichnung, die mit 4.500 €, und, in der Kategorie "Kurzfilm", die mit 1000 € dotiert ist. Unter den Preisen rangiert das CinéMayence an fünfter Stelle (von 26).
Die Preise wurden von Kulturstaatssekretär Jürgen Hardeck Frau Dr. Fellbach-Stein vom Ministerium verliehen. Über die Vergabe der Preise entschied eine fünfköpfige unabhängige Jury,
Fotograf: Werner Dupuis
Die offizielle Mitteilung zum Kinoprogrammpreis 2025 des Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration steht hier: https://mffki.rlp.de/service/presse/detail/kulturministerium-vergibt-kinoprogrammpreis-2025-hauptpreise-erneut-fuer-kaiserslautern-und-trier
Der Kinoprogrammpreis wird in drei Kategorien vergeben: für das herausragende kulturelle Filmprogramm, dessen Hauptpreis mit bis zu 10.000 Euro dotiert ist, für das Kinder- und Jugendfilmprogramm, dessen Hauptpreis mit bis zu 2.000 Euro dotiert ist, und für das Kurzfilmprogramm.
Dabei erhielt die AG Stadtkino e.V. für das Programm des CinéMayence zwei Preise – einen in der Kategorie "kulturell herausragendes Filmprogramm" (dotiert mit 4.500 €) und einen in der Kategorie "Kurzfilm" (1.000 €).
Die Arbeitsgemeinschaft Stadtkino dankt der Jury und dem Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration.
14. Oktober 2024 || Kinoprogrammpreise des Landes – CinéMayence erneut prämiert!
Wir freuen uns einen Kinoprogrammpreis des Landes Rheinland-Pfalz erhalten zu haben!
Kulturministerin Katharina Binz hat am 11. Oktober im UNION-Studio für Filmkunst in Kaiserslautern den Kinoprogrammpreis verliehen.
»Mit dem Preis zeichnet das Land Rheinland-Pfalz besonders ambitionierte Kinos für ihr anspruchsvolles Programm aus, mit dem sie ihr Publikum im Jahr 2023 begeistert haben. (...) Auch im Zeitalter der digitalen Medien bleibt das Kino der Ort, an dem Filme ihr volles Potenzial entfalten können. Es ist ein unverzichtbarer Raum der Begegnung mit dem Fremden und Andersdenkenden«, betonte, Kulturministerin Katharina Binz.
Der Kinoprogrammpreis wird in drei Kategorien vergeben: für das herausragende kulturelle Filmprogramm, dessen Hauptpreis mit bis zu 10.000 Euro dotiert ist, für das Kinder- und Jugendfilmprogramm, dessen Hauptpreis mit bis zu 2.000 Euro dotiert ist, und für das Kurzfilmprogramm.
Dabei erhielt die AG Stadtkino e.V. für das Programm des CinéMayence zwei Preise – einen in der Kategorie "kulturell herausragendes Filmprogramm" (dotiert mit 4.500 €) und einen in der Kategorie "Kurzfilm" (1.000 €).
Die Arbeitsgemeinschaft Stadtkino dankt der Jury und dem Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration.
9. Oktober 2024 || „Mission Ulja Funk“ Film und Diskussion zum Weltmädchentag

Zum internationalen Mädchentag zeigte das CinéMayence den preisgekrönten Spielfilm MISSION ULJA FUNK.
Die Landeszentrale für politische Bildung hatte zum Film und anschliessender Diskussion über Themen des Films wie Gleichstellung und Rollenzuweisungen an Mädchen eingeladen.
An der Diskussion nahmen die Regisseurin Barbara Kronenberg und VertreterInnen den Themen verbundener Organisationen wie das Kinderhilfswerk Plan International und der Soroptimisten Club Mainz, der dem Film einen SI-Star-Filmpreis verliehen hatte, teil.
Bei der Diskussion unter der souveränen Moderation von Andrea Bähner (Staatskanzlei) mittendrin – als einziger Mann auf dem Podium – der neue rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer!
Das CinéMayence dankt dem Initiator Horst Wenner (im Bild mit TeilnehmerInnen und Veranstaltern erster von links) von der Landeszentrale für politische Bildung für die Kooperationen.
Foto – nach dem Event mit Bändchen Hashtag #girlsgetequal: Kristina Schäfer ©Staatskanzlei
29. Oktober 2023 || – CinéMayence wurde in Berlin mit einem Kinopreis des Kinemathekenverbands ausgezeichnet

Am 28. Oktober wurde in Berlin im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Filmhaus am Potsdamer Platz der Kinopreis des Kinematheksverbundes vergeben, der jährlich bundesweit Kommunale Kinos für ihre herausragenden Programme und ihr kontinuierliches Engagement für eine anspruchsvolle und vielfältige Kinokultur in Deutschland würdigt.
Das Mainzer Kommunale Kino CinéMayence erhielt – als einziges Kino in Rheinland-Pfalz – eine Auszeichnung des Kinematheksverbundes. Und zwar einen zweiten Preis in der Kategorie »Kino, das bildet«.
Ihre Entscheidung für das CinéMayence begründete die Jury wie folgt: »Das Programm bietet einen Mix aus zeitgenössischer internationaler Filmkunst sowie Repertoirefilme und Kinoklassiker. Zum regelmäßigen Angebot gehören filmwissenschaftliche Einführungen, Filmgespräche und pädagogische Begleitung. Besonders hervorzuheben ist dabei das digitale Filmbildungsangebot: Hintergrundinformationen und Begleitmaterialien auf der Website ergänzen das Programm im Kinosaal; zudem steht ein umfangreiches Bildungsmodul zur Geschichte des Avantgardefilms zur Verfügung*.«
Die MacherInnen des CinéMayence freuen sich sehr über diese Auszeichnung und sind außerdem Stolz mit ihrem vergleichsweise kleinen Kommunalen Kino mit sehr bescheidenen Ressourcen bundesweit auf hohem Niveau mithalten zu können.
Die Jury zeichnet in diesem Jahr Kinos in den Städten Berlin, Bremen, Dresden, Frankfurt am Main, Freiburg, Hamburg, Hannover, Kiel, Köln, Konstanz, Leipzig, Mainz, Mannheim, München, Nürnberg, Pforzheim, Rendsburg und Saarbrücken aus – darunter einige Flaggschiffe kommunaler Filmarbeit und renommierte Filmmuseen.
Die Veranstalter betonten anläßlich der Preisverleihung die Bedeutung Kommunaler Kinos: »Alle ausgezeichneten Kinos stehen für die Diversität in der Filmkultur. Ihre Programme sind international und präsentieren Werke der gesamten Filmgeschichte. Die Menschen hinter den Kinos sind ›Überzeugungstäter*innen‹, die die Lust verbindet, neben Klassikern immer wieder auch unbekannte Perlen auszugraben. Filmvermittlung wird dabei großgeschrieben: Die Zuschauer*innen erhalten die Möglichkeit, die Werke in breiterem Kontext zu rezipieren – durch Filmgespräche, -reihen, Festivals oder performative Events.« (Pressemitteilung vom 26.10.23)
Der Kinopreis wird vom Kinematheksverbund verliehen und durch Mittel der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) ermöglicht.
*Das in der Laudatio erwähnte Projekt wurde von der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur gefördert
Die AG Stadtkino e.V. wird von der Stadt Mainz gefördert
Die AG Stadtkino e.V. wird von der Stadt Mainz gefördert
15. Oktober 2023 || Kinoprogrammpreise des Landes – CinéMayence erneut prämiert!

Am 13. Oktober wurden von Kulturstaatssekretär Jürgen Hardeck in der Eifel-Film-Bühne in Hillesheim die Kinopreise des Landes Rheinland-Pfalz in Würdigung der Qualität der Filmprogramme im Jahr 2022 verliehen.
Hauptpreisträger sind das broadway filmtheater Betriebs-GmbH in Trier und das UNION-Studio für Filmkunst in Kaiserslautern. Der Kinoprogrammpreis wird in drei Kategorien vergeben: für das herausragende kulturelle Filmprogramm, dessen Hauptpreis mit bis zu 10.000 Euro dotiert ist, für das Kinder- und Jugendfilmprogramm, dessen Hauptpreis mit bis zu 2.000 Euro dotiert ist und für das Kurzfilmprogramm, dessen Hauptpreis mit bis zu 1.500 Euro dotiert ist.
Dabei erhielt die AG Stadtkino e.V. für das Programm des CinéMayence zwei Preise – einen in der Kategorie "kulturell herausragendes Filmprogramm" (dotiert mit 4.500 €) und einen in der Kategorie "Kurzfilm" (1.000 €).
Die Arbeitsgemeinschaft Stadtkino freut sich über die Auszeichnung und dankt der Jury und dem Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration.
Foto: Dr. Hardeck in der Eifel-Film-Bühne (©), Hillersheim
1. April 2023 || Neues Kommunales Kino CinéMayence
Im Rahmen der Amtseinführung von Oberbürgermeister Nino Haase gab Finanzdezernent Günter Beck bekannt, dass die Stadt Mainz einen Teil der Neubebauung in der Ludwigsstraße für ein kulturelles Zentrum erwerben wolle. In diesem sind bereits Räume für das Staatstheater Mainz vorgesehen. Nun wird vorgeschlagen dort neben dem Unterhaus auch das Kommunale Kino einzurichten.
Die Arbeitsgemeinschaft Stadtkino e.V. begrüßt diese Entwicklung mit großer Freude. Leidet doch das Mainzer Kommunale Kino seit Jahrzehnten unter Raumnot und Arbeits-Einschränkungen. So fehlen unter anderem, neben Büro-, Lager- und Betriebsräumen, ein Raum für Gesprächsformate wie Seminare und Konferenzen. Außerdem ist das Gebäude nicht barrierefrei. Und die zeitlichen Nutzungsbeschränkung auf eine Vorstellung am Abend verhindern ein Programmangebot für alle Publikumsschichten und Altersgruppen und ein vielfältigeres Kinoprogramm aktueller Arthouse-Filme, wie man es von einem Kommunalen Kino erwarten kann.
Die Überlegungen sind allerdings erst in einem so frühen Stadium, dass wir keine konkreteren Aussagen machen können als, dass die Etablierung eines Kommunalen Kinos unter einem Dach mit anderen kulturellen Einrichtungen eine sehr gute Idee ist!
Ein umfangreiches inhaltliches Konzept für ein breites, vielfltiges filmisches, mediales und partizipatorisches Veranstaltungsangebot für die Mainzer BürgerInnen und Kooperationspartner steht auf jeden Fall schon bereit!
25. Februar 2023 || CinéMayence – Was ist ein Kommunales Kino?
Am Tag der offenen Tür des Institut français hatten wir der Öffentlichkeit kulturelle Konzepte Kommunaler Kinos vorgestellt und über die Arbeit des CinéMayence als provisorisches Kommunales Kino berichtet.
Dazu gehörte auch ein kurzer historischer Abriß der Vorläufer und Vorbilder Kommunaler Kinos – wie etwa die deutschen Gemeindekinos oder die französischen Ciné-Clubs – und als Ausblick die Vorstellung aktueller Best-Practice-Beispiele in anderen Städten.
Sinn und Zweck der Veranstaltung war auch, kursierenden Missinformationen in den (Sozialen) Medien entgegenzuwirken und sachlich-fachlich fundiert über Gegenwart und Zukunftsoptionen einer lokalen Medien- und Kinokultur zu informieren.
Für alle PressevertreterInnen, die nicht teilnehmen konnten, stellen wir hier den schriftlichen Teil der Präsentation, in dem allerdings insbesondere die mndlich vorgetragenen Hintergrnde zur AG Stadtkino e.V. und zum CinMayence leider fehlen, als PDF zum Download zur Verfügung: https://www.cinemayence.de/archiv/KK_Folie_2303ff.pdf
15. Dezember 2022 || Jahresende, Spielzeitpause und Ausblick auf 2023
In den vergangenen Jahren hatten wir im Dezember nur einige Veranstaltungen, die mit dem November-Programm angekündigt wurden. Dieses Jahr spielen wir aber bis 17. Dezember und verschieben unsere Spielzeitpause in den Januar. Grund der Pause sind mangelnde Ressourcen (Personal bzw. Mittel).
Für das neue Jahr sind wir, was die Pandemie angeht optimistisch wieder mehr Plätze anbieten zu können und erwartungsvoll dankbar, dass die Stadt Mainz sich nach langer Zurückhaltung, jetzt intensiv um Film- und Kinokultur kümmert und das fast dreißigjährige Bemühen der AG Stadtkino e.V. um ein eigenes Haus Erfolg hat, und, dass sich unsere Aktivitäten und Kompetenzen in einem richtigen Mainzer Kommunalen Kino entfalten dürfen.
An Programmen haben wir im neuen Jahr einiges 'Französisches' mit unserem Gastgeber, dem Institut français, vor. Zum Beispiel zum Tag der offenen Tür (25.2.23), zur Woche der Frankophonie im März und ein Themenschwerpunkt Musik im Film zur Fête de la Musique im Juni.
Als weiteres Highlight planen wir im September wieder Natur/im/FIlm/Tage und bis dahin natürlich viele filmische Neuerscheinungen und kulturelle Programme mit Gesprächen und Kooperationsveranstaltungen – wie am 27. Januar mit dem Mainzer Psychoanalytischen Institut und als nächstes im Februar mit Psychologists for Future Mainz.
Allen, die wir nicht mehr vor Jahresende sehen, wnschen wir auf diesem Wege ein friedliches, beschauliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch!
05. Dezember 2022 || Rückblick auf die fast 30jährige Geschichte der Versuche in Mainz ein richtiges Kommunalen Kinos zu gründen
ich der Diskussionen um die Entwicklung der Mainzer Kinolandschaft finden Sie hier Links auf archivierte Internetseiten der AG Stadtkino e.V. zum Thema:
• Standortsuche 1984 - 1999 – Die unendliche Geschichte (Stand 1999)
• 15 Jahre Bauplanungen (Dalberger Hof, Proviantamt, City-Kino, Capitol, City-Kinocenter ehem. Scala) (Stand Oktober 2004)
• 15 Jahre / 20 Jahre Stadtkino (Jubiläum im Oktober 2004)
• Bundeskongress der kommunalen Filmarbeit zum Thema „Kinokultur für alle“ und Zukunftsmodelle Kommunaler Kinos (Bericht vom Juni 2022)
Weitere Nachrichten siehe im öffentlichen Bereich: https://www.cinemayence.de/news.html
Frühere Info
Auf Wunsch senden wir Ihnen auch eine Präsentationsmappe zu, die wir anläßlich unseres Jubiläums hergestellt haben.
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CinéMayence
im Schönborner Hof (Institut français)
Schillerstraße 11
55116 Mainz
Kartenreservierungen: https://cinemayence.online/reservierung-online/
Pressekontakt: Reinhard W. Wolf
Film-Links: Kommunale Kinos